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Signs of Fairies Find the Truth von Becker, Jessica (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.04.2017
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Signs of Fairies

Nach einem Schicksalsschlag macht Amelia eine Menge durch. Sie muss zu ihrem Vater nach Broken Village ziehen und dabei ihren besten Freund zurücklassen. Nicht nur, dass sie in eine völlig fremde Stadt zieht, wird ihr bald ein Geheimnis offenbart, welches ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Sie findet zwar schnell neue Freunde, doch Amelia wird das Gefühl nicht los, dass diese sie besser kennen als sie sollten. Und als würde sie ihre Energie nicht schon für diese Situation benötigen, bringt der ebenso neue Schüler Blue das Fass zum Überlaufen und wirft mit seiner bloßen Existenz mehr Fragen auf, als Amelia sich stellen kann.

Jessica Becker wurde 1993 in Lahnstein geboren und ist in einem kleinen Stadtteil von Koblenz aufgewachsen. Schon als Kind liebte sie es, sich Geschichten auszudenken und aufzuschreiben. Während ihrer Ausbildung als Einzelhandelskauffrau kam in ihr der Wunsch auf, auch nebenbei als Autorin Geld zu verdienen. Nach ihrem Erstlingswerk Signs of Fairies - Find the Truth folgt nun eine Kurzgeschichte aus demselben Universum.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 468
    Erscheinungsdatum: 26.04.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741248610
    Verlag: Books on Demand
    Serie: Signs of Fairies .01
    Größe: 879kBytes
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Signs of Fairies

Prolog

~New York 23.03.2012

"Amelia, wach auf. Du kommst sonst noch zu spät zur Schule." Sanft drang die Stimme meiner Mutter in meine Ohren und riss mich aus dem Schlaf. Müde rieb ich mir die Augen und setzte mich aufrecht in meinem Bett hin. Schule war nicht der richtige Begriff für das Höllenloch, in das ich jeden Morgen gehen musste. Ich hatte dort kaum Freunde, eigentlich nur einen einzigen und bis vor einem Jahr wurde ich noch von meinen Mitschülern gemobbt. Ihre Begründung war ganz simpel: Ich war anders als sie. Schnell verwarf ich diesen negativen Gedanken und stieg aus dem Bett.

Nachdem ich mich für ein Outfit entschieden hatte, ging ich duschen und danach zu meiner Mutter in die Küche. Sie begrüßte mich mit einem Kuss auf die Wange und stellte mir mein Frühstück vor die Nase. French Toast und einen Latte Macchiato.

"Du bist wirklich die Beste, Mom", entgegnete ich grinsend und fing hinterher an zu frühstücken.

"Das musst du mir nicht jedes Mal sagen, wenn ich dir etwas zu Essen mache." Sie setzte sich auf den Stuhl gegenüber von mir und lächelte mich an.

"Doch, das muss ich. Wer weiß, wie oft ich es noch zu dir sagen kann?"

"Noch viele weitere Jahre, Amy", erwiderte sie liebevoll, wandte sich jedoch ab und trank einen Schluck aus ihrer Kaffeetasse. Verwirrt sah ich sie an und fragte mich, ob ich was Falsches gesagt hatte. Nachdenklich kaute ich auf meinem Frühstück herum und beobachtete dabei meine Mutter. Sie war eine wirklich hübsche Frau. Wir hatten beide lange Haare, die in einem kräftigen Rotton leuchteten, waren ungefähr gleich groß und wiesen fast das gleiche Gesicht auf. Nur meine Augen waren blau, wie die meines Vaters und die meiner Mutter moosgrün.

"Musst du nicht langsam los?", fragte sie mich nach einer Weile. Träge warf ich einen Blick auf die Uhr und sprang schließlich hastig auf.

"Bis später, Mom", sagte ich zu ihr, gab ihr einen Kuss auf die Wange und holte noch mein Essensgeld, bevor ich aus dem Apartment lief. Dann ging ich zu unserer Garage und stieg in mein Auto ein.

Schule war echt ätzend, aber zum Glück hatte ich bald meinen Abschluss und ich freute mich schon darauf, endlich zu studieren.

Anschließend startete ich den Motor von meinem blauen Peugeot 206 und fuhr los. Wenn man an meiner Schule zu spät kam konnte man direkt mit einer ganzen Woche Nachsitzen rechnen. Das lag daran, dass es eine sehr streng katholische High School war. Aus welchem Grund auch immer fand meine Mutter es gut, dass ich dort die Schule besuchte obwohl ich an keinen Gott glaubte, da sie mich bisher auch nie zu dem Glauben erzogen hatte. Bis zum heutigen Tage zeigte er sich auch noch nicht sehr erkenntlich und mein Glaube an Luzifer, Gottes böser Bruder, war sehr viel präsenter. Ich weiß, das klang sehr sadistisch, aber wenn ihr schon so viel erlebt hättet wie ich würdet ihr auch nicht mehr daran glauben, dass da oben jemand hockt und auf einen aufpasst.

Jedenfalls war am Morgen in der ersten Stunde immer Beten angesagt und die Lehrer sahen es sehr negativ, wenn das ein Schüler verpassen, oder noch schlimmer, in den Dreck ziehen sollte.

Das war echt furchtbar!

Wie jedes Mal stand ich morgens an derselben Kreuzung im Stau. Ungeduldig trommelte ich mit meinen Fingern auf das Lenkrad und machte die Musik im Radio lauter. Es lief "21 Guns" von Green Day, eines meiner absoluten Lieblingslieder. Ein wenig besser gelaunt fuhr ich etwas nach vorne als sich die Autos im Schneckentempo weiter bewegten. Ich drehte die Musik noch ein wenig lauter und sang mit. Nach fünf Minuten ging es endlich mal wieder voran und ich konnte Gas geben. Noch einen halben Kilometer und ich bog nach links ab. Es war jeden Morgen die selbe Prozedur und mittlerweile kotzte es mich wirklich an. Und die Autofahrer vor mir merkten immer erst nach ein paar Minuten, dass die Ampel schon wieder auf Grün umgeschaltet wurde und wenn

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