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Poison Princess - In den Fängen der Nacht Band 3 von Cole, Kresley (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.09.2015
  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Poison Princess - In den Fängen der Nacht

Die tödlichste Karte in diesem Spiel ist- die Liebe. Beinahe wäre Evie den Verlockungen im Reich des Todes verfallen, doch als sie erfährt, dass Jack in Gefahr schwebt, hat sie nur eins im Sinn - Flucht. Evie macht sich auf in die Außenwelt, die sich in eine eisige Ödnis verwandelt hat, um in jenem unerbittlichen Krieg mit ihren Verbündeten gegen die grausamsten aller Arkana anzutreten - die Liebenden. Doch damit dies gelingt, müssen sowohl der hitzköpfige Jack als auch der unwiderstehliche Tod an ihrer Seite kämpfen. Kann Evie die beiden überzeugen? Zu zart scheint manchmal die Grenze zwischen Liebe und Hass und Evie selbst ist zerrissen zwischen den beiden ungleichen Rivalen ... Kresley Cole lebt mit ihrem Mann in Florida. Mit ihrer paranormalen Romance-Serie Immortals after Dark eroberte sie die Bestsellerlisten und wurde mehrfach ausgezeichnet. Poison Princess ist der Auftakt ihrer ersten Jugendbuchserie.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 08.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641158989
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Serie: Poison Princess Bd.3
    Originaltitel: The Arcana Chronicles 3
    Größe: 654 kBytes
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Poison Princess - In den Fängen der Nacht

1

T AG 372 (oder 373?) N. D. B LITZ

Irgendwo im Gebiet der Sklavenhändler

Ein, aus, ein, aus ...

Ich jagte auf meinem Pferd durch die Landschaft und vernahm dabei immer wieder ein tiefes, keuchendes Atmen.

Vom schwarzen Himmel fiel Regen, der mir ins Gesicht prasselte. Wind peitschte die Mähne meines Pferdes, die Kapuze meines Regenumhangs flatterte.

Und dennoch hörte ich das Atmen.

Die winzigen Härchen in meinem Nacken sträubten sich. Auch die Stute schnaubte und spitzte die Ohren. Obwohl ich weder Larks animalische Instinkte noch Selenas geschärfte Sinne einer Jägerin besaß, konnte ich spüren, dass mich jemand - oder etwas - beobachtete.

Mich verfolgte?

Ein, aus ...

Ich steigerte das Tempo, zwang mich, mein strauchelndes Pferd gefährlich schnell durch das felsige Gelände zu treiben.

Seit ich vor Tagen aus der geheimen Festung des Todes geflohen war, hatte ich nicht mehr geschlafen - sofern man in dieser unaufhörlichen Dunkelheit überhaupt von "Tagen" sprechen konnte. Allein mein eiserner Wille hielt mich noch im Sattel. Ich war wie im Delirium.

Vielleicht verfolgte mich auch gar niemand, und es war nur mein eigener Atem, der fremd in meinen Ohren klang. Wenn ich mich doch nur für ein paar Minuten ausruhen könnte ...

Konzentrier dich, Evie! Es stand so viel auf dem Spiel. Es ging um Jacks Leben .

Ich war fest entschlossen, ihn vor den Liebenden, Vincent und Violet Milovníci, zu retten.

Der sadistische Vincent hatte ihn gefangen genommen und Violet war auf dem Weg, ihren Bruder zu treffen. Sobald sie vereint wären, würden die psychopathischen Zwillinge Jack mit ihren Apparaten foltern.

Um schneller zu sein als Violet, nahm ich enorme Risiken auf mich. Noch immer konnte ich kaum glauben, was ich getan hatte, um Aric zu entkommen.

Alle paar Minuten traf mich ein Regentropfen direkt im Auge und der stechende Schmerz verschleierte mir die Sicht. Während ich blinzelte, um wieder klar zu sehen, machte sich in meinem Kopf die Erinnerung an die letzte Begegnung mit dem Tod breit ...

Das Gefühl seiner von den Schwertgriffen rauen Hände um meine Taille. Seine heisere Stimme, als er mich auf sein Bett gezogen und mir ins Ohr geflüstert hatte: "Gibst du dich mir hin, so wirst du nur mir gehören. Wirst meine Frau sein, in jedweder Hinsicht. Dafür werde ich alles tun." Er hatte sogar versucht, mich mit dem Versprechen zu nötigen, als Gegenleistung Jack zu retten.

Blinzel.

Sein Duft - Sandelholz, Pinie, Männlichkeit - war wie eine Droge gewesen, die mich schwach werden ließ und die Hitze des Gefechts in mir unterdrückte. Dennoch hatte ich es geschafft, mich ihm zu widersetzen. "So wie du dir das vorstellst, wird es nicht funktionieren."

Blinzel.

Sein Gesicht war näher gekommen, ein intensiver Blick seiner bernsteinfarbenen Augen, dann hatten sich seine Lippen auf die meinen gelegt. Die Art, wie er mich küsste, brachte mich immer so durcheinander, dass ich alles andere vergaß.

Blinzel.

"So ist es schon besser", hatte er gemurmelt, während er mir die Kleider abstreifte. "Ich will dich sehen ... berühren." Mit seinen übernatürlichen Kräften musste es ihm schwergefallen sein, die Spitzenborte meines Slips nicht einfach zu zerreißen.

Ich hatte nackt vor ihm gelegen, wie hypnotisiert von den winzigen Lichtpunkten in seinen bernsteinfarbenen Augen, die wie Sterne funkelten. "Großer Gott, Sievã . Deine Schönheit ist demütigend." Er hatte mir eines seiner seltenen offenen Lächeln geschenkt. "Was ich empfinde, muss reines Glück sein." Ich hätte heulen können.

Blinzel. Blinzel. Blinzel.

Energisch schüttelte ich den Kopf und versuchte, mich zu konzentrieren. Ich konnte es mir nicht leisten,

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