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Royal: Princess. Der Tag der Entscheidung (Royal-Spin-off) von Fast, Valentina (eBook)

  • Verlag: Impress
eBook (ePUB)
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Royal: Princess. Der Tag der Entscheidung (Royal-Spin-off)

Eine rebellische Prinzessin kurz vor der Prinzenwahl
Viterra, das Königreich unter einer Glaskuppel, lässt seine royalen Kinder seit Anbeginn der Zeiten im Verborgenen aufwachsen. Das gilt nicht nur für den Prinzen, der gerade eine aufwendige Prinzessinnenwahl durchlaufen musste, sondern auch für seine Schwester Evelina, deren Prinzenwahl noch bevorsteht. Nur leider ist Evelina alles andere als eine typische Prinzessin und kein Mädchen, das sich gerne versteckt hält. Und dennoch ist es ausgerechnet ein Maskenball, der ihr den Weg in die Freiheit zeigen wird...
//Textauszug:
"Ich weiß nicht, was ich glauben soll. Du hast mich entführt, weil du die Prinzessin retten wolltest. Was ist, wenn ich nicht die Prinzessin bin? Was wäre, wenn ich einfach nur eine ihrer Freundinnen bin und mich als Prinzessin ausgebe?" Einer seiner Mundwinkel hob sich zu einem schiefen Lächeln. "Ich würde dich trotzdem mögen." Ich schluckte. "Du magst mich?" "Natürlich. Du bist ein guter Mensch. Und..." Er machte eine kurze Pause, in der er vollends zu lächeln begann. "Und du bist wunderschön. Mehr noch als die Gerüchte besagen."//
//Alle Bände der königlichen Bestseller-Reihe:
-- Royal 1: Ein Leben aus Glas
-- Royal 2: Ein Königreich aus Seide
-- Royal 3: Ein Schloss aus Alabaster
-- Royal 4: Eine Krone aus Stahl
-- Royal 5: Eine Hochzeit aus Brokat
-- Royal 6: Eine Liebe aus Samt
-- Royal: Alle sechs Bände in einer E-Box
-- Royal: Ein Königreich aus Glas (Band 1 & 2 in einem Taschenbuch)
-- Royal: Eine Krone aus Alabaster (Band 3 & 4 in einem Taschenbuch)
-- Royal: Princess. Der Tag der Entscheidung (Royal-Spin-off)//
Die Royal-Reihe ist abgeschlossen.

Valentina Fast wurde 1989 geboren und lebt heute im schönen Münsterland. Beruflich dreht sich bei ihr alles um Zahlen, weshalb sie sich in ihrer Freizeit zum Ausgleich dem Schreiben widmet. Ihre Leidenschaft dafür begann mit den Gruselgeschichten in einer Teenie-Zeitschrift und verrückten Ideen, die erst Ruhe gaben, wenn sie diese aufschrieb. Ihr Debüt, die "Royal"-Reihe, wurde innerhalb weniger Wochen zum E-Book-Bestseller.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 326
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646602012
    Verlag: Impress
    Serie: Royal Spin-off.
    Größe: 2141 kBytes
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Royal: Princess. Der Tag der Entscheidung (Royal-Spin-off)

1. KAPITEL

LASSE NIEMALS EINE SICH BIETENDE GELEGENHEIT VERSTREICHEN

"Lina, du weißt, dass wir das nicht dürfen." Cassandras Stimme zitterte leicht - wie immer, wenn sie nervös war.

Ich raffte unbeirrt den Rock meines dunkelblauen Tageskleides zusammen und arbeitete mich weiter auf dem Vorsprung voran. "Cassie, du solltest endlich etwas lockerer werden. Ich habe einfach keine Lust mehr, noch länger in diesem elendigen Loch zu bleiben."

"Das ist kein Loch , es ist unser Zuhause!"

