text.skipToContent text.skipToNavigation

Plötzlich It-Girl - Wie ich beinah die Promi-Hochzeit des Jahres ruiniert hätte von Birchall, Katy (eBook)

  • Verlag: Egmont Schneiderbuch
eBook (ePUB)
12,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Plötzlich It-Girl - Wie ich beinah die Promi-Hochzeit des Jahres ruiniert hätte

Meine Lebensziele:
1. Einen It-Girl-würdigen Auftritt bei der Hochzeit meines Vaters hinlegen (bestenfalls ohne peinliche Aussetzer).
2. Möglichst gelassen und cool bleiben, obwohl Dad die berühmteste Schauspielerin EVER heiratet und es überall von Promis UND Paparazzi wimmeln wird (siehe Punkt 1).
3. Bloß nicht aus Versehen auf den Schleier der Braut treten (siehe Punkt 1).
4. Auf keine Fall im hohen Bogen in der Hochzeitstorte landen (siehe Punkt 1).
5. Die entzückendste Brautjungfer aller Zeiten werden, um Connors Herz (zufällig der süßeste Typ meiner Schule) zum Hüpfen zu bringen.
LG, Anna xxx

Katy Birchall arbeitet als Journalistin beim 'Country Life Magazine' und hat 2011 den Theatre Festival Award als vielversprechendste neue Autorin gewonnen. Ihre drei Labradore bezeichnet Katy als die Liebe ihres Lebens, und sie hegt eine geheime Leidenschaft für Marvel-Comics, Jane Austen und Zweite-Weltkriegs-Spionage-Biografien. Ihr größter Traum ist es, eines Tages als Elbin in 'Herr der Ringe' aufzuwachen Mit ihrem viel cooleren und spaßigeren Mitbewohner wohnt sie momentan in Brixton, England.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 320
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783505137068
    Verlag: Egmont Schneiderbuch
    Serie: It-Girl Bd.3
    Originaltitel: The It Girl: Don't tell the bridesmaid
    Größe: 1467 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Plötzlich It-Girl - Wie ich beinah die Promi-Hochzeit des Jahres ruiniert hätte

Kapitel eins

"Du kannst mich nicht für immer hier oben sitzen lassen!"

Jess verschränkte die Arme und wirkte äußerst zufrieden mit sich. "Klar kann ich das."

"Lass mich sofort runter!"

"Darüber muss ich erst nachdenken." Sie tat für einen Moment so, als würde sie angestrengt nachgrübeln, und rieb sich versonnen das Kinn, bevor sie mit den Schultern zuckte. "Nö."

Wütend starrte ich zu meiner besten Freundin hinunter, die mich mit siegesgewissem Grinsen ansah.

"Weißt du, Anna, es ist gar nicht so schwer", erklärte Jess. "Du erzählst mir in allen Einzelheiten, was gestern passiert ist, und ich stelle die Leiter zurück, damit du wieder vom Dachboden runterkannst. Eine Win-win-Situation."

"Wieso, was gewinne ich denn dabei?", fragte ich und leuchtete mit meiner Stirnlampe auf dem Dachboden herum, für den Fall, dass hier oben zufällig irgendwo eine zweite Leiter herumstand. "Ich sage Dad, dass er dir nie wieder die Tür aufmachen soll. Diese und andere Konsequenzen deiner Tat hast du dir hoffentlich gut überlegt."

"Ich habe lange und ausführlich darüber nachgedacht, ja." Sie lächelte und bückte sich, um ihre Kamera aus der Tasche zu ziehen. "Und bin mir ziemlich sicher, dass das Ergebnis die Sache wert sein wird." Sie richtete das Objektiv ihrer Kamera auf mich und drückte ab, während ich wutentbrannt zu ihr nach unten starrte.

"Also, das behalte ich auf jeden Fall", lachte sie, nachdem sie das Foto auf dem Display betrachtet hatte. "Du siehst so was von stinkwütend aus! Dein Gesicht ist voll blass - wie ein Gespenst, das plötzlich aus der Finsternis auftaucht. Zum Glück ist bald die Klassenfahrt, dann kommst du endlich an die Sonne. Ein bisschen Vitamin D kann dir wirklich nicht schaden."

"Musst du mich eigentlich am laufenden Band beleidigen?", beschwerte ich mich.

"Tja, die Stirnlampe ist auch nicht gerade vorteilhaft", fuhr sie fort, ohne auf meinen Vorwurf einzugehen. "Mit dem Ding siehst du aus wie ein Maulwurf. Ein ziemlich gruseliger Maulwurf."

"Ernsthaft jetzt. Voll unhöflich von dir."

"Oder vielleicht doch eher wie ein gruseliges Meerschweinchen? Schwer zu sagen. Ich gehe runter und frage deinen Dad, was er meint. Warte hier."

"WARUM BIN ICH NOCH MAL MIT DIR BEFREUNDET?"

Jess verschwand von der Bildfläche, um Dad zu fragen, welchem Nagetier ich ähnelte.

Ich verfluchte mich innerlich dafür, dass ich seiner Behauptung geglaubt hatte, mein großer Koffer sei auf dem Dachboden. Und dass ich es für eine gute Idee gehalten hatte, selbst hinaufzusteigen, um den dämlichen Koffer zu holen, statt ihn darum zu bitten.

Wobei ich natürlich nicht hatte ahnen können, dass genau in dem Moment, als ich mit meiner Stirnlampe auf besagtem Dachboden herumwühlte, meine total witzige beste Freundin zu Besuch kommen und mir die Leiter wegnehmen würde, um Informationen von mir zu erpressen. Und alles nur, weil ich mich weigerte, ihr ein paar völlig unbedeutende Details über eine Verabredung zu verraten.

Mit dieser Nummer würde sie auf keinen Fall durchkommen, beschloss ich, als ich Jess' Schritte zurückkehren hörte. Ich musste unbedingt eine andere Möglichkeit finden, vom Dachboden herunterzukommen. Hier oben gab es nicht viel, was mich aus meiner misslichen Lage befreien konnte, aber ich musste eben erfinderisch sein und um die Ecke denken. Hm.

"Dein Dad findet, dass du eher wie ein gruseliges Meerschweinchen aussiehst und nicht wie ein Maulwurf. Ich bin mir trotzdem noch unschlüssig. Wie läuft's bei dir da oben?", rief Jess, während ich Mühe hatte, nicht zu niesen bei dem vielen Staub, den ich bei meiner Suche aufwirbelte.

"Was treibt ihr hier eigentlich?", hörte ich meinen Dad fragen, der sich den Spaß offenbar nicht entgehen lassen wollte.

"Anna darf erst wieder vom Dachboden runter, wenn sie mir alles über ihr gestriges Date mit Connor erzählt hat", erklärte ihm Jess.

"Ah, vers

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen