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Stella rockt Jugendbuch von Bones, Antje (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.03.2015
  • Verlag: Edel Elements
eBook (ePUB)
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Stella rockt

Für Leser_Innen von Susanne Fülscher, Britta Sabbag, Heike Abidi & Mara Andeck! Rock 'n' Roll ist Stellas Leben! Aber leider ist das Leben nicht immer Rock 'n' Roll ... Stella, die eigentlich Stine heißt, wächst in einem Vorort von Köln auf. In einem Kaff, das 'etwa so charmant ist wie seine Fabrikschornsteine und Chemieparks, die hier ihren Dreck in die Luft pusten'. Und genauso stinkt es Stella hier! Aber schon seit sie sechs Jahre alt war, weiß sie, dass sie hier nicht bleiben wird. Denn ihr größter Traum ist es, ein berühmter Rockstar zu werden. Und nun steht sie mit ihrer Band Cool 'n' Crazy kurz vor dem großen Durchbruch. Aber ausgerechnet jetzt taucht dieser komische Typ auf - Luc. Vor allem Stellas beste Freundin Angie, die Drummerin der Band, scheint auf den irren Typ mit den blauen Haaren abzufahren. Dabei sollte sie sich doch voll auf die Konzertvorbereitungen konzentrieren. Stella ist stinksauer. Und dann schmeißt auch noch die Gitarristin alles hin und verlässt die Band ... Aus der Traum von der Rockstar-Karriere?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 27.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955307059
    Verlag: Edel Elements
    Größe: 1456 kBytes
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Stella rockt

Wenn Stella sich für eine Sache entschieden hat ...

"Hey, Ladys", platze ich zur Tür herein.

Aber keines der Mädels reagiert. Ich will mich schon aufregen, als ich erkenne, dass die beiden ihre Kopfhörer tragen. Hier im Keller ist es ziemlich dunkel. Nur die kleine Lampe in der Ecke ist eingeschaltet. Wollen die zwei heute nur Kuschelrock spielen, oder was? Ich knipse den Lichtschalter hoch und runter, um auf mich aufmerksam zu machen und die beiden nicht zu Tode zu erschrecken. Schließlich brauche ich sie noch. Vor allem Angie.

"Mann, Stella, bist du verrückt? Mach das Licht wieder aus!", fährt Aleks hinter ihrer E-Gitarre hoch.

"Hallo, Aleks, danke, mir geht es sehr gut. Und dir?" Ich versuche, ihre übertriebene Reaktion zu ignorieren.

"Hey, Stella", sagt Angie kleinlaut.

"Was ist denn hier für 'ne Stimmung?", will ich wissen.

"Wieso?", fragen Aleks und Angie gleichzeitig.

"Wieso? Wieso ist es hier so düster? Und wieso habt ihr ohne mich angefangen?"

"Du bist eine Viertelstunde zu spät!", raunzt Aleks mich an.

Eine Viertelstunde! Man könnte auch sagen fünfzehn Minuten. Fünfzehn schlappe Minuten. Normalerweise gehen die allein für die Begrüßung drauf und das Berichten der letzten Gerüchte und Skandale aus der Schule. Aber heute sind meine Kolleginnen unter die ganz gewissenhaften Streber gegangen und haben keine Zeit zu verlieren.

"Leute, falls ihr es vergessen habt: Seit heute haben wir Ferien. Wir können die paar Minütchen ja wohl hinten dranhängen und uns erst mal kurz updaten." Mein Vorschlag zur Güte.

"Stella, ich kann nicht eine Sekunde länger bleiben. Meine Eltern starten morgen mit mir und meinem Bruder einen Wochenendtrip, schon vergessen? Und ich musste schon bitten und betteln, damit ich heute Abend überhaupt noch vor die Tür durfte."

"Gut, verstehe!", sage ich und verstehe es trotzdem nicht. Das heißt, ich verstehe Aleks' Eltern nicht.

"Warum ist es ein Problem, am Freitagabend zu proben, wenn man am Samstagmorgen verreist?"

"Vergiss es einfach!", zickt Aleks weiter. "Meine Eltern sind da eben nicht so cool wie deine Hippie-Mom und dein Sunshine-Dad, klar?"

Es hatte jetzt wohl keinen Zweck, Aleks zu erklären, dass meine Eltern auch so ihre merkwürdigen Erziehungsmethoden haben. Sie ist voll genervt. Ich lasse sie lieber mit ihrer Gitarre allein.

"Und wir beide?", frage ich Angie.

"Wir beide müssen reden!" Angie klingt immer noch so mickrig. Nur sehr langsam klettert sie hinter ihrem Drumset hervor und schleift mich unmotiviert mit zum roten Ledersofa. Das hat uns übrigens Angies Mutter für den Proberaum überlassen.

Na ja, was wir eben so Proberaum nennen. Ein Schlagzeug, eine E-Gitarre, ein Mikrophon, ein Verstärker und jede Menge Kabel machen eben noch kein wirkliches Studio. Und die Eierkartons, die wir zwecks Lärmschutz an die Wände getackert haben (und die inzwischen traurig runterhängen), machen es auch nicht besser.

Zum "Chillen", hat Frau Hofmann gesagt, als sie das Sofa zusammen mit ihrem Mann in den Keller gewuchtet hat. Chillen - das klang aus ihrem Mund fast unanständig. Bestimmt war sie aber nur neugierig darauf gewesen zu sehen, wo und wie ihre über alles geliebte Tochter ihre Freizeit verbringt.

Egal, jedenfalls steht das Ding seitdem hier und tut seinen Dienst. So wie jetzt.

"Was ist los?", frage ich Angie.

"Okay, ich mache es kurz: Ich darf nicht mit zum Konzert!"

"Was?"

"Ja, du hast richtig gehört. Kein Köln. Kein Konzert. Keine Pink ", fasst Angie nochmal für mich zusammen.

Ich muss einen echt dämlichen Gesichtsausdruck haben. Ich bin nämlich total geschockt - und sprachlos. Und das kommt bei mir wirklich nicht oft vor.

Das scheint auch Angie zu verunsichern. "Was ist? Stella, sag doch was!"

Ich bin wie gelähmt, denn vor meinem inneren Auge sehe ich mich schon am S

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