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Poison Princess - Der Herr der Ewigkeit Band 2 von Cole, Kresley (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.02.2015
  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Poison Princess - Der Herr der Ewigkeit

Wen der Tod liebt, den vergisst er niemals ... Von Jack betrogen, gefangen in einer Welt des Verderbens, nimmt Evie ihre Gabe und ihr wahres Wesen an. Doch womit sich die Herrscherin nicht abfinden will, ist das grausame Spiel, das sie und die anderen Arkana verbindet. Sie findet Verbündete in ihrem Kampf, doch sie trifft auch auf ihren erbittertsten Gegner - den schönen wie geheimnisvollen Tod, den Herrn der Ewigkeit. Evie hängt immer noch an Jack, aber mit dem Tod, das spürt sie, verbindet sie eine weit in die Vergangenheit reichende Geschichte - und eine ebenso alte Schuld. Und der Tod vergisst nie ... Kresley Cole lebt mit ihrem Mann in Florida. Mit ihrer paranormalen Romance-Serie Immortals after Dark eroberte sie die Bestsellerlisten und wurde mehrfach ausgezeichnet. Poison Princess ist der Auftakt ihrer ersten Jugendbuchserie.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 09.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641101527
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Serie: Poison Princess Bd.2
    Originaltitel: The Arcana Chronicles 2 - Endless Knight
    Größe: 613 kBytes
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Poison Princess - Der Herr der Ewigkeit

1

Tag 246 n. d. Blitz

Requiem, Tennessee

Vorgebirge der Smoky Mountains

Das hier ist mein wahres Ich ...

Jackson taumelte nach hinten und bekreuzigte sich. Genau wie ich es vorausgesagt hatte.

Mit nur einer Geste hatte er mir das Herz gebrochen.

- Und doch könnte ich stolzer nicht sein, Herrscherin -, flüsterte die verführerische Stimme des Todes in meinem Kopf.

Ich hörte ihn so deutlich, er musste ganz in der Nähe sein. Ich hatte nichts mehr zu verlieren, keinen Grund mehr, in Furcht vor ihm zu leben. Gib gut acht, Sensenmann, ich bin auf der Jagd.

Ein heiseres Kichern. - Dein Tod wartet. -

Ich begann zu lachen und konnte nicht aufhören.

Jackson wurde noch bleicher. Ich hoffte, er würde mich verlassen und die anderen drei mitnehmen. Fort von mir.

Andernfalls könnte die Herrscherin sie alle töten.

Etwas Nasses rann mir über die Wange. Eine Träne?

Regen .

Während Jackson und ich uns anblickten, fielen Tropfen zwischen uns hernieder.

Mein Lachen verstummte, als ich sah, wie er mein Haarband umklammerte. Seine zerschundenen Knöchel traten weiß hervor, als versuche er, das nette Mädchen festzuhalten, für das er mich bisher gehalten hatte.

Es war verschwunden, hatte einer Herrscherin Platz gemacht, die kampfbereit in den Überresten des Alchemisten stand. Mein rotes Haar fiel mir über die Wangen, und ich spürte, wie sich mein Gesicht zu einer fremden, drohenden Grimasse verzog.

Eigentlich hätte Jack in diesem Moment auf mich schießen müssen, aber die tödliche Armbrust hing noch immer über seiner Schulter.

Gemeinsam mit dem unheilvollen Nieselregen hatte sich ein Nebel in der Geisterstadt ausgebreitet, der alles verschwimmen ließ. Aus den Augenwinkeln nahm ich dennoch Bewegungen wahr. Ich riss den Blick von Jackson los und sah mich nach dem Rest unserer bunt gemischten Truppe um. Die anderen drei waren Arkana, genau wie ich.

Selena, Matthew und Finn.

Ich konzentrierte mich auf Selena, die ihren Bogen von der Schulter genommen hatte und einen Pfeil aus dem Seitenköcher zog.

Überrascht zog ich die Augenbrauen nach oben. Die Schützin wollte wohl nicht mehr länger damit warten, uns alle zu töten.

Sie spannte den Pfeil in den Bogen, woraufhin sich der wirbelnde Dornentornado über meinem Kopf enger zusammenzog. Die kleine Efeuranke neben meinem Gesicht schlängelte sich in ihre Richtung, bereit zuzuschlagen wie eine Viper.

"So ist das also, Schützin?" Meine Stimme war rau von den vielen qualvollen Schreien. Ich klang wie ein Filmbösewicht. Und fühlte mich auch so. Ich spürte die Hitze des Gefechts , von der Matthew schon früher gesprochen hatte. "Bringen wir es hinter uns?" Mein Körper war dabei, sich zu regenerieren, und ich fühlte mich erschöpft. Obwohl die Säureampullen des Alchemisten einen Teil meiner Kleider und auch meiner Haut zerfressen hatten, war ich noch bereit zu kämpfen.

Aber wie lange noch?

"Hey, Ladys, was geht denn hier ab?", fragte Finn in seinem südkalifornischen Surfer-Slang. "Selena, warum zum Teufel zielst du auf Evie?"

Matthew murmelte: "Der Mond geht auf. Der Mond geht unter."

Selena ignorierte sie beide. "Ich will dir nichts tun, Evie", sagte sie, den Pfeil immer noch auf mich gerichtet. Auf ihrer makellosen Haut lag der rötliche Schimmer eines herbstlichen Vollmonds. Ihre langen silberblonden Haare umrahmten ihr Gesicht wie Mondlicht. "Aber solange du das Grünzeug hier nicht zurückpfeifst, werde ich mich verteidigen."

"Ich erinnere mich jetzt an unsere Bestimmung, Selena." Wir mussten uns gegenseitig töten. "Nenn mir einen guten Grund, dich nicht gleich umzubringen." Ich gab den riesigen Eichen, die ich zuvor zum Leben erweckt hatte, ein Zeichen. Der Boden hinter Selena bebte, als die Wurzeln in ihre Richtung krochen, be

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