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Schloss Einstein - Band 20: Jo & Sandor - Die ganz große Liebe Roman von Einstein, Schloss (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.01.2014
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Schloss Einstein - Band 20: Jo & Sandor - Die ganz große Liebe

Liebe mit Hindernissen - finden Jo und Sándor auf Schloss Einstein noch zueinander? Die selbstbewusste und fröhliche Jo liebt nichts so sehr wie Basketball. Den Mädchenschwarm Sándor dagegen, der ihre Leidenschaft für diese Sportart teilt, findet sie verwöhnt und arrogant. Doch nach kurzer Zeit entwickelt sich zwischen den beiden eine echte Freundschaft. Als Jo auf die Sportschule in Hannover wechselt, vermisst Sándor sie mehr, als er für möglich gehalten hätte. Empfindet er vielleicht mehr für Jo, als er sich eingestehen will? Als die schöne Bella in sein Leben tritt, sind diese Gefühle jedoch schnell wieder vergessen - bis Jo nach Schloss Einstein zurückkehrt ... Lennart König (Sándor): 'Herzschmerz pur! Absolut lesenswert.' Lena Ladig (Jo): 'Wer liest nicht gerne nochmal die Geschichte seiner ersten großen Liebe nach?' Die brandneuen Romane zur erfolgreichsten TV-Jugendserie der Welt - jetzt exklusiv als eBook! dotbooks - der eBook-Verlag. Schloss Einstein ist eine der erfolgreichsten TV-Serien der Welt. Nach den Drehbüchern der ersten Staffeln entstanden die spannenden Romane zur Serie, die von Simon Hauser, Uschi Flacke und Dana Bechtle-Bechtinger verfasst wurden. Die vier brandneuen Romane zu den aktuellen Staffeln dieser beliebten Serie wurden von den Drehbuchautoren Marvin Machalett und Janine Dittmann unter dem gemeinsamen Pseudonym Estea Vogel geschrieben. Bei dotbooks erschienen Band 1-23 der Schloss-Einstein-Reihe.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 193
    Erscheinungsdatum: 28.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955205331
    Verlag: dotbooks
    Größe: 4448 kBytes
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Schloss Einstein - Band 20: Jo & Sandor - Die ganz große Liebe

Kapitel 1:
Sie ist anders, als er dachte

Er ist verwöhnt. Er ist arrogant. Er ist ein Schnösel. Jo fiel so rein gar nichts ein, was Sándor und sie jemals gemeinsam haben könnten. Beide spielten zwar Basketball. Aber – Entschuldigung mal – Sándors Gedribbel und Getue war so gar nicht mit Jos sauberer Spieltechnik zu vergleichen. Sándor war in Jos Augen ein Angeber, der die meiste Zeit damit verbrachte, auf dem Feld gut auszusehen. Als müsste er jedem Mädchen am Spielfeldrand mit angestrengtem Schnaufen und hohen Sprüngen beweisen, dass er der beste verschwitzte Typ sei.

Es waren die letzten Wochen vor den Ferien, als Jo das erste Mal mehr mit Sándor zu tun hatte und anfing, ihn nicht nur als Angeber zu sehen. Die meisten Schüler drehten gerade durch, weil der Endspurt auf die Noten begonnen hatte. Die einen standen auf der Kippe und bettelten um Referate und Extra-Hausaufgaben. Andere, und dazu zählte Jos beste Freundin Clara, investierten die Zeit in ausführliche Monologe und hanebüchene Ausreden für ihre Eltern, warum es leider, leider auch dieses Jahr nicht mit der besseren Note in Mathe geklappt hatte. Jo war hingegen gelassen und sich ihrer guten Zeugnisnoten sicher.

Der Hof am Haupteingang des Albert-Einstein-Gymnasiums war an diesem Tag wunderbar leer, und Jo freute sich, an ihrer Wurftechnik feilen zu können, ohne dass jemand quer über das Feld rannte. Der Ball landete aus verschiedenen Winkeln immer wieder im Korb, und nur langsam wurden Jos Arme ein wenig schwer.

"So, der Spaß ist vorbei. Ich muss da jetzt ran." Sándor war wie aus dem Nichts aufgetaucht und stand plötzlich neben ihr. Um seinen Hals lag lässig ein Handtuch, dessen Knallorange ins Auge stach. Lächerlich. Er hatte sich noch keinen Meter schneller als im Schritttempo bewegt und tat schon so, als liefe ihm nur so der Schweiß.

"Sagt wer?"

"Sagt Sándor, der nächste Woche ein Spiel mit den Jungs hat."

Jo war sich nicht sicher, ob Sándor sie tatsächlich gerade angezwinkert hatte. Mit einem Zwinkern bekam er Jo auf gar keinen Fall vom Platz weg. "Tja, blöd. Ich habe schon diese Woche ein wichtiges Spiel mit meinen Jungs. Es ist der Kampf um den Erstlistenplatz auf Bundesebene." Sándor staunte nicht schlecht. Sein Blick fiel auf Jos Rollstuhl, und sie kommentierte cool: "Ja, die haben alle so ein cooles Teil wie ich. Aber ich will mal nicht so sein." Jo hatte es schon oft erlebt, dass Menschen, die sie nicht kannten, sie unterschätzten. Vermutlich fanden sie eine Rollstuhlfahrerin bemitleidenswert und dachten wohl: Süß, so ein bisschen Ballspielen macht dem armen Mädchen so viel Freude. Aber Jo hatte es noch jedem gezeigt, der sie mit diesem mitleidigen Blick ansah. Supergern bewies sie das auch Sándor. Sie warf ihm lächelnd den Ball zu und schlug einen Deal vor. "Jeder von uns hat drei Freiwürfe. Wer die meisten Treffer hat, kann das Feld haben." Ein bisschen tat es Jo schon leid, dass sie die arme Wurst jetzt vorführen würde. Sándor drehte den Ball etwas verunsichert in den Händen.

"Ne, du, lass mal. Das wäre ja unfair."

"Für wen, für dich oder für mich? Worauf wartest du, fang an."

Sándor tat, als würde er eine Wette gegen eine Dreijährige antreten. "Okay, aber sag nachher nicht, ich hätte dich nicht gewarnt." Er warf locker den ersten Ball und lächelte Jo zufrieden an. Kinderspiel! Er warf ein zweites Mal und, nach etwas Umherdonnern am Korbrand, quälte sich der Ball doch noch ins Netz. Als Sándor den dritten Ball versenkte, überlegte er, was er zu Jo sagen sollt

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