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Schwarzes Herz Band 3 von Black, Holly (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.01.2014
  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Schwarzes Herz

Was geschieht, wenn alles, was du berührst, verflucht ist?
Cassel Sharpe weiß jetzt, dass man ihn gegen seinen Willen als Auftragskiller eingesetzt hat, aber er versucht, seine Vergangenheit zu vergessen. Für das FBI zu arbeiten, ist die einzige Lösung. Selbst wenn er damit seine Familie verrät. Selbst wenn er von klein auf gelernt hat, den Staat auszutricksen. Selbst wenn seine große Liebe Lila plötzlich auf der anderen Seite steht. Als das FBI von Cassel etwas verlangt, das er nie wieder tun wollte, verschwimmen die Grenzen zwischen richtig und falsch. Wieder pokert Cassel um sein Leben und diesmal setzt er alles auf die Liebe ...

Holly Black lebt mit ihrem Mann in Massachusetts. Seit sie 2002 den Roman "Elfentochter" veröffentlichte, der von der American Library Association als "Best Book for Young Adults" ausgezeichnet wurde, lebt sie als freischaffende Autorin. Zusammen mit dem Illustrator Tony DiTerlizzi ersann und schrieb sie die Bestseller-Kinderbuchreihe "Die Spiderwick-Geheimnisse". Holly Black schlägt die internationale Presse und ein riesiges Fanpublikum mit jedem neuen Roman in ihren Bann.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 12.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641109837
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Serie: The Curse Workers Bd.3
    Originaltitel: The Curse Workers Trilogy 3 - Black Heart
    Größe: 527 kBytes
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Schwarzes Herz

ERSTES KAPITEL

MEIN BRUDER BARRON SITZT NEBEN mir und schlürft mit einem gelben Strohhalm geräuschvoll den letzten Rest von seinem Milch-Tee-Slush. Er hat den Beifahrersitz meines Mercedes ganz nach hinten geschoben und die spitzen schwarzen Schuhe aufs Armaturenbrett gelegt, wo die Absätze das Plastik verkratzen. Mit dem zurückgegelten Haar und der verspiegelten Sonnenbrille sieht er wie der Inbegriff eines Gangsters aus.

In Wirklichkeit ist er ein FBI -Agent in der Ausbildung, aber schon mit Kartenschlüssel, Dienstmarke und allem anderen ausstaffiert.

Ein Gangster ist er auch, um bei der Wahrheit zu bleiben.

Ich trommele ungeduldig mit den Fingerspitzen aufs Lenkrad und hebe zum tausendsten Mal ein Fernglas an die Augen. Es gibt nichts zu sehen, außer einem verbretterten Haus in der falschen Ecke von Queens. "Was macht sie nur? Sie ist jetzt schon vierzig Minuten da drin."

"Was glaubst du wohl?", fragt er. "Was Böses. Das ist jetzt ihr Job nach der Schule. Sie kümmert sich um zwielichtige Dinge, damit Zacharov saubere Handschuhe behält."

"Ihr Vater würde nie zulassen, dass sie ernsthaft in Gefahr gerät", sage ich, aber meinem Tonfall hört man an, dass ich eher versuche, mich selbst zu überzeugen, als meinen Bruder.

"Sie ist gerade rekrutiert worden", schnaubt Barron. "Sie muss sich erst beweisen. Nicht einmal, wenn er wollte, könnte Zacharov sie aus der Gefahr heraushalten - und die Mühe wird er sich nicht machen. Das Fußvolk sieht zu und wartet auf ein erstes Anzeichen von Schwäche. Darauf, dass sie es vermasselt. Er weiß das. Du eigentlich auch."

Ich denke daran, was für ein dünnes Mädchen, mit viel zu großen Augen und einem blonden Heiligenschein sie mit zwölf war. In meiner Erinnerung sitzt sie auf einem Ast und kaut auf einem roten Lakritzstreifen. Ihre Lippen sind klebrig und Flip-Flops baumeln an ihren Zehen. Sie ritzt ihre Initialen in die Baumrinde, ganz weit oben, damit ihr Cousin ihr glauben muss, wenn sie behauptet, sie wäre höher geklettert, als er je kommen wird.

Jungs glauben nie, dass ich sie schlagen kann , hat sie damals zu mir gesagt. Aber dann gewinne ich doch immer.

"Vielleicht hat sie unseren Wagen gesehen und ist durch die Hintertür raus", sage ich schließlich.

"Nie im Leben hat sie uns gesehen." Er saugt wieder an dem Strohhalm. Das rasselnde Geräusch des leeren Bechers hallt durch den Wagen. "Wir sind die reinsten Ninjas."

"Ganz schön eingebildet." Es ist gar nicht einfach, jemanden zu beschatten, und so gut sind Barron und ich darin noch nicht, da kann er sagen, was er will. Yulikova, meine Betreuerin beim Geheimdienst, hat mich dazu ermuntert, Barron zu begleiten, auf diese Weise etwas dazuzulernen und auf der sicheren Seite zu bleiben, während sie sich überlegt, wie sie ihren Vorgesetzten beibringt, dass sie einen jugendlichen Verwandlungswerker mit schlechten Manieren und einem Vorstrafenregister an der Hand hat. Und da Yulikova das Sagen hat, ist Barron dazu verdonnert, mir alles beizubringen - nur für einige Monate, bis ich in Wallingford meinen Abschluss gemacht habe. Mal sehen, ob wir es so lange miteinander aushalten.

Diese Art von Unterweisung hat Yulikova wahrscheinlich nicht gemeint.

Barron grinst, seine weißen Zähne blitzen wie gefallene Würfel.

"Was würde Lila Zacharov wohl mit dir machen, wenn sie wüsste, dass du sie beschattest?"

Ich grinse zurück. "Mich umbringen, schätze ich."

Er nickt. "Wahrscheinlich. Und mich gleich mit, weil ich dir geholfen habe."

"Ich würde sagen, du hast es verdient", sage ich. Er schnaubt trocken.

In den letzten Monaten habe ich alles bekommen, wovon ich je geträumt habe - und dann habe ich es wieder vermasselt. Man hatte m

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