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Spy School - Operation schwarzer Regen Band 4 von Boets, Jonas (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.03.2015
  • Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Spy School - Operation schwarzer Regen

Spy School - das Internat, von dem alle Jungs träumen!
Im letzten Ausbildungsjahr wartet ein echtes Highlight auf die Jung-Agenten: Zusammen mit ihren amerikanischen Mitschülern geht's zum Grand Canyon und nach Hollywood! Doch dann wird ihr Flug nach Costa Rica umgelenkt, in ein geheimes Kampftrainingslager - was Sam bald ziemlich Spanisch vorkommt. Misstrauisch stellt er Nachforschungen an und findet prompt heraus, wer tatsächlich hinter dem mysteriösen Camp steckt: die fiesen Gangster Sammieboy und Emma Block!

Jonas Boets war immer schon ein großer Fan der Bücher von Anthony Horowitz. Diese und die James-Bond-Filme sowie "Mission Impossible" haben ihn zu seiner Serie Spy School inspiriert. Jonas Boets hat darüber hinaus etliche erfolgreiche Thriller für Jugendliche veröffentlicht.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 09.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641142384
    Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
    Serie: Spy School Bd.4
    Originaltitel: Sam Smith - En Operatie Zwarte Regen
    Größe: 713kBytes
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Spy School - Operation schwarzer Regen

1

Im Hause Smith?

"Wie war's heute in der Schule?"

"Normal."

"Lief die Prüfung denn einigermaßen gut?"

"Ja, war ganz okay."

"Viel zu tun für morgen?"

"Ziemlich."

"Na, dann fang mal schnell an, wir essen in einer Stunde."

Sam seufzte, schulterte seine Tasche und polterte die Treppe zu seinem Zimmer hinauf. So war es jeden Tag: Seine Mutter bekundete Interesse an den schulischen Aktivitäten ihres Sohnes und er antwortete immer mit denselben nichtssagenden kurzen Sätzen.

Jetzt würde Sam bis zur Essenszeit einfach noch eine Stunde in seinem Zimmer auf dem Bett liegen und Comics lesen. Dann würde seine Mutter fragen, ob er seine Hausaufgaben schon gemacht habe. Er würde wie immer Ja sagen, woraufhin seine Mutter ihrem Mann wieder einmal mitteilen würde, was für einen schlauen Sohn sie doch hatten. Dann würde sie das Essen austeilen und Herrn Smith fragen, wie sein Tag gewesen sei. Der würde seinerseits einige der seiner Meinung nach besten Anekdoten des Tages erzählen - "Ruft diese Friseurin mich an, um mir zu sagen, ich hätte einen Karton in ihrem Laden vergessen! Musste ich noch einmal ganz zurückfahren, man macht schon was mit!" -, wonach die Mahlzeit stillschweigend beendet werden würde. Jeden Tag, jede Woche, jedes Jahr aufs Neue.

"Sam! Essen ist fertig!", rief die Mutter zu ihm herauf.

Sam wurde es ganz anders zumute. Irgendetwas stimmte nicht. Er wollte nicht zum Essen gehen. Dieses langweilige Leben ödete ihn an.

"Sam!"

Wie kam es nur, dass er hier auf seinem Zimmer war? Hatte er sein altes Leben nicht aufgegeben?

"Sam!"

Sam schloss die Augen und hielt sich die Ohren zu. Das konnte doch nicht wahr sein. Er hatte absolut keine Lust auf das stinknormale Leben seiner Eltern.

"Sam!"

Sam öffnete die Augen. Verblüfft blickte er in Daphnés Augen.

"Was? Wie? Wo bin ... ich?"

Daphné lächelte. "Mannomann. Das muss ja ein verrückter Traum gewesen sein!"

Sam rieb sich die Augen und sah sich um. Er saß auf einer Bank in einem großen Park. Offenbar war er eingenickt.

"Ich habe geträumt, ich sei wieder zu Hause", sagte er. "Alles war wie früher. Mutter hat genau dieselben Fragen gestellt, mein Zimmer hat wie früher ausgesehen ..."

"Puh, das muss ja wirklich ein Albtraum gewesen sein!", sagte Daphné. "Jetzt bist du sicher froh, dass du aufgewacht bist."

Sam lachte. "Ja, ich bin wirklich ganz schön erleichtert! Wie lange habe ich denn geschlafen?"

"Gar nicht so lange", antwortete Daphné. "Aber lange genug. Ich habe mir schon Sorgen gemacht."

"Sorgen?"

"Ja, sicher! Du musst doch gleich deine Prüfung für die Winterspiele ablegen!"

Sam schlug sich an die Stirn. Wegen des Traums hätte er beinahe seine Prüfung vergessen.

Jedes Jahr reisten die Schüler der Spy School über den Atlantik und statteten ihren Kollegen von der CIA einen Besuch ab. Während ihres Aufenthalts in Amerika wurden die sogenannten Winterspiele abgehalten. Die vier Klassen der Spy School traten gegen die jeweils parallelen amerikanischen Klassen an. Jeder Schüler musste eine Prüfung ablegen. Am Ende wurden die Ergebnisse zusammengezählt, um den Sieger zu ermitteln.

Die diesjährigen Winterspiele waren jedoch anders als sonst. Die Schüler der Spy School wohnten nun schon beinahe eineinhalb Jahre in Amerika, weil im Jahr zuvor einer ihrer Mitschüler ihr Schulgebäude in England in die Luft

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