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Remember the Fun von Nicholas, Beck (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.06.2018
  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Remember the Fun

Drama, Liebe, Meeresrauschen
Adelaide, Australien: Der Roadtrip zu einem Konzert nach Melbourne wird für Zoey und ihre Freunde zum Sommer ihres Lebens. Zoey, die eigentlich ihrem Ex Finn hinterhertrauert (der wiederum inzwischen mit ihrer besten Freundin Cass zusammen ist), verliebt sich Hals über Kopf in Finns Cousin Luc, der jedoch ein tragisches Geheimnis verbirgt. Ein Geheimnis, das auf der Fahrt entlang der spektakulären Great Ocean Road eine ungeahnte Verbundenheit mit Zoey entstehen lässt ...

Beck Nicholas wollte schon immer Schriftstellerin werden. Sie hat Naturwissenschaften studiert, als Laborassistentin, Pizzalieferantin und Highschool-Lehrerin gearbeitet, doch schon immer hat sie ihren Traum verfolgt, Geschichten zu erschaffen. Sie lebt inzwischen in der Nähe von Adelaide, auf halbem Weg zwischen der Stadt und dem Meer. Und sie hat das Glück, ihre Tage (und Nächte) mit dem Schreiben von Jugendbüchern zu verbringen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 368
    Erscheinungsdatum: 11.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641208417
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Originaltitel: The Last Days of Us
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Remember the Fun

One step.

A pretty foot, rising, falling.

If only that's all it took.

To move on.

"Moving" - GRAY

Kapitel zwei

N achdem der Van endlich gepackt ist mit den ganzen Taschen und Zelten und Bündeln, bleibt uns nur noch, loszufahren. Die Fahrt bis Robe, dem Küstenort, wo wir die erste Nacht verbringen wollen, dauert über vier Stunden, ohne Ess- und Klopausen. Wir wollen rechtzeitig ankommen, um am Nachmittag noch schwimmen zu gehen.

Luc ist bereit, als Erster zu fahren, und ich bin erleichtert, als Cass Finn scherzhaft nach vorne verfrachtet. "Mädels-Zeit", sagt sie zu ihm.

Jolie will auf die Rückbank, mir und Cass bleibt die mittlere Reihe. "Ich hab noch keinen Führerschein", erzählt Jolie. "Ich hab vor zwei Wochen Prüfung gehabt und bin krachend durchgefallen." Es scheint ihr nicht besonders viel auszumachen. "Luc hat versprochen, meine Fahrzeiten zu übernehmen." Ihre Stimme ist bis vorne zu hören.

Luc sieht sie im Rückspiegel an. "Hast mir ja keine andere Wahl gelassen."

Mit dem Kinn auf ihrer kleinen Hand lehnt sie sich auf meine Sitzlehne. "Er ist netter, als man denkt, versprochen. Dad hat gesagt, dass ich ohne ihn nicht mitfahren dürfe, weil ich erst sechzehn bin, er mich aber für fünf hält. Hallo, Wickelkind! Verzeiht Luc also, dass er den mürrischen großen Bruder spielt. Gray ist nicht so sein Ding." Ihre haselnussbraunen Augen blitzen. "Meins aber auf jeden Fall!" Sie seufzt verträumt und lehnt sich zurück, um sich anzugurten, während Luc den Van startet.

Cass' Handy klingelt, ehe wir aus der Straße sind. "Das ist Mum", sagt sie. "Keinen Mucks von euch."

Finn murmelt Luc etwas zu, der anhält. Cass geht dran und wir sitzen alle stumm da und versuchen so zu tun, als ob wir dem Gespräch nicht zuhören, obwohl es ja in dem kleinen Innenraum des Vans gar nicht anders möglich ist.

"Wir starten gerade." Sie nickt, obwohl ihre Mutter das ja nicht sehen kann. "Ja, versprochen, ich melde mich jeden Tag." Und nach einer Pause: "Sie sitzt neben mir."

Cass hält mir das Handy hin.

Folgsam rufe ich: "Wir sind vorsichtig und ich passe auf Cass auf."

Die Tatsache, dass das genügt, sagt mir, dass Cass' Mutter offenbar über meine jüngste Vergangenheit nichts weiß.

Cass grinst mir dankbar zu und nimmt das Handy wieder ans Ohr. "Ich hab dich auch lieb."

Welch ein Unterschied gegenüber meinem Aufbruch. Mum und Dad haben wahrscheinlich noch gar nicht gemerkt, dass ich weg bin. Ich tue so, als ob ich draußen etwas Interessantes sehe, doch ich merke, wie mich Luc im Rückspiegel ansieht. Na super, wo ich gerade vorgeben will, dass ich ganz ungerührt bin. Ich starre zurück und lasse ihn nicht merken, wie down ich gerade bin.

Zum Glück ist der Anruf kurz darauf beendet und wir können ohne weitere Unterbrechungen weiterfahren.

Gegen neun halten wir bei einer Raststätte zum Frühstücken und alle außer Cass steigen aus, um sich die Beine zu vertreten. "Kannst du mir einen Kaffee mitbringen?", fragt Cass, ohne von ihrem Handy aufzusehen.

Finn und ich tauschen Blicke. Früher wäre ich mit der Bitte gemeint gewesen, doch jetzt, wo sie zusammen sind, bin ich mir nicht sicher.

"Mach ich", sagt er.

Ich gehe vor den anderen her und strecke den Rücken. Ich versuche so zu tun, als ob es mir nichts ausmacht, dass ich keinen habe, der mir was mitbringt. Ich gehe aufs Klo. Um den anderen noch etwas aus dem Weg zu gehen, hole ich mir einen Müsliriegel und eine Cola light. Die Jungs warten auf ihre Frühstücksbestellung. Sie lachen und witzeln herum. Also gehe ich lieber und setze mich an einen der Picknicktische.

Jolie setzt sich zu mir, während Finn zu Cass zurückgeht. Ich drehe mich nicht nach ihm um. Selbst wenn er noch was für mich empfindet, wird er sich wohl kaum neben mich setzen, nachdem er Cass einen Kaffee versprochen hat.

Oder vielleicht sin

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