text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Star Wars: Abenteuer im Wilden Raum - Die Kälte Die Kälte von Scott, Cavan (eBook)

  • Verlag: Panini
eBook (ePUB)
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Star Wars: Abenteuer im Wilden Raum - Die Kälte

Das fünfte Abenteuer der mitreißenden Jugendromanreihe von Cavan Scott. Milo und Lina Graf verfolgen eine neue, heiße Spur auf der Suche nach ihren entführten Eltern. Doch ein Hinterhalt in den Tiefen des Wilden Raums lässt sie auf einem trostlos-unwirtlichen Eisplaneten stranden ... zusammen mit einem altbekannten Feind, der nach Rache sinnt. Können sie DIE KÄLTE überleben?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736799905
    Verlag: Panini
    Originaltitel: Star Wars: Adventures in the Wild Space -The Cold
    Größe: 3038 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Star Wars: Abenteuer im Wilden Raum - Die Kälte

1. Kapitel

L INAS L ÜGE

Der Antrieb des Düsenschlittens kreischte, als die Maschine durch den Wald schoss, und die Repulsoren wirbelten eine Wolke aus Laub und Moosfetzen auf. Milo Graf schaltete höher und holte alles aus dem kleinen Gleiter heraus, damit er noch schneller fuhr. Als er scharf in eine Kurve ging, krachte er beinahe frontal in einen Blaurückentermitenhaufen von der Größe eines Wookiees. "Diese Dinger sind echt überall!", maulte er, während er den Düsenschlitten gerade so um das Nest herumsteuerte.

"Wenn du nicht so rasen würdest, wären sie zumindest ein bisschen eher zu sehen", rief seine Schwester Lina und versuchte, das Brüllen des Antriebs zu übertönen. Sie hockte hinter ihm auf dem Sitz und hatte die Arme fest um seine Brust geschlungen.

"Willst du, dass die uns erwischen?", rief Milo zurück und raste mit Vollgas über eine Lichtung.

Lina kniff die Augen zusammen. Sie hatte sich so an das Dämmerlicht des Waldes gewöhnt, dass die plötzliche Helligkeit, die ungefiltert durch das dichte Blätterdach fiel, sie vorübergehend blendete. Dann verschwanden sie wieder zwischen den Bäumen und donnerten um ein Haar gegen den verdrehten Stamm eines riesigen umgestürzten Baums.

"Irgendeine Spur von ihnen?", fragte Milo seine Schwester und spie ein Insekt aus, das ihm in den Mund geraten war.

Lina warf einen Blick über die Schulter. "Nein, ich habe sie schon seit einer Ewigkeit nicht mehr ge..." Sie hielt inne, als zwischen den pilzbewachsenen Baumstämmen etwas Rotes aufblitzte. "Da sind sie!" Lina schrie auf, als Milo so rasant um einen verkrüppelten Hanavabaum herumflog, dass sie fast vom Sitz geschleudert wurde. "Vorsicht!"

"Behalte unsere Verfolger im Auge!"

Während Lina sich an ihrem Bruder festhielt, griff sie nach dem um ihren Oberschenkel geschnallten Lederhalfter. Sie zog eine ramponierte gelbe Energieschleuder heraus, drehte sich halb um und hob die Zwille.

Der scharlachrote Düsenschlitten, der ihnen auf den Fersen war, holte zusehends auf, schlängelte sich zwischen den Bäumen hindurch und wich geschickt den Termitenhaufen aus. Der Fahrer hatte sich tief über die Steuerkontrollen gebeugt, das Gesicht hinter einer verspiegelten Maske verborgen. Hinter ihm saß eine schlanke Gestalt - eine Frau, die ihrerseits eine Schleuder in den Händen hielt. Sie feuerte und eine Kugel schimmernden Lichts schoss gerade in dem Moment auf die Geschwister zu, als Milo den Flitzer schwungvoll nach links zog. Der Schuss verfehlte sein Ziel, verglühte in der Luft und verging in einem Regen kleiner Funken.

Lina stieß einen Seufzer der Erleichterung aus. Das war knapp.

"Worauf wartest du?", rief Milo über die Schulter. "Schieß zurück!"

Lina kniff ein Auge zusammen, um besser mit der Schleuder zielen zu können, und feuerte, woraufhin die Frau auf ihrem Sitz nach hinten geschleudert wurde. "Ich hab sie erwischt!", jubelte Lina. "Ich hab sie erwischt!"

"Na endlich!"

"Ich glaube nicht, dass du besser treffen würdest als ich!"

"Willst du Plätze tauschen?"

Bevor Lina darauf antworten konnte, riss Milo den Düsenschlitten in eine Kurve. Der Gleiter legte sich so heftig auf die Seite, dass ihr Knieschutz über den Waldboden schleifte. Sie drückte sich gegen Milos Rücken und kniff beide Augen fest zusammen.

"O nein!"

Lina hob ruckartig den Kopf, um über Milos Schulter nach vorn zu schauen. "O nein, was ?" Doch dann entdeckte sie weiter vorn den größten Blaurückentermitenhaufen, den sie beide je gesehen hatten. Der Hügel ragte vor ihnen in den Himmel auf, hoch wie ein Gebäude - und sie würden direkt dagegenkrachen! "Milo!", schrie sie.

Doch Linas Bruder reagierte nicht. Stattdessen betätigte er abrupt die Bremsklappen, und der Gleiter stellte sich quer und schlidderte dann seitwärts, geradewegs auf die allzu solide Front des Termitenbaus zu.

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen