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THE AMATEURS - Wer anderen eine Grube gräbt von Shepard, Sara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.01.2020
  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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THE AMATEURS - Wer anderen eine Grube gräbt

Nur sie kennen den Mörder. Und er spielt sein letztes tödliches Spiel mit ihnen ... Der Killer, den Seneca, Maddox und Madison nur zu gut kennen, hat Aerin in seiner Gewalt. Als er sie daher beauftragt, einen 9-Jährigen vermissten Jungen namens Damien Dover zu finden, machen sie sich auf die Suche. Dabei kommen sie der dunklen Vergangenheit des Mörders immer mehr auf die Spur. Währenddessen tut Aerin alles, um zu überleben. Doch wird der Killer sie wirklich gehenlassen? Oder hat er nur eine weitere tödliche Überraschung in petto? Sara Shepard hat an der New York University studiert und am Brooklyn College ihren Magisterabschluss im Fach Kreatives Schreiben gemacht. Sie wuchs in einem Vorort von Philadelphia auf, wo sie auch heute lebt. Ihre Jugend dort hat die "Pretty Little Liars"-Serie inspiriert, die in 22 Länder verkauft wurde und die, ebenso wie ihre Reihe "Lying Game", zum New York Times Bestseller wurde. Inzwischen wurde "Pretty Little Liars" mit großem Erfolg als TV-Serie weltweit ausgestrahlt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 13.01.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641178895
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Serie: The Amateurs 3
    Originaltitel: The Amateurs 03 - Last seen
    Größe: 1122 kBytes
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THE AMATEURS - Wer anderen eine Grube gräbt

1

Seneca Frazier stand in der superkühlen, superexklusiven Lobby des Reeds Hotel in Avignon, New Jersey. Starr vor Schreck fixierte sie die Nachricht, die sie gerade eben empfangen hatte.

Versucht erst gar nicht, uns zu finden. Wir sind weg.

"Ich glaub das nicht ", flüsterte Maddox Wright. Er rieb sich über die sonnenverbrannte Nase und strich sich seine ausgewachsenen braunen Haare aus den Augen. "Meinst du wirklich, das kommt von Brett?"

Seneca malmte derart heftig mit den Kiefern, als wollte sie ihre Zähne zu Pulver zerstoßen. "Garantiert. Aber was hat das zu bedeuten?"

Seneca, Maddox, seine Stiefschwester Madison und ihre Freunde Aerin Kelly und Thomas Grove waren seit einer Woche in ein Katz-und-Maus-Spiel mit Brett Grady verwickelt. Wieder einmal. Krasserweise war Brett anfangs ihr Freund gewesen, er hatte sogar ihrem zusammengewürfelten Ermittlerteam angehört. Kennengelernt hatten sie sich auf einer Website namens Offene Fälle , die sich mit ungelösten Kriminalfällen beschäftigte. Bei ihrem ersten Fall hatten sie herausfinden wollen, was mit Aerins Schwester Helena Kelly geschehen war. Helenas sterbliche Überreste waren Jahre nach ihrem rätselhaften Verschwinden in einem Park gefunden worden. Brett hatte sich in die Ermittlungen eingebracht, sie hatten ihm vertraut. Er hatte Einblick. Er konnte zuhören. Und so mischte er mit bis zum Schluss - bis sie glaubten, sie hätten Helenas Mörderin gefunden: Marissa Ingram, deren Mann eine Affäre mit Helena gehabt hatte.

Damals hatten sie keine Ahnung, dass Brett die Ermittlungen gesteuert hatte. Dass er sie alle dahin gelockt hatte, wo er sie haben wollte. Denn er selbst hatte Helena umgebracht. Doch dann war er von der Bildfläche verschwunden, bevor Seneca die Zusammenhänge erkannt hatte. Brett hatte weitere Verbrechen begangen. Er hatte Andeutungen gemacht, die in Seneca die Überzeugung weckten, dass er auch ihre Mutter Collette ermordet haben musste. Er hatte sie alle getäuscht und sich dabei die ganze Zeit in ihrer unmittelbaren Umgebung aufgehalten. Bei dem Gedanken kochte Seneca das Blut in den Adern.

Sie wollte ihn kriegen. Sie musste ihn kriegen. Das sah sie inzwischen als ihre einzige Lebensaufgabe an. Aber Brett war ein Phantom: Er änderte sein Aussehen so leicht wie seinen Namen. Ihm auf die Schliche zu kommen, war unheimlich schwer. In der vergangenen Woche war er erneut aufgetaucht und hatte die Gruppe auf Chelsea Dawson angesetzt, die offenbar sein neuestes Opfer war. Und dann hatte er alles so aussehen lassen, als habe die Instagram-süchtige Chelsea ihre Entführung nur vorgetäuscht, um noch mehr Follower zu gewinnen. Seneca und ihre Freunde hatten dagestanden wie die Idioten, als sie der Polizei zu erklären versuchten, dass Brett alias Gabriel Wilton hinter alldem steckte. Noch dazu hatte Brett einen Autounfall inszeniert, bei dem "Gabriel" ums Leben kam. Wer auch immer dieser Gabriel Wilton wirklich gewesen war - jedenfalls nicht Brett, sondern ein Unschuldiger, der Bretts boshaftem Spiel geopfert wurde. Am Ende befand die Polizei, Chelseas Fall sei abgeschlossen, und Seneca und ihre Freunde galten als Lügner.

Jetzt war Brett wieder da und verhöhnte sie mit einer seiner seltsamen Nachrichten à la: Vergesst es, ihr Loser! Ihr habt wieder mal null Chance gegen mich! Seneca drückte die Fingernägel in die Handflächen und hätte am liebsten laut losgeschrien. Der Wunsch, Brett endlich zu kriegen, wurde mit jedem Tag dringlicher. Sie musste diesen Kerl zu fassen bekommen - das war sie ihrer Mutter, den anderen Opfern und sich selbst schuldig. Und wenn auch nur, um ihn nach dem Warum zu fragen. Warum ihre Mutter? Warum Helena? Warum überhaupt?

Sie schritt die Lobby ab und fragte sich, ob Brett wohl hier gewesen war. War er unbemerkt an ihnen vorbeigelaufen? Das Hotel hatte als ihre Zentrale fungiert, aber da Chelsea ja

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