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Rebellion. Schattensturm (Revenge 2) von Armentrout, Jennifer L. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.12.2019
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH
eBook (ePUB)

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Rebellion. Schattensturm (Revenge 2)

Evies erste Begegnung mit Luc hat ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt. Endlich kennt sie die Wahrheit über ihre eigene Identität. Ihre Erinnerungen sind dadurch allerdings nicht zurückgekommen; ihr fehlen ganze Monate. Evie muss herausfinden, wer sie wirklich ist - und wer sie war. Doch jeder neue Hinweis wirft nur weitere Fragen auf. Während ihrer Suche kommen sie und Luc sich immer näher. Aber fühlt er sich wirklich zu Evie hingezogen - oder nur zur Erinnerung an ein Mädchen, das nicht mehr existiert? Es knistert, bis die Funken sprühen! Dies ist Band 2 der 'Revenge'-Trilogie von SPIEGEL-Bestsellerautorin Jennifer L. Armentrout. Alle bisherigen Bände der Romantasy-Serie, die in derselben Welt spielt wie 'Obsidian': Revenge. Sternensturm Rebellion. Schattensturm Redemption. Nachtsturm (erscheint im Januar 2021) Jennifer L. Armentrout lebt mit ihrem Mann und ihren Hunden in West Virginia. Schon im Matheunterricht schrieb sie Kurzgeschichten, was ihre miserablen Zensuren erklärt. Wenn sie heute nicht gerade mit Schreiben beschäftigt ist, schaut sie sich am liebsten Zombie-Filme an. Mit ihren romantischen Geschichten stürmt sie in den USA - und in Deutschland - immer wieder die Bestsellerlisten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 544
    Erscheinungsdatum: 23.12.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646900170
    Verlag: Carlsen Verlag GmbH
    Serie: Revenge 2
    Originaltitel: The Burning Shadow (Origin 2)
    Größe: 3485 kBytes
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Rebellion. Schattensturm (Revenge 2)

Kapitel 1

"Jetzt schieb ihn dir schon rein."

Blinzelnd blickte ich von meinem dampfenden Teller Tomatensuppe auf und zu meiner Mutter.

Solche Worte wollte ich nie mehr aus ihrem Mund hören.

Ihr blondes Haar war zu einem kurzen, strengen Pferdeschwanz gebunden und ihre weiße Bluse beeindruckend knitterfrei. Ihre Augen funkelten förmlich, während sie über die Kücheninsel hinweg herüberstarrte.

"Oh", äußerte sich die tiefe Stimme neben mir. "Jetzt fühle ich mich echt unwohl."

Die Frau, die ich bis vor einigen Tagen für meine biologische Mutter gehalten hatte, wirkte erstaunlich gefasst angesichts des Chaos, das der Kampf auf Leben und Tod, der vor nicht einmal vierundzwanzig Stunden zu Ende gegangen war, hinterlassen hatte. Normalerweise ertrug sie Unordnung überhaupt nicht. Doch wenn ihre zuckenden Mundwinkel verrieten, dass sie kurz davor war, wieder zu Colonel Sylvia Dasher zu werden, hatte es nichts mit dem zerstörten Esstisch oder dem zerschmetterten Fenster in der oberen Etage zu tun.

"Du wolltest Käsetoast und Tomatensuppe", sagte sie und spuckte die Worte so angewidert aus, als wären sie neu entdeckte Krankheiten. "Ich habe das extra für dich gemacht und jetzt sitzt du da und starrst das Essen nur an."

Wo sie recht hatte, hatte sie recht.

"Ich habe darüber nachgedacht", begann er und beendete den Satz erst nach einer längeren Pause: "Dass es eindeutig zu leicht war, dich dazu zu bringen, mir überbackenen Käsetoast und Tomatensuppe zu machen."

Sie lächelte gequält, was sich jedoch nicht in ihren Augen widerspiegelte - Augen, die nur braun waren, weil sie spezielle Kontaktlinsen trug, die Schutz vor den Alien-Iriserkennungs-Drohnen, kurz AIE-Drohnen, boten. Eigentlich waren sie leuchtend blau, was ich jedoch nur ein einziges Mal gesehen hatte. "Befürchtest du etwa, die Suppe könnte vergiftet sein?"

Meine Augen weiteten sich und der auf den Punkt überbackene gebutterte Käsetoast in meiner Hand senkte sich auf den Teller.

"Jetzt, da du es sagst, habe ich tatsächlich Angst, sie könnte mit Arsen versetzt sein oder enthält den Rest von irgendeinem übrig gebliebenen Daedalus-Serum. Ganz sicher kann man da wohl nicht sein."

Langsam schaute ich zu dem jungen Mann auf dem hohen Hocker neben mir. Die Bezeichnung junger Mann war allerdings mindestens irreführend, war er doch nicht einmal ein Mensch. Er war ein Origin, weder Lux noch Mensch, sondern etwas Drittes.

Luc.

Drei Buchstaben, kein Nachname und ausgesprochen wie der englische Name "Luke" war er mir ein totales Rätsel, und ja, er war etwas Besonderes und sich dessen nur allzu bewusst.

"Dein Essen ist nicht vergiftet", fuhr ich ihn an, in dem Bestreben, dieses schnell abgleitende Gespräch wieder in normale Bahnen zu lenken. Dann holte ich tief Luft. Die Kerze, die vor uns stand, roch so stark nach Kürbisgewürz, dass es Lucs unvergleichlichen frischen Duft nach Kiefernnadeln und Natur überlagerte.

"Darauf würde ich nicht bauen, Peaches." Sein wohlgeformter Mund verzog sich zu einem schiefen Grinsen. Ein Mund, mit dem ich vor Kurzem nähere Bekanntschaft hatte machen dürfen. Ein Mund, der stark ablenken konnte, wie auch der Rest von ihm. "Ich glaube, Sylvia würde mich schon sehr gern loswerden."

"Ist das so offensichtlich?", fragte sie und ihr falsches Lächeln wurde noch schmallippiger. "Ich dachte immer, mein Pokerface wäre ziemlich überzeugend."

"Ich bezweifle, dass du deinen maßlosen Hass auf mich je erfolgreich verbergen können wirst." Luc lehnte sich zurück und verschränkte die Arme vor seiner breiten Brust. "Als ich vor vielen Jahren zum ersten Mal hier war, hast du eine Pistole auf mich gerichtet, und beim letzten Mal wurde ich von dir ebenfalls mit einer Waffe bedroht. Das ist eigentlich mehr als eindeutig."

"Ich würde es auch noch ein drittes Mal tun", erwiderte sie schnippisch u

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