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Star Wars: Abenteuer im Wilden Raum - Die Rettung von Scott, Cavan (eBook)

  • Verlag: Panini
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Star Wars: Abenteuer im Wilden Raum - Die Rettung

Milo und Lina Graf haben den mysteriösen Planeten im wilden Raum entdeckt, auf dem ihre Eltern gefangen gehalten werden. Um sie zu befreien, müssen die Geschwister in eine strenggeheime Basis eindringen. Mit einer ganzen Legion Sturmtruppler auf den Fersen, könnte ihnen DIE RETTUNG allerdings recht schwer fallen ... das grosse Finale der Romanreihe.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736799813
    Verlag: Panini
    Originaltitel: Star Wars: Adventures in the Wild Space -The Cold
    Größe: 2834 kBytes
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Star Wars: Abenteuer im Wilden Raum - Die Rettung

1. Kapitel

AGARIS

Der Ankerdorn schoss aus der Unterseite der Sternenbote hervor und grub sich tief in die Oberfläche des winzigen Mondes. Wobei dieser Felsbrocken die Bezeichnung "Mond" kaum verdiente, fand Lina - tatsächlich handelte es sich weniger um einen Mond als um einen unförmigen Meteor, gefangen in der Schwerkraft des Planeten, dazu verdammt, ihn für alle Zeiten zu umkreisen. Doch als Versteck sollte das Ding genügen.

Milo legte den Rückholschalter um und das Kabel straffte sich, um das gestohlene imperiale Raumschiff an Ort und Stelle zu sichern.

CR -8R deaktivierte derweil die Energieversorgung, woraufhin das Cockpit in Dunkelheit versank, und Morq vergrub sich leise schnatternd in Milos Schoß.

"Gut gemacht, Schwesterchen!", entfuhr es Milo erleichtert. "Crater, haben die uns gesehen?"

CR -8R schüttelte seinen Metallkopf. "Es ist keine Zunahme des imperialen Funkverkehrs feststellbar", sagte er. "Wie es scheint, ist unsere Ankunft dank Miss Linas raschem Handeln unbemerkt geblieben."

Lina spähte durch das Sichtfenster nach draußen, als das matte Licht der Dämmerung ins Cockpit sickerte. "Die Frage, die sich jetzt stellt, lautet: Wie kommen wir von hier nach da?"

Über der trostlosen Oberfläche des Mondes erhob sich der Planet Agaris. Die düstere, unwirtliche Welt war in wogende, trübe Wolkenbänke gehüllt. Doch selbst an jenen kleinen Stellen, wo die Wolkendecke aufbrach, konnte Lina nichts von den üppigen Grün- und Blautönen ausmachen, die sie bei einem Planeten wie diesem eigentlich erwartet hatte. Auf Agaris wimmelte es nur so von Leben - das bestätigten ihnen all ihre Sensoren. Doch alles, was sie unter dem Grau erkennen konnte, war noch mehr Grau.

"Die imperiale Einrichtung befindet sich auf dem nördlichsten Kontinent", erklärte CR -8R und wies mit einem langen Metallfinger in die entsprechende Richtung. "Die Sensoren empfangen von dort ein starkes Energiesignal."

"Bloß eine Basis?", fragte Milo überrascht. "Mira und Ephraim meinten doch, das Imperium hätte ganze Welten übernommen, um dort einen Stützpunkt nach dem anderen zu errichten und so die Bevölkerung unter Kontrolle zu bekommen."

"Vielleicht gibt es hier keine Leute, die man kontrollieren müsste", meinte Lina. "Es gibt jedenfalls keinerlei Anzeichen für irgendwelche Städte oder Technologie."

"Wohl wahr", sagte CR -8R. "In einem Punkt hat Master Milo jedoch recht: Falls es auf Agaris tatsächlich imperiale Bergbautätigkeit gibt, warum registrieren die Sensoren dann keine Bohrstellen oder Nebenanlagen, abgesehen von der zentralen Einrichtung? Wobei uns das Ganze in einem wichtigen Punkt durchaus entgegenkommt: Es bedeutet dann wohl, dass es hier bloß einen einzigen Ort gibt, an dem sich eure Eltern befinden können."

Milo griff nach Linas Hand und gemeinsam musterten sie die riesige, bleiche Kugel. Irgendwo dort oben mussten Rhyssa und Auric Graf sein, gefangen und ahnungslos, was hier draußen vorging, während sich die lange Suche ihrer Kinder zusehends dem Ende näherte.

Lina versuchte, sich die Gesichter ihrer Eltern vorzustellen, versuchte, sich in Erinnerung zu rufen, wie sie rochen und wie ihre Stimmen klangen. In den letzten Wochen waren diese Dinge immer mehr verblasst - ihre Träume von Rhyssa und Auric wurden zusehends von Dunkelheit und Gefahr beherrscht. Doch jetzt nicht mehr, schwor sie sich. Bald würden sie alle wieder miteinander vereint sein. Sie und Milo würden schon eine Möglichkeit finden, ihre Eltern zu retten. Das mussten sie einfach.

In der Schwärze des Alls fiel Lina ein Lichtschimmer ins Auge und sie spürte, wie Milos Griff fester wurde. Der Sternenzerstörer Exekutrix glitt wie ein glatter, silbern glänzender Hai auf der Jagd nach Beute aus dem Schatten des Planeten hervor. Der Kommandoturm, der jetzt ins Licht vorstieß

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