"Nein, der Palast ist unser Zuhause. Hier wurden wir nur hingeschickt, weil uns niemand während der Auswahl sehen darf", erwiderte ich mit einem Lächeln und blickte zu meiner Freundin empor, die nun ebenfalls ihren Rock hob und durch das Fenster des kleinen, unscheinbaren Gasthofs ins Freie kletterte.

"Richtig", entgegnete sie keuchend. "Wieso siehst du es nicht einfach mal als Urlaub an? Wir haben es hier so schön und in nur wenigen Wochen können wir doch wieder zurück."

"Du sagst es! Das ist unsere einzige Chance, etwas anderes von der Welt zu sehen als nur den Palast. Hast du unser ständiges Versteckspiel nicht auch manchmal satt? Ich möchte auf Bälle gehen, Menschen kennenlernen, etwas erleben und mich amüsieren. Verheiratet sein werde ich noch früh genug. Ich will einfach mehr vom Leben."

Nachdenklich blieb ich auf dem Mauervorsprung stehen und schaute hinunter. Knapp drei Meter unter mir lag der Erdboden, doch nur ein paar Schritte weiter rechts befand sich die Feuertreppe.

"Du bist die Prinzessin und wirst in einem Jahr genauso glücklich sein wie dein Bruder Phillip. Sobald du volljährig bist, beginnt die nächste Auswahl und dann bist du frei." Cassies Stimme überschlug sich fast. Sie liebte die Vorstellung von der Auswahl und freute sich mehr als jede andere von uns darauf. Obwohl meine übrigen Gefährtinnen Laura und Melissa ebenfalls nicht abgeneigt waren. Momentan schliefen die beiden und meine beste Freundin Cassie hatte einfach das Pech gehabt, mich zu überraschen, als ich mich gerade hinausschleichen wollte.

" Frei? Pah! Ich werde mit irgendeinem Schönling verheiratet sein, der es sowieso nur auf den Ruhm und das Geld abgesehen hat. Denn wer macht schon bei so einem bescheuerten Wettbewerb mit, um sich zu verlieben?"

"Deine Eltern lieben sich", befand Cassie und klammerte sich ein wenig verzweifelt, wie es schien, an den Fenstersims, während ich mich weiter vorantastete.

"Das ist etwas anderes. Meine Mutter hat Vater schon immer geliebt. So etwas habe ich nicht vorzuweisen." Glücklich erreichte ich die Feuertreppe und atmete erleichtert auf, bevor ich mich zu meiner Freundin umdrehte. "Kommst du?"

"Kann ich nicht einfach hierbleiben?", fragte sie kläglich.

"Damit Martha dich ausquetschen kann? Natürlich nicht!"

"Du bist so egoistisch", zischte Cassie, doch sie kam langsam auf mich zu. Auf dem letzten Stück des Vorsprungs wurde sie unwillkürlich schneller, bis sie mir mit einem kleinen Seufzer halb in die Arme sprang und ich mich abmühte, mein Gleichgewicht zu halten.

Von hier aus wirkte der Vorsprung doch recht ... schmal . Aber ich ließ es mir nicht anmerken, obwohl ich insgeheim tatsächlich ein wenig Zweifel hatte, ob das Ganze hier wirklich so klug war.

Cassie knuffte mich in die Seite und funkelte mich an. "Herrisch bist du auch!"

"Das weiß ich schon", winkte ich ab und grinste wieder voller Vorfreude. "Dann lass uns mal schauen, was die Hauptstadt so zu bieten hat."

"Ich fasse noch mal kurz zusammen: Du bist minderjährig, eine Frau und ohne Begleitung. Das ist verboten." Cassie strich ihr dunkelgrünes Kleid glatt und fuhr sich über ihre Haare, um sie wieder zu ordnen, obwohl sie wie immer perfekt lagen. "Ich weiß wirklich nicht, was du damit bezwecken willst."

"Das sagte ich dir doch bereits", entgegnete ich ein wenig ungehalten. "Ich will doch nur

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