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Spy School - Giftige Dosis Band 3 von Boets, Jonas (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.02.2015
  • Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
eBook (ePUB)
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Spy School - Giftige Dosis

Die Spy School ist in Gefahr - und nur einer kann sie retten ...
Kaum geht Sam in die dritte Klasse der Spy School, stolpert er auch schon über einen Leichnam - und zwar über den des Direktors! Jetzt beginnt für Sam ein Wettlauf gegen die Zeit, denn das seltsame grüne Zeug auf Mr Autumns Lippen ist Teufelskraut - offensichtlich hat es ein gemeiner Giftmörder auf die Agentenschule abgesehen. Ein Gegengift muss her! Und zwar so schnell wie möglich! Ein klarer Fall für den Jungagenten Sam Smith!

Jonas Boets war immer schon ein großer Fan der Bücher von Anthony Horowitz. Diese und die James-Bond-Filme sowie "Mission Impossible" haben ihn zu seiner Serie Spy School inspiriert. Jonas Boets hat darüber hinaus etliche erfolgreiche Thriller für Jugendliche veröffentlicht.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 09.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641137120
    Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
    Serie: Spy School Bd.3
    Originaltitel: Sam Smith en het duivelskind - 3
    Größe: 519 kBytes
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Spy School - Giftige Dosis

2

Perfekte Täuschung - Tag 1

Eine Woche und einen Tag nach den Sommerspielen rekelte sich Sam im Bett. Die Bettwäsche war feucht, als hätte er ins Bett gemacht. Aber das stimmte nicht. Schon eine Woche lang lastete eine unerträgliche Hitze über London. Eine Affenhitze genauer gesagt. Es war so heiß, dass die Klimaanlage den Geist aufgegeben hatte. Sie hatte so viel leisten müssen, dass sie selbst überhitzt wurde. Dummerweise gab es keine Klimaanlage für Klimaanlagen. Nicht einmal auf der Spy School .

Es war Montagmorgen, also musste er um zehn Uhr im Unterricht erscheinen. Da ein Geheimagent immer ausgeschlafen sein muss, durften die Schüler bis um neun Uhr im Bett bleiben.

Sam sprang aus dem Bett und lief Richtung Waschraum. Er freute sich auf eine erfrischende Dusche. Im Flur kam ihm sein Nachbar John Cole entgegen, ein Klassenkamerad. Weil ihre Zimmer nebeneinanderlagen, kannte Sam ihn ein wenig besser als die anderen aus der C-Klasse. Mit Ausnahme von Daphné natürlich.

"Guten Morgen, Sam."

"Guten Morgen, John."

So fingen ihre Unterhaltungen eigentlich immer an und heute war es nicht anders.

"Alles roger in Kambodscha?", fragte John.

"Alles roger, und Kambodscha trifft den Nagel auf den Kopf. Heißer kann es da auch nicht sein", gab Sam zurück. "Ich hoffe, dass es bald etwas abkühlt. Wenn das so weitergeht, schmelzen wir noch alle wie Schneemänner in der Sonne!"

"Hör nur auf!", sagte John. "So habe ich nicht einmal geschwitzt, wenn ich früher auf Familienbesuch war."

Johns Großeltern stammten aus Südafrika. Als seine Eltern sich scheiden ließen, hatte Johns Vater beschlossen, ins Land seiner Vorfahren zurückzukehren. Ein erbittertes Tauziehen um John war gefolgt. Welches Ende das genommen hätte, sollte John nie erfahren. Herr July hatte John entdeckt und ihn gefragt, ob er auf die Spy School gehen wolle. Und da John die Nase voll hatte von den Zuständen zu Hause, hatte er sofort eingewilligt.

Nun ging er gemeinsam mit Sam durch die aufgeheizten Flure der Spy School zu den Duschen.

"Ich hoffe, dass die Duschen halbwegs erträglich sind", stöhnte John. "Mit dem Wasser, das gestern aus der Dusche kam, hätte man ein Ei kochen können!"

Sein Wunsch ging nicht in Erfüllung. Das Wasser, das aus den Duschköpfen sprühte, hätte ebenso gut aus einem Teekessel stammen können.

Sam und John spülten sich den Schweiß vom Leib. Trotz der hohen Temperatur tat das fließende Wasser Sam gut. Er spürte, wie der Schmutz abgewaschen wurde.

Doch beim Abtrocknen kamen schon wieder die ersten Schweißperlen. Am besten blieb er den ganzen Tag unter der Dusche, dann würde er zumindest sauber bleiben!

Im Schneckentempo gingen die beiden Jungen zu einer Luke, um sich ihr Frühstück aus der Wand zu holen. Auf dem Weg begegnete ihnen Präsident-Generaldirektor Autumn, der Schulleiter. Obwohl es so heiß war, trug er einen Anzug. Er schwitzte allerdings auch wie ein Eisbär in der Wüste.

"Guten Morgen, die Herren", grüßte Autumn. "Was für eine Hitze, nicht wahr?"

Er zog ein Taschentuch hervor und wischte sich den Schweiß von der Stirn.

"Ich habe die Hitze noch nie gut vertragen. Sie macht mich richtig krank. Nicht buchstäblich krank natürlich, aber ich fühle mich doch immer viel schlapper als sonst. Da sind mir frostige Temperaturen allemal lieber. Ihnen auch?"

Sam sah zu John. Der wusste aber auch nicht recht, was er antworten sollte.

Autumn störte das wenig. Er fuhr mit seinem Monolog fort.

"Viele Geheimagent

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