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Skulduggery Pleasant - Untotenland von Landy, Derek (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.11.2020
  • Verlag: Loewe Verlag
eBook (ePUB)
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Skulduggery Pleasant - Untotenland

Einen toten Mann bringt man nicht um! In der Dimension X ist die Zombieapokalypse ausgebrochen. Alle Ortschaften werden von menschenfressenden Horden belagert, nur eine einzige Stadt ist noch nicht befallen. Dorthin hat sich der tyrannische Herrscher Mevolent zurückgezogen. Plant er jetzt etwa eine Invasion der Erde? Das Sanktuarium ist besorgt und schickt die Toten Männer los. Skulduggery Pleasant und Walküre Unruh sind natürlich dabei. Ausgerüstet mit den drei Göttermörderwaffen und dem Zepter der Urväter sollen sie Mevolent töten. Dazu müssen sie ihn aber erst einmal finden. Es beginnt eine monatelange, gefährliche Irrfahrt durch eine verwüstete Dimension. Und dann fehlt plötzlich Walküre ... Die Kultserie geht weiter. Denn eine Kleinigkeit wie das große Finale seiner Reihe um den zaubernden Skelett-Detektiv konnte Bestsellerautor Derek Landy nicht aufhalten, sich weitere Geschichten über Skulduggery Pleasant auszudenken. Untotenland ist der dreizehnte Band der schwarzhumorigen Urban-Fantasy-Horror-Reihe.

Derek Landy, geboren 1974, arbeitete als Karatelehrer und Drehbuchautor, bevor er die Idee zu seinen erfolgreichen Skulduggery-Pleasant-Büchern hatte. Die Reihe wurde in 35 Sprachen übersetzt, mehrfach mit Preisen ausgezeichnet und stürmte weltweit die Bestsellerlisten. Derek Landy lebt in der Nähe von Dublin in einem Haus, das vollgestopft ist mit Filmrequisiten. Besonders stolz ist er auf sein Original-Supermankostüm. Der englischsprachige Blog von Derek Landy ist unter dereklandy.blogspot.de zu erreichen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 608
    Erscheinungsdatum: 11.11.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732014644
    Verlag: Loewe Verlag
    Größe: 2006 kBytes
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Skulduggery Pleasant - Untotenland

ROTE KERZEN, ungefähr ein Dutzend. Ziegelsteinwände. Holzbalken und Querstreben, Schatten, große dunkle Flächen, ein Holzboden. Sie war in einem Keller, saß aufrecht mit dem Rücken gegen etwas Metallisches. Sie spürte, wie sich die Streben in ihren Rücken bohrten. Ihre Arme waren über dem Kopf mit einem Seil zusammengebunden. Auch die Fußgelenke hatte man ihr gefesselt.

Sie hatte einen sauren Geschmack im Mund und fuhr sich mit der Zunge über die trockenen Lippen. Offenbar hatte man sie unter Drogen gesetzt. Ihr Verstand fühlte sich träge an, aber der kleine Schuss Magie, den sie in ihr System gab, sorgte dafür, dass sie sofort wieder einen klaren Kopf bekam.

Sie fragte sich, ob ihr Make-up verschmiert war. Hoffentlich nicht, schließlich hatte das Auftragen eine Ewigkeit gedauert. Ihre Schuhe waren verschwunden. Gut so - sie waren ohnehin schrecklich gewesen. Aber sie trug noch immer das unpraktische Kleid, das viel zu kurz und zu eng war. Dafür passte es gut zu dem Totenschädelamulett aus dunklem Metall. Es lag an ihrer Hüfte wie eine cool aussehende Schnalle.

Langsam hob sie den Kopf und betrachtete ihre Umgebung durch die Haare, die ihr ins Gesicht hingen. Auf Podesten standen Glaskästen, in denen okkulte Gegenstände ausgestellt waren, als sei das hier eine Art Museum der schwarzen Magie. An Fesseln entlang der Wände hingen gut gemachte, in Lumpen gekleidete Skelette - wenn auch aus Plastik. Der Boden unter ihren nackten Füßen fühlte sich klebrig an. Sie saß genau in der Mitte eines Pentagramms, das auf die Bodendielen gemalt worden war, und war sich ziemlich sicher, dass die dunklen Flecken von reichlich verspritztem Blut stammten.

»Sie ist wach«, sagte jemand vor ihr in der Dunkelheit. »Hey, sie ist wach. Hol die anderen.«

Schritte auf Holzstufen ertönten, dann strömte von oben gelbes Licht herein. Ein großer Schatten schob sich davor, und dann wurde die Kellertür geschlossen. Sie blieb mit den flackernden roten Kerzen und demjenigen zurück, der gerade gesprochen hatte.

Gekleidet in eine dunkle rote Robe und mit aufgesetzter Kapuze, trat er aus der Dunkelheit hervor.

»Wie heißt du?«, fragte er. Seine Stimme war sanft, amerikanisch und warm.

»Walküre«, antwortete sie.

»Valerie?«

»Walküre. Mit k.«

»Das ist ein schöner Name. Ungewöhnlich. Ist das irisch?«

»Norwegisch.«

»Ach. Mein Freund meinte, du kommst aus Irland.«

»Ja schon. Aber mein Name nicht.«

»Ah.« Er kam ein wenig näher. Jetzt konnte sie die untere Hälfte seines Gesichts sehen, sein markantes Kinn und seine gleichmäßigen weißen Zähne.

»Du flippst jetzt wahrscheinlich aus. Das versteh ich. Wirklich. Schließlich wachst du in einem dunklen Keller auf, siehst satanisches Zeug um dich herum und denkst vermutlich, dass du in irgendeinem Opferritual grausam abgeschlachtet werden sollst, stimmt's?« Er zog seine Kapuze herunter, und sein Lächeln wurde breiter. »Tja, und genau das wird gleich passieren.«

»Ich kenne dich«, sagte Walküre.

»Ach ja?«

»Du bist dieser Schauspieler. Aus diesem Film. Du bist Jason Randal.«

»Willst du ein Autogramm?«

»Wie wär's mit einem Selfie? Wenn du mir mal mein Handy reichen könntest ...«

Er lachte. »Ich mag dich. Die meisten Mädchen, die wir hier opfern, stellen in dieser Phase jede Menge panische Fragen, als könnten sie begreifen, was geschieht ... als könnten sie einfach nicht glauben, dass sie gleich ermordet werden.«

»Wie hieß noch gleich der Film, in dem du mitgespielt hast? Der mit dem Typ aus The Big Lebowski?«

Jason legte den Kopf leicht auf die Seite. »Ich habe in keinem Film mitgespielt, in dem ...«

»Doch, du kennst ihn. Ihr spielt beide tote Cops, die noch immer Verbrechen aufklären und so. Ihr seid keine Zombie-Cops oder Geister-Cops, aber ... Wie heißt er noch gleich? Nicht RIP, sondern ...«

Jasons

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