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SoulSystems: Alle fünf Bände der Rebellen-Serie in einer E-Box! von Summer, Vivien (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.09.2018
  • Verlag: Impress
eBook (ePUB)
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SoulSystems: Alle fünf Bände der Rebellen-Serie in einer E-Box!

Rebellisches Herz Die 17-jährige Ella lebt weit entfernt von der Erde in einer von den Menschen konstruierten perfekten Welt. Doch spätestens mit dem Eintritt ins Erwachsenenalter, als ihr die ersten Testergebnisse zum Finden des idealen Partners vorliegen, regt sich die Rebellin in ihr. Und sie ist nicht die Einzige in den Sternenkolonien, die dem Regime der SoulSystems Inc. die Stirn bieten will... //Diese E-Box enthält alle Bände der Rebellen-Serie 'SoulSystems': -- Band 1: SoulSystems. Finde, was du liebst -- Band 2: SoulSystems. Suche, was dich rettet -- Band 3: SoulSystems. Erkenne, was du bist -- Band 4: SoulSystems. Fühle, was in dir brennt -- Band 5: SoulSystems. Bekämpfe, was dich zerstört// Diese Reihe ist abgeschlossen. Vivien Summer wurde 1994 in einer Kleinstadt im Süden Niedersachsens geboren. Lange wollte sie mit Büchern nichts am Hut haben, doch schließlich entdeckte auch sie ihre Liebe dafür und verfasste während eines Freiwilligen Sozialen Jahres ihre erste Trilogie. Für die Ausbildung zog sie schließlich nach Hannover, nahm ihre vielen Ideen aber mit und arbeitet nun jede freie Minute daran, ihr Kopfkino zu Papier zu bringen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 2208
    Erscheinungsdatum: 06.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646604092
    Verlag: Impress
    Größe: 17839 kBytes
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SoulSystems: Alle fünf Bände der Rebellen-Serie in einer E-Box!

KAPITEL 1

Ella

"Bitte, Ella", flehte mich Jordan leise an, wobei er sich Mühe gab, nicht die Miene zu verziehen. "Du musst mir glauben."

Ich konnte ein Schnauben nicht unterdrücken. Es gab wirklich wenig im Leben, was ich so sehr bereute wie meine Beziehung zu Jordan.

Es war ärgerlich genug, dass ich das dunkelblaue Kleid der letzten Saison nicht kaufen konnte oder den unangekündigten Test in Biologie verhauen hatte, aber nichts grenzte an die Wut, die ich bei dem Anblick des Jungen mir gegenüber empfand. Wie er dasaß, mit diesen verfluchten engelsgleichen Locken und den stahlblauen Augen, und mich eindringlich ansah. Er wollte mich für dumm verkaufen. Etwas anderes konnte dieser ganze Aufzug hier nicht bedeuten.

"Ich meine es ernst", beharrte er, wobei er den Kopf leicht schief legte und Anstalten machte, über den Tisch hinweg nach meiner Hand zu greifen.

Dass er dabei fast sein Wasserglas umstieß und mit der Krawatte in der Suppe hängen blieb, schien ihn nicht zu stören. Ich zog aber meine Hand rechtzeitig weg und er erwischte nur die Serviette.

Wir befanden uns in meinem Lieblingsrestaurant, einem kleinen Italiener inmitten der Sternkolonie, wo es gratis Pannacotta zum Nachtisch gab. Gerade kostete es mich aber große Mühe, nicht aus dem Restaurant zu stürmen und auf die süße Nachspeise zu verzichten. Ich konnte von Glück reden, dass ich es immerhin schaffte, meine Mimik unter Kontrolle zu halten - aber in den vergangenen Monaten hatte es auch genug Gelegenheiten gegeben, um genau das zu üben.

"Ich glaube dir aber nicht", antwortete ich ihm schließlich, wobei ich darauf achtete, dass die Leute an den Nachbartischen nichts von unserem Gespräch mitbekamen. "Wieso nicht?", fragte er und sah mich enttäuscht an. Diese Miene konnte er sich wirklich sparen. "Ich habe dich noch nie angelogen, also wieso sollte ich es jetzt tun?"

"Keine Ahnung. Vielleicht, weil dir nichts Besseres einfällt?" Ich verzog den Mund, hörte aber sofort wieder damit auf. Es würde die Aufmerksamkeit der Wächter erregen, wenn wir ihnen Hinweise darauf gaben, dass wir uns stritten. "Komm schon. Du erzählst mir, du kannst dich nicht mehr daran erinnern, wieso du Schluss gemacht hast? Was ist das für eine bescheuerte Masche? Oder soll es eine Entschuldigung sein?"

Jordan sah sich flüchtig um. Schon klar. In der Öffentlichkeit sollte ich besser mit keinem Wort erwähnen, dass wir zusammen gewesen waren. Wenn das jemand mitbekam, würde es uns den Kopf kosten.

Früher, das wusste ich aus dem Unterricht, war es normal gewesen, Beziehungen zu beenden. Manche Leute hatten daher einen Expartner gehabt, manche gleich zwanzig. In der heutigen Zeit war das nicht mehr so. Wenn man liebte, dann für immer.

"Nein, Ella, so ist das nicht", versuchte sich Jordan rauszureden. "Ich verstehe es doch auch nicht ... Ich sollte wissen, wieso ich das", er senkte die Stimme, "beendet habe, aber ich weiß es nicht. Wenn ich versuche, mich daran zu erinnern, ist da absolut nichts."

"Also doch eine Masche."

Er schüttelte den Kopf. "Nein, jetzt hör mir doch richtig zu. Es ist wie ... wie ein Loch. Wie eine Lücke. Ich weiß genau, dass da etwas fehlt. Ich weiß nur nicht, was es ist."

"Dann helf ich dir gerne auf die Sprünge", bot ich ihm an, nicht besonders freundlich, und ballte unter dem Tisch meine Hände zu Fäusten. "Du wolltest nicht mehr, weil du dich anderweitig umsehen wolltest."

Mein Exfreund verlor für einen Moment die Fassung, denn sein Mund klappte auf. Ein schöner Mund, zugegeben. Aber einer, der nur lügen konnte.

"So was würde ich niemals tun!", stieß er ungeachtet dessen aus, dass ich jetzt diejenige war, die ihn mahnend betrachtete. "Denkst du wirklich, so bin ich?"

"Ich denke, dass du kalte Füße gekriegt hast", korrigierte ich ihn, stimmte ihm aber eigentlich zu. "Dabei haben wir es uns versprochen. Egal, wie die Ergeb

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