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Sturmtochter, Band 2: Für immer verloren von Iosivoni, Bianca (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.02.2019
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
eBook (ePUB)
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Sturmtochter, Band 2: Für immer verloren

Wenn die Wellen tosen. Blitze, Wind, Erde und Feuer aufbegehren. Wenn eine uralte Fehde sich neu entfacht und jeder Kuss einen Wirbelsturm herbeiruft - dann ist die Zeit der Sturmkrieger gekommen.
Unaufhaltsam tauchen neue, stärkere Elementare auf der Isle of Skye auf und Ava verliert zunehmend die Kontrolle über ihre Fähigkeiten. Nicht einmal Lance, dem sie mit ihrem Leben vertraut, kann ihr noch helfen. Als das Tribunal Ava als Gefahr für die Clans einstuft, wird die Jagd auf sie eröffnet. Ava flieht - nicht nur vor den Sturmkriegern, sondern auch vor ihren eigenen Kräften, die sich sogar gegen die Menschen richten, die sie am meisten liebt. Band 2 der großen Sturmtochter-Saga von Bianca Iosivoni BIANCA IOSIVONI, geb. 1986, schreibt mit Herzblut Young-Adult- und New-Adult-Romane, deren epische Liebesgeschichten und spannungsgeladene Actionplots den Leserinnen regelmäßig den Atem rauben. So auch der Zweiteiler SOUL MATES und die Trilogie STURMTOCHTER, die alle Fans von Urban Fantasy begeistern. Schon als Teenager begann Bianca Iosivoni mit dem Schreiben und kann sich nicht vorstellen, je wieder damit aufzuhören. Nach dem Studium der Sozialwissenschaften und der Mitarbeit in einer Online-Redaktion hat sie den Kampf gegen die tägliche Ideenflut längst aufgegeben. Was daher immer parat sein muss: Notizbuch, Schokolade und mindestens eine Tasse Kaffee. Alles, was die Autorin inspiriert und bewegt, teilt sie auf Twitter, Instagram, Pinterest und auf ihrer Website bianca-iosivoni.de.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 01.02.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783473479092
    Verlag: Ravensburger Buchverlag
    Serie: Sturmtochter .2
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Sturmtochter, Band 2: Für immer verloren

PROLOG

LANCE

IRGENDWO IN DEN HIGHLANDS VON SCHOTTLAND

Nebel kroch über den Boden. Feuchtigkeit lag in der Luft und feinster Regen prasselte auf ihn herab. Lance machte einen Schritt nach vorn, prüfte den Boden in der Dunkelheit und schlich weiter. Die Highlands konnten gefährlich werden für jene, die die geheimen Wege nicht kannten oder von ihnen abkamen. Eine falsche Bewegung, und man versank in tiefem Morast, da man nicht einmal gemerkt hatte, dass man plötzlich im Moor gelandet war. Ohne fremde Hilfe war es kaum möglich, lebend wieder herauszukommen. Denn wen das Moor nicht verschlang, der fiel den Elementaren unerbittlich zum Opfer.

Der Mond stand hoch am Himmel und warf ein schwaches Licht auf den Weg. Er war der einzige Lichtschein, abgesehen von dem kurzen Aufblitzen der Handys und Taschenlampen der anderen Sturmkrieger des Energieclans.

Ein Rascheln drang an sein Ohr. Lance erstarrte, bewegte sich keinen Zentimeter, hielt den Atem an.

Sie waren schon seit drei Tagen auf der Jagd nach diesen Elementaren. Drei Tage in den Highlands, umgeben von Bergen, Seen, wilder Natur und ein paar Schafen. Mittlerweile waren über zwei Wochen vergangen, seit er Skye verlassen hatte. Nach dem Kampf in Quiraing hatte ihn sein Clan zu sich gerufen und Lance war dem Befehl gefolgt.

Da! Wieder ein Geräusch.

Instinktiv legte er die Hand an das Chakram an seiner Seite. Das Metall war kühl unter seinen Fingerspitzen, erwärmte sich jedoch innerhalb von Sekunden und eine tiefe Ruhe legte sich über ihn. Das kreisrunde Wurfgeschoss war die heilige Waffe seines Clans. Jene Waffe, mit der schon unzählige Campbells vor ihm gelernt hatten, ihre übernatürlichen Kräfte zu kontrollieren. Als bisher Letzter, der seine Fähigkeiten entwickelt hatte, gebührte ihm die Ehre, das Chakram weiterhin zu tragen und im Kampf einzusetzen. Ihn hatte es Selbstbeherrschung gelehrt - und die war bei seinen Fähigkeiten auch bitter nötig gewesen.

Aufmerksam ließ er den Blick durch die Dunkelheit schweifen. Die anderen Campbells konnten nicht allzu weit entfernt sein. Nach einer gefühlten Ewigkeit hatten sie die Wesen heute Abend endlich aufgespürt und begannen nun, sie Schritt für Schritt einzukreisen. Obwohl es nur drei an der Zahl waren, hatte man gezielt einen ganzen Trupp Sturmkrieger auf sie angesetzt. Denn diese drei waren ungewöhnlich stark. Stark und grausam. Erst vor Kurzem hatten sie ein Dorf überfallen und dabei mehrere Gebäude in Schutt und Asche gelegt. Ein Feuerwesen, ein Energieelementar und eine Erdkreatur. Früher hatten sie sich nie zusammengeschlossen, waren immer Einzelkämpfer gewesen, doch die Ereignisse auf Skye schienen etwas verändert zu haben. Plötzlich blieben Elementare nicht mehr allein oder waren nur mit anderen ihrer Art anzutreffen. Nein, mittlerweile arbeiteten sie zusammen, ganz egal über welche Kräfte sie verfügten. Das machte sie nur noch unberechenbarer. Und gefährlicher.

Für einen Moment flackerten Lance' Gedanken zurück zur Isle of Skye, die einst den Stammsitz der MacLeods dargestellt hatte. Jetzt gab es nur noch eine MacLeod, die den Namen und die Kräfte des Wasserclans tatsächlich für sich beanspruchen konnte: Avalee Coleman MacLeod. Das letzte Mal hatte er sie bei der Beerdigung ihrer besten Freundin gesehen. Bei der Beerdigung von Brianna Dundas, einer Tochter des Luftclans. Das Mädchen, das er hatte sterben lassen.

Er kniff die Augen zusammen, doch die Bilder drängten sich mit aller Macht in sein Bewusstsein. Der Kampf in den Hügeln und Tälern von Quiraing. Die Übermacht der Elementare. Der vermeintliche Sieg. Wie Elijah sie betrogen hatte. Wie seine Wurzeln in Avas und Briannas Richtung geschossen waren. Lance hatte nicht nachgedacht, er hatte nur reagiert. Ihm war nicht mal Zeit geblieben, Energie aus seiner Umgebung abzuziehen, um Blitze zu erschaffen, er hatte seine eigene Lebensenergie dafür genutzt. Und es hatte funktioniert. Er

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