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Skulduggery Pleasant - Auferstehung von Landy, Derek (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.11.2017
  • Verlag: Loewe Verlag
eBook (ePUB)
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Skulduggery Pleasant - Auferstehung

Die Kultserie geht weiter! Denn eine Kleinigkeit wie das große Finale seiner Reihe um den zaubernden Skelett-Detektiv konnte Bestsellerautor Derek Landy nicht aufhalten, sich weitere Geschichten über Skulduggery Pleasant und Walküre Unruh auszudenken. Alle Neueinsteiger können problemlos auch mit diesem Band starten! Omen Darkly ist nur ein mittelmäßiger Schüler an der Corrival-Akademie in Roarhaven. Anders als sein Zwillingsbruder Auger, der Auserwählte, der schon fast genauso viele spannende Abenteuer erlebt hat wie einst die Toten Männer. Dennoch ist es Omen, der von Skulduggery Pleasant einen Auftrag erhält. Einer seiner Lehrer hat einen Geheimbund gegründet. Und da soll Omen sich mal umhören. Nur kurz! Und ganz unauffällig, versteht sich. Und anschließend soll er schön brav weiter zu Schule gehen. Na, wenn Skulduggery seinen neuen Schüler da mal nicht unterschätzt hat! Derek Landy, geboren 1974, arbeitete als Karatelehrer und Drehbuchautor, bevor er die Idee zu seinen erfolgreichen Skulduggery-Pleasant-Büchern hatte. Die Reihe wurde in 35 Sprachen übersetzt, mehrfach mit Preisen ausgezeichnet und stürmte weltweit die Bestsellerlisten. Derek Landy lebt in der Nähe von Dublin in einem Haus, das vollgestopft ist mit Filmrequisiten. Besonders stolz ist er auf sein Original-Supermankostüm.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 13.11.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732011278
    Verlag: Loewe Verlag
    Originaltitel: Skulduggery Pleasant - Resurrection
    Größe: 2278 kBytes
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Skulduggery Pleasant - Auferstehung

EIN NEUER ANFANG.

Genau das war es: ein Neubeginn. Er würde diese eine Information liefern und dann verschwinden. Er konnte nach Hause gehen, zurück nach New York, oder vielleicht nach Chicago oder Philly. Irland war nicht mehr sein Ding. Damit war er fertig - und Irland war offensichtlich fertig mit ihm. Für ihn war das in Ordnung. Er hatte gute Zeiten dort erlebt, hatte Spaß gehabt, Freundschaften geschlossen. Doch bald brach eine neue Zeit an. Temper Fray musste nur noch die Nacht überleben.

Die Wand weiter vorn bekam Risse. Im Licht der Straßenlaternen sah er, wie die Risse sich spinnennetzartig ausbreiteten. Jegliche Hoffnung, dass er einfach so davonspazieren konnte, schwand mit diesen Rissen. Temper kannte den Trick. Ein prolliger Psycho namens Billy-Ray Sanguin hatte die Angewohnheit, aus Mauern zu springen und Vorübergehende umzubringen, bevor sie auch nur Piep sagen konnten. Temper hatte Sanguin ein Mal getroffen. Für einen primitiven Berufskiller war er in Ordnung. Wer immer das jetzt war, ein Billy-Ray Sanguin war er nicht.

Die Wand spuckte einen dürren kleinen Wicht aus, der mit einem breiten Messer und einem noch breiteren Grinsen auf Temper losging. Das Grinsen ignorierte Temper fürs Erste. Er konzentrierte sich auf das Messer, schlug es zur Seite und rammte dem Wicht einen Ellenbogen in den Mund, womit automatisch auch das Grinsen erledigt war. Der Wicht ging, mit Armen und Beinen fuchtelnd, aber zahnlos zu Boden und Temper eilte weiter.

Ja, es lief schlecht. Natürlich lief es schlecht. Für Temper Fray lief es nie gut.

Weiter vorn kam ein Motorrad um die Ecke. Sein Scheinwerfer strich über die Ladenzeile und es wurde fast sofort langsamer. Temper ging mit gesenktem Kopf weiter, die Arme schwangen locker rechts und links des Körpers. Der Typ auf dem Motorrad trug keinen Helm und blickte nicht in Tempers Richtung. Er schaute konzentriert vor sich auf die Straße und war nichts weiter als ein Typ auf seinem Motorrad, der nichts Böses im Schilde führte. Als sie auf gleicher Höhe waren, schob der Typ die rechte Hand in seine Jacke.

Temper machte einen Satz und versetzte ihm einen Stoß, sodass das Motorrad zur Seite kippte. Der Fahrer stieß im Fallen einen Schrei aus, Temper kickte ihn bewusstlos und der Typ rührte sich nicht mehr. Temper beugte sich über ihn. In der rechten Jackentasche fand er die Pistole und zog sie heraus. Er vergewisserte sich, dass sie geladen war, und entsicherte sie. Seine eigene Pistole lag in dem Haus, in dem er gewohnt hatte, neben seinem Handy auf dem Küchentisch. Im Moment hätte er sämtliche Pistolen der Welt gegen sein Handy eingetauscht. Was hätte er nicht alles gegeben für eine Möglichkeit, Verstärkung anzufordern.

Was hätte er nicht alles dafür gegeben, Skulduggery Pleasant um Unterstützung bitten zu können.

Er eilte eine Seitenstraße hinunter. Eine Frau kam auf ihn zu. Im Licht der Straßenlaternen war sie nur als Silhouette zu erkennen. Ihr Schatten fiel lang und schmal aufs Pflaster. Er konnte ihr Gesicht nicht sehen. Es hätte Quibbel sein können oder, noch schlimmer, Razzia oder auch einfach eine Einwohnerin von Roarhaven, die noch einen Nachtspaziergang durch die Stadt machte. Temper legte die Hand mit der Pistole auf den Rücken und ging weiter.

Der Abstand zwischen ihnen verringerte sich. Die Pistole fühlte sich glitschig an in seiner Hand. Er wich zur linken Seite hin aus und sie ebenfalls, und erst als sie direkt aneinander vorbeigingen, sah er ein ihm unbekanntes Gesicht. Die Frau nickte ihm höflich zu, er nickte zurück und sie gingen weiter. Erleichtert atmete er auf.

"Entschuldigung", sagte die Frau hinter ihm und er drehte sich im selben Moment um, als sich ein Schatten aus der Dunkelheit löste und der Frau das Genick brach. Sie sackte in sich zusammen und Razzia stieg über ihre Leiche.

"Dreizehn", verkündete Razzia in ihrem breiten australischen Dialekt. "Dreizehn unsch

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