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Petronella Apfelmus Zauberschlaf und Knallfroschchaos. Band 2 von Städing, Sabine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.03.2015
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Petronella Apfelmus

Der zweite Band der beliebten Reihe rund um die kleine Hexe Petronella Apfelmus.

Petronella und die Kuchenbrand-Zwillinge freuen sich, als ein Zirkus in der Stadt seine Zelte aufschlägt. Schon bald freunden Lea und Luis sich mit ein paar Kindern aus der Zirkustruppe an. Endlich können sie mal sehen, wie es hinter den Kulissen zugeht.

Im Zirkus fällt den Zwillingen dann sofort Spitzbartrix auf, der den erkrankten Zirkusdirektor vertritt. Er treibt die kleinen Artisten zu viel zu hartem Training an und behandelt auch die Zirkustiere überhaupt nicht gut.

Als Lea und Luis mitbekommen, wie er eines der Zirkuskinder zwingt, eine Trapeznummer ohne Sicherung vorzuführen, hört der Spaß auf: Petronella muss helfen - und zwar schnell!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 12.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732506408
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Serie: Petronella Apfelmus Bd.2
    Größe: 12465 kBytes
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Petronella Apfelmus

N etz- A larm

Nachdem Petronella vom Markt zurück war, konnte sie endlich wieder das tun, was sie am liebsten tat. In der Hängematte hoch oben in den Zweigen ihres Apfelbaums schaukeln und sich von der Sonne an der Nase kitzeln lassen.

Die Apfelhexe liebte es, den Wolken zuzusehen, die über sie hinwegzogen und ihre Form immer wieder veränderten. Die dicke weiße Wolke dort sah zum Beispiel aus wie ein riesiger Walfisch, bis ihr ein Rüssel wuchs und sie sich in einen Elefanten verwandelte. Dann zog ein Segelschiff heran und verdeckte für einen Moment die Sonne. Petronella konnte es hier stundenlang aushalten.

Heute wurde jedoch nichts daraus. Es raschelte ungemütlich in den Zweigen und gleich darauf tauchten drei Apfelmännchen neben ihrer Hängematte auf. Wenn man nicht genau hinsah, konnte man sie leicht übersehen. Denn Apfelmännchen hatten verblüffende Ähnlichkeit mit einem Stock.

"Ähäm!", räusperte sich Gurkenhut, als Petronella keine Anstalten machte, ihren Blick von den Wolken zu lösen.

"Ich hoffe, wir stören dich nicht?", fragte er dann sehr höflich.

"Doch das tut ihr", antwortete Petronella nicht ganz so höflich.

"Tut mir leid ..." Der Apfelmann machte ein zerknirschtes Gesicht. Aber Spargelzahn, sein Kollege, fiel ihm ins Wort: "Es braucht dir nicht leidzutun! Petronella macht nichts Wichtiges. Sie liegt bloß herum und guckt in die Wolken."

"Ich gucke nur in die Wolken?" Empört setzte sich die Apfelhexe in ihrer Hängematte auf. "Und du glaubst, das ist alles, was ich tue?"

Spargelzahn nickte.

"Stell dir vor, das ist es nicht! Denn ich denke dabei sehr scharf nach."

"So, und worüber denkst du sehr scharf nach?", bohrte Spargelzahn weiter.

"Das geht dich nichts an!"

Triumphierend blickte Spargelzahn in die Runde.

"Hört auf zu streiten", brummte Gurkenhut. "Wir brauchen Petronellas Hilfe."

"Meine Hilfe? Na, ich weiß nicht ..." Die Apfelhexe stieg würdevoll aus der Hängematte und strich sich über ihr grünes Kleid.

"Bommel hat sich in einem Netz verfangen, das irgendwer in den Mühlteich geworfen hat, und kann sich alleine nicht befreien", erklärte Gurkenhut.

"Was? Er steckt in einem Netz? Und das sagt ihr erst jetzt?" Erschrocken sah Petronella in die Runde.

"Karottenwams hat ihn gerade entdeckt", verteidigte sich Gurkenhut. "Das Dumme ist, wir kommen einfach nicht an ihn heran. Er liegt ganz unten auf dem Grund des Mühlteichs. Hätte Karottenwams nicht so gute Augen, hätten wir ihn niemals gefunden."

Die letzten Worte hatte Petronella kaum noch gehört. Geschickt wie ein Eichhörnchen kletterte sie aus der Baumkrone und sprang auf den Ast vor ihrem Apfel.

Bommel war ein dicker alter Karpfen und der beste Freund, den man sich vorstellen konnte. Petronella konnte stundenlang bei ihm am Teich sitzen und seinen Abenteuern lauschen, die er erlebt hatte, bevor ihn jemand vor vielen Jahren hier ausgesetzt hatte.

"Lucius!", rief sie. "Lucius, beeil dich, es geht um Leben und Tod!"

Erschrocken kam der Hirschkäfer aus dem Apfelhaus. "Was ist los?", fragte er.

"Bommel hat sich in einem Netz verfangen und liegt gefesselt auf dem Grund des Mühlteichs."

"Steig auf!", sagte Lucius, und die kleine Hexe kletterte in Windeseile auf seinen Rücken. Sie hatte gerade noch Zeit, sich an seinem Rückenpanzer festzuhalten, da ging es auch schon los. Der Käfer stürzte sich mit lautem Gebrumm vom Baum und war gleich darauf sicher in der Luft. Mit Petronella auf seinem Rücken flog er hoch über das Dach des Müllerhauses, wich ein paar vorwitzigen Hummeln aus und landete dann am Rande des Teichs.

"Und nun?", fragte er.

Petronella stieg ab und sah sich um. In diesem Moment kamen auch schon die Apfelmännchen um die Ecke des Müllerhauses geflitzt. Gurkenhut hatte alle seine Männer zusammengetrommelt und jetzt standen sie schnaufend und völlig auß

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