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Spiegelstaub (Die Spiegel-Saga 2) von Reed, Ava (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.04.2016
  • Verlag: Impress
eBook (ePUB)
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Spiegelstaub (Die Spiegel-Saga 2)

Folge deiner Bestimmung...
Lange schon dauert der Kampf gegen die Wesen der Fantasie. Und noch immer muss Caitlin lernen, ihre Fähigkeiten zu beherrschen. Obwohl jegliche Verbindung zur Spiegelwelt zerstört wurde, ist sie noch nicht in Sicherheit. Denn Finn, der Spiegel ihrer Seele und Caitlins wahre Liebe, hat ihr verschwiegen, dass der Magier Seth möglicherweise aus Scáthán entkommen konnte. Ihrer Bestimmung folgend, macht sie sich gemeinsam mit ihm und ihren Freunden auf den Weg in die Heimat ihrer Mutter. An den Ort, an dem das Leben begonnen hat. Doch alles was lebt, kann auch sterben...
//Textauszug:
"Du hast mein Herz", flüsterte sie und ließ ihren Geist den meinen streicheln. "Und du meine Seele." //
//Alle Bände der märchenhaften Fantasy-Reihe:
-- Spiegelsplitter (Die Spiegel-Saga 1)
-- Spiegelstaub (Die Spiegel-Saga 2)
-- Die Spiegel-Saga: Alle Bände in einer Box//
Die Spiegel-Saga ist abgeschlossen.

Ava Reed lebt gemeinsam mit ihrem Freund im schönen Frankfurt am Main, wo sie gerade ihr Lehramtsexamen macht. Zur Entspannung liest sie ein gutes Buch oder geht mit ihrer Kamera durch die Stadt. Das Schreiben hat sie schon früh für sich entdeckt und während des Studiums endlich ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. Mit "Spiegelsplitter" verfasste sie ihren ersten eigenen Roman. Mittlerweile arbeitet sie an zahlreichen romantisch-fantastischen Geschichten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 301
    Erscheinungsdatum: 07.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646601879
    Verlag: Impress
    Größe: 2513kBytes
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Spiegelstaub (Die Spiegel-Saga 2)

1

Finn - Hier und Jetzt

Ich hörte, wie ihr Herz im Einklang mit dem meinen schlug. Ihre Wärme hüllte mich ein, der Duft nach Wildblumen und dem Meer, nach frischer Erde und nassem Gras erfüllte den Raum. Während ihr Kopf auf meinem Schoß ruhte, hielt ich ihre Hand. Ich lauschte ihren regelmäßigen Atemzügen und sah, dass sie ab und an ihre Nase kräuselte, weil eines ihrer Haare sich dorthin verirrt hatte und sie kitzelte.

Ich blickte sie an und sah alles, was mir wichtig war, das, was mir mehr bedeutete als irgendetwas anderes jemals zuvor.

Einige Monate waren bereits vergangen, seit wir sie hatten befreien können, doch ich dachte noch jeden verfluchten Tag daran. Daran, dass ich sie beinahe verloren hatte.

Meine Hand umfasste ihre fester, so als wollte ich sichergehen, dass Cat nicht einfach verschwand. Die Gedanken, die mich unter sich begruben, konnte ich jedoch nicht aufhalten. Raphael war fort und er fehlte mir. Ich hatte einen Freund verloren, den ich gerade erst wiedergewonnen hatte. Besonders Cat traf dieser Verlust sehr, denn sie hatte ihn sofort in ihr Herz geschlossen. Deshalb hatte ich ihr nicht erzählt, was ich an dem Tag unserer Heimkehr gehört hatte. Das, was sie nicht wahrgenommen hatte, als wir draußen unter ihrer Esche saßen. Den Raben. Bis heute hatte sich nichts gerührt und ich betete Tag um Tag, dass das so blieb. Dass dieser Rabe nichts weiter war als ein wunderschönes Tier und nichts mit einer Fantasie gemeinsam hatte. Dass Seth es nicht aus Scáthán geschafft hatte und nun für immer dort bleiben musste.

Kurz schloss ich meine Augen, versuchte der Bilderflut Herr zu werden, die über mich hereinbrach. Als ich meinen Blick wieder für meine Umgebung öffnete, sah ich ihn vor dem Fenster - Schnee. Der erste des Jahres. Riesige Schneeflocken schwebten zu Boden und ich musste grinsen. Cat beschwerte sich seit Tagen, dass es nur regnen würde und kalt sei, aber kein Schnee zu sehen wäre. Sie war so unendlich aufgeregt in Erwartung des ersten irischen Winters, den sie nun erleben würde.

"Kleine Fee. Aufwachen", flüsterte ich ihr leise zu und strich dabei sanft über ihre Wange. "Sonst verpasst du noch den Schnee, auf den du so lange gewartet hast."

Ein nörgeliges Brummen entwich ihr und sie kuschelte sich noch mehr in die Wolldecke, die über ihr lag. In wenigen Tagen war Weihnachten und wenn ich zuließ, dass sie das hier verpasste, würde ich allein feiern müssen. Ich konnte nicht anders, ich musste lachen, was meinen Körper beben ließ. Wie sehr sich mein Leben verändert hatte.

"Warum lachst du so laut?", murmelte sie vor sich hin.

"Weil du mich so auf Trab hältst." Noch immer konnte ich nicht aufhören.

"Wieso klingt das nicht nach einem Kompliment, wenn du das sagst?" Sie drehte ihren Kopf zu mir und öffnete endlich ihre Augen. Das Funkeln darin nahm ihrer Frage die Schärfe und so lächelten wir uns einfach nur an. Ihre Wangen begannen sich zu röten, aber weil sie immer noch müde war, konnte sie ihre Augen kaum offen halten.

Ich hatte ihr aus meinem Lieblingsbuch vorgelesen, doch anscheinend war es für sie weniger spannend gewesen als für mich, denn sie war bereits nach wenigen Minuten eingeschlafen.

"Möchtest du nun den Schnee sehen?", zog ich sie liebevoll auf. Ihre Augen wurden schlagartig größer, schienen mich zu fragen, ob ich sie nur ärgern wollte, und ihr Mund formte sich zu einem kleinen Oh. Ihre Müdigkeit schien wie weggeblasen.

"Schnee?", flüsterte sie ehrfürchtig und drehte sich so schnell in Richtung Fenster, dass sie beinahe von der Couch fiel.

Mittlerweile tobte ein kleiner Schneesturm draußen und fegte immer wieder Flocken an das Fenster. Das Glas wirkte wie ein Kunstwerk, an dem sich hunderte von Schneeflocken und Eiskristallen zu einem Bild vereinten.

Ich konnte ihr Gesicht nicht sehen, aber ich spürte ihre plötzliche Unruhe, dass ihre Gedanken nicht bei dem Sc

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