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RIVERDALE - Der Tag davor Staffeln 1-3 auf Netflix verfügbar von Ostow, Micol (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.12.2018
  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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RIVERDALE - Der Tag davor

Die exklusive Vorgeschichte zu DEM Netflix-Serien-Hype
Die Legende nimmt ihren Anfang: Archie, Jughead, Betty und Veronica verraten ihre tiefsten Geheimnisse...
Willkommen in Riverdale - einer Bilderbuchstadt, hinter deren Fassade dunkle Geheimnisse schlummern... Hast du dich je gefragt, was für ein Leben Veronica in New York geführt hat, bevor sie nach Riverdale kam? Warum Jughead und Archie eigentlich zerstritten waren? Und wie lange Betty wirklich schon in Archie verliebt ist? Deine vier Lieblings-Charaktere verraten in dieser Vorgeschichte ihre Geheimnisse und erzählen in ihren eigenen Worten, was passiert ist, bevor RIVERDALE seinen Anfang nahm...

Micol Ostow hat jüdische und puertoricanische Wurzeln und arbeitet als Lektorin und Schriftstellerin. Wenn sie eine Deadline einhalten muss, kommt sie mit sehr wenig Schlaf aus. Sie wohnt in New York und ist oft damit beschäftigt, Unmengen Kaffee, Käse und Schokolade zu konsumieren.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 17.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641237554
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Serie: cbt Taschenbücher 31295
    Originaltitel: Riverdale #1
    Größe: 4216 kBytes
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RIVERDALE - Der Tag davor

KAPITEL 1

BETTY

Liebes Tagebuch,

ich kann nicht glauben, dass schon der 4. Juli ist! Es ist total komisch, ihn hier in L. A. zu feiern, ohne Polly und Archie und Jughead. Ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann wir das Sommerfest in Riverdale zum letzten Mal verpasst haben. Ich schätze, das war in diesem einen Sommer, als Archie und Jughead ein Baumhaus bauten und Archie sich den Arm brach. Damals sind wir den ganzen Tag drinnen geblieben, haben Comics gelesen und rot-weiß-blaues Wassereis gegessen. Unsere Zungen waren alle ganz lila, und jedes Mal, wenn Archie und ich uns ein Eis nahmen, hat Juggie gleich drei verdrückt. Aber das ist schon Ewigkeiten her.

Ich vermisse Riverdale, und natürlich meine Freunde. Aber L. A. ist UNGLAUBLICH. Tante Gertrudes Haus riecht zwar ein bisschen komisch (was immer es auch ist, ich glaube, der Geruch ist längst in die Wände eingedrungen, ernsthaft - irgendeine eigenartige Mischung aus Knoblauch und Alte-Damen-Seife), aber dafür wohnt sie direkt am Rand des Runyon Canyon Parks. Ich kann deshalb jeden Tag vor der Arbeit durch den Canyon kraxeln. Der Ausblick ist einfach Wahnsinn. Richtig erhebend. So was gibt's in Riverdale nicht.

Das Wetter ist natürlich auch unglaublich und der Barista im Blackwood Coffee kennt inzwischen meine übliche Bestellung (Filterkaffee, Milch und zwei Päckchen Zucker) ... Oh, und da ist noch was ...

Klar, ich vermisse Polly. Aber zum allerersten Mal von Mom getrennt zu sein?

Tja, das ist wirklich nicht übel.

Natürlich hab ich sie lieb, und ich weiß ja, dass sie mich auch liebt, aber sie ist so ein Kontrollfreak. Zum ersten Mal habe ich das Gefühl, ein bisschen Unabhängigkeit zu genießen. Und das hat einfach was.

Die Arbeit bei Hello Giggles ist auch ziemlich cool, auch wenn ich meine Chefin, Rebecca Santos, die Kulturredakteurin, erst noch von mir überzeugen muss. Ich weiß nicht, ob sie mich einfach für eine Hinterwäldlerin aus der Kleinstadt hält oder so, aber bisher scheint sie wirklich alles andere als beeindruckt von mir zu sein.

Ich weiß ja, dass ich die Neue bin und nicht hier aus der Stadt komme, und wahrscheinlich bin ich auch diejenige unter den Mitarbeitern, die am wenigstens Erfahrung hat, aber bisher lässt mich Rebecca nur Besorgungen erledigen, Kaffee holen, Meetings koordinieren und Päckchen zur Post bringen - wie ein Mädchen für alles eben.

Ich meine, ich finde es trotzdem toll. Aber das einzige Mal, dass ich bisher überhaupt etwas schreiben durfte, war bei der Etikettierung von Akten. Rebecca will, dass ich die Etiketten immer zuerst mit Bleistift beschrifte und dann mit Filzstift nachfahre. Vielleicht leidet sie unter einer Zwangsstörung? Wie dem auch sei, es ist jedenfalls nicht unbedingt Pulitzer-Preis-verdächtige Arbeit.

Aber wenigstens sorgt Rebecca dafür, dass ich immer was zu tun habe. Was gut ist. Aus mehreren Gründen. Nicht zuletzt, weil ich dann gar keine Zeit habe, über das Einzige nachzudenken, was mich in meinem Sommer in L. A. so richtig runterziehen könnte: dass ich am 4. Juli nicht mit meinen Freunden zusammen sein kann.

Ach, wem mache ich was vor, Tagebuch? Was mich runterzieht, ist, dass ich nicht mit Archie zusammen sein kann.

Polly:

Hey, Schwester. Bist du da? Wollte mal hören, wie's läuft. Und ich will noch ein paar Details über deinen »Rad Brad«. Klingt sehr ... un-Archie. Kann also gar nicht schlecht sein. Vermisse dich.

Betty:

Ich dich auch! Aber nenn ihn einfach »Brad«. BITTE.:) Total un-Archie. Was gut ist. Aber eben auch nicht Archie. Was schlecht ist.

»Rad Brad, wie in 'Radical Brad'.« So hat er sich mir allen Ernstes vorgestellt. Es war so was von absichtlich peinlich, dass ich einfach lachen musste. Ich schätze, genau das war seine Absicht.

Ich hab ihn in meiner zweiten

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