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Spark (Die Elite 1) von Summer, Vivien (eBook)

  • Verlag: Impress
eBook (ePUB)
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Spark (Die Elite 1)

Willkommen in den obersten Rängen der Gesellschaft... Kurz vor ihrer Volljährigkeit stellt sich heraus, dass Malia zu den Glücklichen der Gesellschaft gehört - den Menschen, denen eine außerordentliche Gabe zuteilgeworden ist. Von einem Tag auf den anderen zählt sie zur High Society des Landes: der ELITE. Aber für die verschlossene, immerzu unsichtbar bleibende Malia geht damit ein Albtraum in Erfüllung. Nicht nur richten sich plötzlich sämtliche Augen der Nation auf sie, auch muss sie sich als Trägerin eines übernatürlichen Elements ausgerechnet von dem bislang unerreichbaren High Society Boy Christopher Collins ausbilden lassen. Dem Jungen, in den sie seit Jahren heimlich verliebt ist und in dessen Augen das gleiche Feuer lodert wie in ihren... //Alle Bände von Vivien Summers bittersüßer Dystopie-Welt: -- Spark (Die Elite 1) -- Fire (Die Elite 2) -- Blaze (Die Elite 3) -- Dust (Die Elite 4) -- Die Elite-E-Box (E-Book-Gesamtausgabe) -- Flood (Die Diamanten 1)// Vivien Summer wurde 1994 in einer Kleinstadt im Süden Niedersachsens geboren. Lange wollte sie mit Büchern nichts am Hut haben, doch schließlich entdeckte auch sie ihre Liebe dafür und verfasste während eines Freiwilligen Sozialen Jahres ihre erste Trilogie. Für die Ausbildung zog sie schließlich nach Hannover, nahm ihre vielen Ideen aber mit und arbeitet nun jede freie Minute daran, ihr Kopfkino zu Papier zu bringen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 328
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646603378
    Verlag: Impress
    Serie: Die Elite 1
    Größe: 2172 kBytes
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Spark (Die Elite 1)

1

Mein Herz raste.

Das tat es schon, seitdem ich heute Morgen aufgestanden war und mich mit dem Gedanken hatte anfreunden müssen, dass heute ein Tag war, den ich nicht einfach überspringen konnte, obwohl ich es gern gewollt hätte. Und so ging es mir jedes Mal, wenn ich einen Untersuchungstermin hatte, der mein Leben komplett auf den Kopf stellen konnte: Würde ich noch mal mit einem blauen Auge davonkommen oder würde ich meine Freiheit verlieren?

Auf diese Frage eine Antwort zu bekommen machte mir immer wieder Angst, obwohl ich ab heute wieder ein halbes Jahr Zeit haben würde, mich seelisch auf den nächsten Termin vorzubereiten - was nie funktionierte.

Es war nicht das erste Mal, dass ich wie ein Wrack im Wartezimmer saß und weder still sitzen noch meinen Puls beruhigen konnte, indem ich mich abzulenken versuchte.

Da war einerseits das Aquarium in der Ecke, das nie lange dieselben Bewohner hatte, und andererseits waren da die Patienten, die ebenso wie ich auf ein Ergebnis warteten. Die meisten hofften auf ein positives, ich nicht. Ich wollte es einfach nur hinter mich bringen.

Wenn mir wenigstens die Zeit keinen Strich durch die Rechnung gemacht hätte! Es war schon schlimm genug, dass meine Ärztin ständig auf sich warten ließ, aber die Uhr über mir machte mich schier wahnsinnig. Ich hatte das Gefühl, dass sie mich für meinen Wunsch auslachte, ich könnte diesen Tag einfach vorspulen oder wenigstens die Zeit anhalten.

Nervös spielte ich mit dem Ring an meinem Finger und ließ meinen Blick durch den Raum schweifen, der dank der leise brummenden Klimaanlage die Hitze von draußen aussperrte und meine rasenden Gedanken ein bisschen abkühlte.

Meine Augen blieben an dem Muskelprotz hängen, ein paar Stühle von meinem entfernt, der sich seit seiner Ankunft kaum bewegt hatte. Neben ihm saß ein schlankes Mädchen mit dunkelbraunen Strähnen in den blonden Haaren; sie feilte sich gelangweilt die pink lackierten Fingernägel und kaute noch gelangweilter ihr Kaugummi.

Der Mann war einer ihrer Bodyguards; jeder Rekrut der High Society bekam mindestens einen zugeteilt. Sie hatten die Aufgabe, ihre Schützlinge in einem viel zu großen, fast schon protzigen Wagen herumzukutschieren und zu beschützen. Vor allem, wenn sie zum Ziel einer Demonstration geworden waren, obwohl die Anzahl solcher in den letzten Jahren rapide abgenommen hatte.

Für mich waren die Bodyguards Normalität, immerhin war ich mit ihnen aufgewachsen. Auch wenn viele von ihnen eine gewisse grimmige Ausstrahlung besaßen, hatte ich mich nie vor ihnen gefürchtet.

"Miss Lawrence?" Die dünne Stimme eines Mädchens, das im Türrahmen aufgetaucht war, riss mich aus meinen Gedanken und mir das Herz zeitgleich nahezu in den Tod.

Sie trug einen weißen Kittel, in dem sie nicht viel größer zu sein schien als ich; ihre Füße steckten in rosa-blau gestreiften Gummischuhen, die mich an die Gartenschuhe meiner Mom erinnerten.

Weil sie mich mit großen, erwartungsvollen Augen ansah, zwang ich mich zum Aufstehen und folgte ihr auf wackeligen Beinen in eines der Untersuchungszimmer.

Trotz meiner halbjährlichen Termine spürte ich jedes Mal dasselbe ungute Gefühl im Bauch, wenn ich mich auf die Behandlungsliege setzte, meine Turnschuhe abstreifte und mich hinlegte.

"Dr. Martin kommt gleich zu Ihnen. Bitte versuchen Sie sich ein bisschen zu entspannen", sagte das Mädchen freundlich und lächelte mir zu. Ehe ich antworten konnte, hatte sie den Raum schon wieder verlassen.

Als die Tür sanft ins Schloss fiel, atmete ich erleichtert aus. Mir blieben noch ein paar Minuten; wertvolle Minuten, in denen ich die Augen zumachte und mich zwang an etwas anderes als die Untersuchung zu denken. Was nicht so leicht war. Der Geruch nach Desinfektionsmittel hatte längst den ganzen Raum verpestet.

Nur zu gern hätte ich die Hände jetzt in die Strickjacke gekrallt, die ich üblicherweise mit dabe

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