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Poison Princess von Cole, Kresley (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.05.2014
  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Poison Princess

Die rote Hexe, der Tod, ein Heer aus Blüten und Dornen ... düstere Bilder und Stimmen suchen Evie vor ihrem sechzehnten Geburtstag heim - und nach einer Katastrophe werden diese Visionen wahr. Als eine der wenigen Überlebenden bleibt sie zurück in einer öden Welt aus Asche und Verderben, an ihrer Seite der undurchsichtige Bad Boy Jack. Als klar wird, dass in Evie der Schlüssel zu neuem Leben verborgen liegt, müssen sie fliehen. Doch Evie ahnt, es ist nicht nur ihre Bestimmung, Leben zu geben, sondern auch den Tod zu säen. Nie darf Jack davon erfahren, denn längst hat sich Evie unsterblich in ihn verliebt ... Kresley Cole lebt mit ihrem Mann in Florida. Mit ihrer paranormalen Romance-Serie Immortals after Dark eroberte sie die Bestsellerlisten und wurde mehrfach ausgezeichnet. Poison Princess ist der Auftakt ihrer ersten Jugendbuchserie.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 608
    Erscheinungsdatum: 12.05.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641101510
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Serie: Poison Princess Bd.1
    Originaltitel: The Arcana Chronicles no1 - Poison Princess
    Größe: 726 kBytes
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Poison Princess

1

T AG 6 V. D . B LITZ

Sterling, Louisiana

"Wie fühlst du dich?", fragte Mom und musterte mich prüfend. "Bist du sicher, dass du bereit bist?"

Ich frisierte mein Haar fertig, setzte ein Lächeln auf und log ihr ins Gesicht. "Absolut." Obwohl wir schon einige Male darüber gesprochen hatten, erklärte ich geduldig: "Die Ärzte meinten, für jemanden wie mich wäre es gut, mich wieder in einen normalen Tagesablauf einzugliedern." Nun ja, zumindest drei von fünf Psychiatern hatten das gesagt.

Die anderen beiden hatten darauf beharrt, dass ich noch nicht stabil genug sei. Eine tickende Bombe. Mit Aussicht auf Schwierigkeiten, wenn nicht gar ein Trümmerfeld.

"Ich muss einfach nur wieder zurück in die Schule und Zeit mit meinen Freunden verbringen."

Sobald ich Mom gegenüber Psychiater zitierte, entspannte sie sich etwas, so als würde das beweisen, dass ich ihnen tatsächlich zugehört hatte.

Ich konnte mich an vieles erinnern, das die Ärzte gesagt hatten – denn von meinem Leben vor dem Klinikaufenthalt hatten sie mich eine Menge vergessen lassen.

Die Hände hinter dem Rücken verschränkt, begann Mom in meinem Zimmer auf und ab zu gehen. Ihr Blick flatterte unruhig über meine Sachen – ein hübscher blonder Sherlock Holmes, der nach Geheimnissen schnüffelte, die er noch nicht kannte.

Sie würde nichts finden. Ich hatte meine Schmuggelware schon in meiner Schultasche versteckt.

"Hattest du letzte Nacht einen Albtraum?"

Hatte sie gehört, wie ich schreiend hochgeschreckt war? "Nein."

"Als du dich mit deinen Freunden getroffen hast, hast du ihnen da gesagt, wo du wirklich warst?"

Mom und ich hatten allen erzählt, ich sei auf eine Art spezielle Sommerschule für "höhere Töchter" gegangen. Schließlich konnte man nie früh genug damit anfangen, die eigene Tochter auf eine der vielen konkurrierenden Studentinnenverbindungen hier im Süden vorzubereiten.

In Wirklichkeit hatte man mich ins Children's Learning Center gesperrt, eine Klinik für Jugendliche mit Verhaltensstörungen, auch bekannt als Child's Last Chance.

"Ich habe niemandem vom CLC erzählt", erwiderte ich, entsetzt bei dem Gedanken, meine Freunde oder mein Freund könnten von meinem Aufenthalt dort erfahren.

Vor allem nicht er. Brandon Radcliffe. Haselnussbraune Augen, Filmstar-Grinsen und lockige honigfarbene Haare.

"Gut. Das geht nur uns etwas an." Sie blieb vor meinem großen Wandgemälde stehen und neigte missbilligend den Kopf. Statt eines hübschen Aquarellbilds oder eines Retro-Funk-Musters hatte ich eine düstere Landschaft voller verschlungener Ranken, bedrohlich aufragender Eichen und einen dunklen Himmel gemalt, der über den Zuckerrohrhügeln hängt. Ich weiß, sie hatte überlegt, das Ganze einfach übermalen zu lassen, dann jedoch befürchtet, eine Grenze bei mir zu überschreiten und mich gegen sie aufzubringen.

"Hast du heute Morgen deine Medizin genommen?"

"Ja, wie immer, Mom." Ich konnte nicht behaupten, die bitteren kleinen Pillen hätten viel gegen meine Albträume genutzt, aber wenigstens hatten sie die Wahnvorstellungen eingedämmt, die mich letzten Frühling geplagt hatten.

Diese schrecklichen Halluzinationen waren so realistisch gewesen, dass ich vorübergehend blind für die Welt um mich herum geworden war. Ich hatte es gerade noch geschafft, mein zweites Highschool-Jahr abzuschließe

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