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Seven Wonders - Der letzte Kampf des Dämons von Lerangis, Peter (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.11.2016
  • Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Seven Wonders - Der letzte Kampf des Dämons

Jack, Cass, Marco und Aly sind die Auserwählten: Nur diese vier Freunde mit ihren Superkräften können die sieben magischen Gefäße finden, die einst in den sieben Weltwundern der Antike versteckt wurden. Wenn die Mission misslingt, ist die Menschheit in Gefahr! Der Götterkönig von Atlantis hat eines der magischen Gefäße und die Auserwählte Aly in seine Gewalt gebracht und durch eine Zeitspalte nach Atlantis entführt. Jack weiß nur eins: Sie müssen jetzt schnellstens die beiden restlichen Gefäße finden, wenn sie Aly wiedersehen wollen. Die Suche führt die Auserwählten zum Tempel der Artemis und zum Leuchtturm von Alexandria, wo sie zunächst von einem mächtigen Dämon verschluckt werden, bevor es ihnen gelingt, ihn zu besiegen. Doch am Ende stehen die Auserwählten vor der gewaltigsten Herausforderung ihrer Mission: Sie müssen zurück nach Atlantis, wenn sie sich selbst, ihre Freundin Aly - und die Welt retten wollen. Peter Lerangis, Biochemiker mit Harvard-Abschluss und ehemaliger Broadway-Schauspieler, ist als Autor hocherfolgreich, seine Bücher sind in 28 Sprachen übersetzt mit über fünf Millionen verkauften Exemplaren weltweit. Er ist außerdem begeisterter Bergsteiger und Marathon-Läufer - allerdings nicht gleichzeitig. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in New York City.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 28.11.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641187668
    Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
    Serie: Seven Wonders Bd.5
    Originaltitel: Seven Wonders - Legend of the Rift
    Größe: 6945 kBytes
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Seven Wonders - Der letzte Kampf des Dämons

Der erste Tag des Weltuntergangs

Du weißt, dass du am Limit bist, wenn du an einem Strand zum Horizont blickst - und nicht bemerkst, dass du bis zu den Knöcheln in totem Fisch stehst.

Noch zehn Minuten zuvor, hätte mir das Wasser bis zu den Schultern gereicht. Jetzt stand ich oben an einem nassen, flachen Abhang. Er war übersät mit Steinen, Tauen, Flaschen, Krabben, Fischen, einem großen, aber bewegungslosen Hai und dem vermoderten Rumpf eines Schiffswracks.

Unsere tropische Insel war wie ein Expressaufzug aus der Tiefe emporgeschossen. Vor zehn Minuten hatte König Uhla'ar von Atlantis einen Riss in der Zeit geöffnet, der der Legende nach den großen Kontinent wieder auftauchen lassen sollte. Aber an die Legenden dachte ich in diesem Augenblick eigentlich nicht. Denn als er in diesen Riss gesprungen war, hatte er Aly Black mit sich gerissen. Eben waren sie noch da gewesen und im nächsten Augenblick: Bäng! waren sie fort. Zurückgereist in die Vergangenheit. Zurück nach Atlantis.

Aly zu verlieren, war, wie einen Teil meiner selbst zu verlieren.

Also fühlte ich, Jack McKinley, mich am ersten Tag des Weltuntergangs, als hätte mir jemand in den Schlund gegriffen und mir das Herz herausgerissen.

"Jack! Marco! Cass! Eloise!"

Mum.

Beim Klang ihrer Stimme wirbelte ich herum. Sie stand auf dem Sandstrand und sah über die Schulter zurück. Hinter uns liefen erschrockene Massa-Krieger aus dem Dschungel. Marco Ramsay, Cass Williams und seine Schwester Eloise standen neben mir. Erst da bemerkte ich die Fische, denn ein besonders hässlicher peitschte meinen linken Knöchel mit der Schwanzflosse.

"Die sehen eklig aus", fand Eloise.

"Von dir reden sie in den höchsten Tönen", erwiderte Cass.

Eloise sah ihn verwundert an. "Wer, die Massa?"

"Nein, die Fische", antwortete Cass. "Hast du nicht von den..."

"Nein, ich rede von denen da!", korrigierte ihn Eloise und deutete auf die panischen Krieger. "Habt ihr Schwester Nancy gehört - ich meine, Jacks Mum? Sie hat uns gewarnt, wir sollten uns von ihnen fernhalten."

Aus dem Wald konnte ich das schrille Kreischen der Gift spuckenden Vizeet hören - gefolgt von dem Schrei eines Soldaten mit großen Schmerzen. Auf der anderen Seite des Dschungels lag das Hauptquartier der Massa, und ihre Soldaten und Wissenschaftler kamen angerannt, um zu sehen, was passiert war.

Sie hatten das Beben gespürt, hatten aber keine Ahnung von dem Zeitriss. Und von den entflohenen Monstern.

"Oh Mann, was für ein Sumpf!", rief Marco. "Seht ihr diese Viecher? Wow, das ist ja wie griechisches Essen, frei Haus geliefert!"

Einige der Massa legten ihre blutenden Gefährten in den Sand andere liefen verwirrt und panisch über den matschigen, mit Fischen übersäten Strand zu uns. Einige kotzten ins Schilf, weil ihnen von den starken Beben übel geworden war. Mum versuchte, sie zu beruhigen und ihnen zu erzählen, was im Krater passiert war. Sie trug eine massabraune, kaftanartige Uniform, die aussah wie etwas aus einem Modekatalog von 1643. Die Soldaten respektierten sie, wussten aber nicht dass sie a) meine Mutter war und b) eine Spionin der Rebellen. Und Torquin, unser geliebter, zwei Meter großer Leibwächter, stand direkt hinter uns und bohrte in der Nase, was bedeutete, dass er nervös war.

"Wir haben Aly verschwinden sehen, Jack", sagte Cass. "Was sollen wir jetzt machen?"

Es fiel mir schwer, nachzudenken. Wir hatten noch ein anderes großes Problem, über das keiner von uns reden wollte - Uhla'ar hatte den Loculus der Stärke mitgenommen. Wenn wir nicht alle sieben magischen Loculi von Atlantis fanden, würde uns unser G7W-Gen töten, sobald wir vierzehn wurden. Wenn auch nur einer der Loculi fehlte, waren wir im Eimer.

Im Moment lenkten mich die Fische ab, daher zog ich uns alle auf festeren Boden zurück. Die Massa brüllten sich währenddessen hauptsächlich auf Griech

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