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Power, Prinzessin! Übersetzung: Ganslandt, Katarina von Cabot, Meg (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.06.2014
  • Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Power, Prinzessin!

Neuer Trouble bei Prinzessin Mia: Ihre Mutter ist schwanger - von Mias Algebralehrer! Dass nun die Hochzeitsglocken läuten, findet Mia ganz okay. Aber muss die Trauung ausgerechnet an Halloween stattfinden? Da hat Mia ein Date mit ihrem Schwarm Michael! Und warum bauscht Grandmère die Hochzeit zum Mega-Event der Saison auf? Mia will die Notbremse ziehen. Doch das geht gründlich schief. Band II der Prinzessin-Romane von Meg Cabot. Meg Cabot stammt aus Bloomington, Indiana, und lebt mit ihrem Ehemann und ihren zwei Katzen in New York City und Key West. Nach dem Studium hoffte sie auf eine Karriere als Designerin in New York und arbeitete währenddessen u. a. als Hausmeisterin in einem Studentenwohnheim. Mit großem Erfolg, denn immerhin ließ dieser Job ihr genügend Zeit, ihr erstes Buch zu schreiben. Inzwischen hat Meg Cabot mehr als 40 Romane verfasst und ist eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen der Welt. Ihre Plötzlich-Prinzessin-Romane wurden von Hollywood verfilmt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 18.06.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641148416
    Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
    Serie: Prinzessin Mia Bd.2
    Originaltitel: Princess in the Spotlight
    Größe: 2812 kBytes
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Power, Prinzessin!

Ich bin gerade von Lilly dabei ertappt worden, wie ich im Internet nach Tipps für Schwangere gesucht habe.

"O Gott!", rief sie. "Sag bloß, da ist damals mehr mit Josh Richter gelaufen, als du mir gesagt hast?"

Ich fand es nicht so toll, dass sie das ausgerechnet vor ihrem Bruder Michael fragen musste – von Lars, Boris Pelkowski und dem Rest der Klasse ganz abgesehen. Außerdem hat sie es alles andere als leise gesagt.

So was würde gar nicht passieren, wenn die Lehrkräfte an dieser Schule täten, wofür sie bezahlt werden, und ab und zu auch mal unterrichten würden. Abgesehen von Mr Gianini scheinen es aber alle Lehrer an unserer Schule für absolut okay zu halten, uns irgendwelche Aufgaben vorzusetzen und sich dann zum Rauchen ins Lehrerzimmer zu verziehen.

Was wahrscheinlich sowieso gegen die Gesundheitsbestimmungen verstößt.

Und Mrs Hill ist die Schlimmste von allen. Klar, ich weiß schon, dass Talent & Begabung kein richtiges Unterrichtsfach ist. Es scheint sich eher um so eine Art Arbeitsgruppe für soziale Außenseiter zu handeln. Aber wenn Mrs Hill gelegentlich auch mal da wäre, um Aufsicht zu führen, dann würden Leute wie ich, die weder talentiert noch begabt sind, sondern nur in Mathe auf der Kippe stehen und die zusätzliche Übungszeit brauchen, nicht andauernd von den rechtmäßig hier sitzenden Genies gepiesackt.

Lilly weiß nämlich sehr genau, dass damals mit Josh Richter rein gar nichts passiert ist. Mir ist sehr schnell klar geworden, dass er mich nur benutzt hat, weil ich zufälligerweise Prinzessin bin und er hoffte, durch mich auf die Titelblätter irgendwelcher Hochglanzmagazine zu kommen. Wir waren ja auch nie allein und ungestört, wenn man die Autofahrt nicht mitrechnet, was ich nicht tue, weil Lars vorn saß, um nach europäischen Terroristen Ausschau zu halten, die mich eventuell hätten entführen wollen.

Als Lilly hinter mich trat, klickte ich blitzschnell die Seite "Du und dein ungeborenes Kind" weg, die ich gerade gelesen hatte. Aber nicht schnell genug für Lilly. "Um Gottes willen, Mia", rief sie geschockt. "Warum hast du mir nichts davon erzählt?"

Das Ganze war mir saupeinlich, obwohl ich mich erfolgreich damit rausreden konnte, ich müsse was für Bio recherchieren. Das war noch nicht mal richtig gelogen, weil wir als Nächstes nämlich Frösche sezieren sollen, was ich und Kenny Showalter (der in Bio neben mir sitzt) aus ethischen Gründen verweigern. Mrs Sing hat uns vorgeschlagen, stattdessen eine zusätzliche schriftliche Arbeit abzugeben.

Allerdings heißt das Thema "Der Lebenszyklus des Mehlwurms". Aber das weiß Lilly ja nicht.

Ich versuchte einen eleganten Themenwechsel, indem ich fragte, ob sie von der lebensbedrohlichen Wirkung von Alfalfasprossen wisse, aber sie redete immer weiter über mich und Josh. Das alles wäre halb so schlimm gewesen, hätte nicht ihr Bruder Michael neben uns gesessen und zugehört, statt an seinem Internetmagazin "Crackhead" zu arbeiten, wie er sollte. Es ist ja nicht so, als wäre ich nicht schon seit ewigen Zeiten total in ihn verknallt.

Wovon er natürlich nichts ahnt. Für ihn bin ich bloß die beste Freundin seiner kleinen Schwester. Er muss nett zu mir sein, weil Lilly sonst nämlich in der Schule verbreiten würde, dass sie ihn mal dabei erwischt hat, wie er sich "Eine himmlische Familie" ansah und zu Tränen gerührt war.

Abgesehen davon bin ich ja nur eine unwürdige Neuntklässlerin. Michael Moscovitz geht schon in die Zwölfte, gehört zu den besten Schülern der ganzen Schule (Zweitbester na

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