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Star Wars: Abenteuer im Wilden Raum - Die Falle von Scott, Cavan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.10.2016
  • Verlag: Panini
eBook (ePUB)
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Star Wars: Abenteuer im Wilden Raum - Die Falle

Band 1 der brandneuen Jugendroman-Reihe aus dem fernen Star Wars-Universum (inklusive der Vorgeschichten-Novelle 'Die Flucht', engl. The Escape)! Nachdem ihre Eltern von dem niederträchtigen Captain Korda vom Galaktischen Imperium entführt wurden, sind Milo und Lina Graf ganz auf sich allein gestellt. Sie begeben sich auf eine lebensbedrohliche Reise, fest entschlossen, die Eltern zu retten! Doch die imperialen Truppen liegen schon auf der Lauer ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 17.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783833233999
    Verlag: Panini
    Größe: 5622 kBytes
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Star Wars: Abenteuer im Wilden Raum - Die Falle

1. Kapitel

DER SUMPF

"Milo? Hörst du mich? Milo, bitte kommen!"

Lina Grafs Landgleiter wirbelte schlammiges Wasser auf, als sie durch den Sumpf brauste. Von den Triebwerksgeräuschen aufgescheuchte Blattschlangen in allen Farben des Regenbogens reckten ihre Köpfe aus den mächtigen Wipfeln der Bäume. Durch die Lücken zwischen den Ästen konnte Lina sehen, dass der Himmel dunkler wurde - dichte Wolken verbargen die Sterne.

"Miss Lina", erklang hinter ihr eine metallische Stimme. "Deine Eltern werden nicht erfreut darüber sein, dass du mit deinem Bruder nach Einbruch der Nacht noch draußen bist."

"Ich weiß", erwiderte Lina schnippisch, obwohl sie versuchte, ihren Frust nicht an CR-8R auszulassen, dem Familiendroiden. Sie aktivierte das Kom an der Steuerkonsole des Landgleiters. "Milo, wo steckst du?" Doch sie bekam keine Antwort. Lina sauste mit dem Landgleiter so rasant um einen rankenbewachsenen Baum herum, dass CR-8R beinahe von dem klapprigen Gefährt gestürzt wäre.

"Vorsichtig, Miss Lina!"

"Ich hab's dir schon hundertmal gesagt, Crater: Spar dir das mit der 'Miss'! Lina reicht völlig."

"Jawohl, Miss Lina."

Es hatte keinen Sinn, sich mit CR-8R zu streiten, speziell dann nicht, wenn sie ihren verschwundenen Bruder finden musste.

Piep, piep, piep.

Auf dem Ortungsschirm am Armaturenbrett leuchtete ein winziges rotes Lämpchen. Ein Lächeln breitete sich auf Linas Gesicht aus. "Hab ich dich!"

Es handelte sich um ein Peilsignal, das von Milos Düsenschlitten übermittelt wurde. Natürlich hatte er gemault, als ihre Mutter den Sender an seinem Flitzer angebracht hatte, doch sie hatte aus gutem Grund darauf bestanden. Schließlich haute der neunjährige Milo ständig ab. Das hatte nichts damit zu tun, dass er besonders aufmüpfig gewesen wäre, sondern eher damit, dass er die natürliche Neugierde ihrer Eltern geerbt hatte.

Auric und Rhyssa Graf waren interplanetare Forscher - Kartografen, die die letzten fünfzehn Jahre damit verbracht hatten, Karten des Wilden Raums zu erstellen, einer bislang unerforschten Ansammlung von Sternensystemen am äußersten Rand der Galaxis. Ein anderes Leben kannten Lina und Milo überhaupt nicht. Sie waren beide im Raumschiff der Grafs geboren worden, an Bord der Flüstervogel , und erforschten sonderbare, fremde Welten, solange sie denken konnten. Zwar konnte Lina sich nichts Besseres vorstellen, doch sie hätte nichts dagegen gehabt, wenn sie nicht ständig nach ihrem Bruder suchen müsste. Es war immer dasselbe. Sie landeten auf irgendeinem Planeten, und Milo machte sich aus dem Staub, in der Hoffnung, eine neue Spezies zu entdecken und dadurch berühmt zu werden. Normalerweise endeten seine Erkundungsausflüge mit verstauchten Gliedern und einer Standpauke von Dad - auch wenn sie wussten, dass er insgeheim stolz auf die missglückten Abenteuer seiner Kinder war.

Diese Reise allerdings war anders. Sie waren mit der Flüstervogel auf diesem scheinbar unbedeutenden Planetoiden gelandet und hatten auf einer gewaltigen, von Felsen gesäumten Ebene ihr Lager aufgeschlagen.

"Bleibt nah beim Lager, ihr zwei", hatte Auric Graf sie angewiesen. "Ein Sturm zieht auf, und ich habe kein Lust, hinter euch beiden herzujagen, wenn er ausbricht."

Trotzdem war Milo fast augenblicklich verschwunden, ehe Lina nur wenige Stunden später eine dringende Holonachricht erhielt: "Ich brauche deine Hilfe. Komm sofort in den Sumpf!"

Aber wohin im Sumpf sollte sie kommen? Der ersten Sensoranalyse der Flüstervogel zufolge war das Sumpfgebiet riesig und bedeckte mindestens zwei Drittel der Planetenoberfläche. Das war mal wieder typisch für Milo - er war so aufgeregt, dass er vergessen hatte, ihr die wichtigste Information überhaupt zu geben, nämlich, wo genau er sich befand!

"Miss Lina, das Signal ..."

"Ich seh's, Crater",

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