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The Bad Tuesdays: Fremde Energie von Myers, Benjamin J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.10.2014
  • Verlag: Verlag Freies Geistesleben
eBook (ePUB)
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The Bad Tuesdays: Fremde Energie

Zu welchem Zweck verschleppt die Verbogene Symmetrie Tausende von Kindern? Chess, Box und Splinter folgen ihnen im Auftrag von Mevrad auf dem Horrorweg durch den Saugwurm und werden nicht nur mit der grausam raffinierten Technik der Symmetrie konfrontiert. Auf Surapoor lebt auch ein archaisches Volk.

Benjamin J. Myers studierte Philosophie und Psychologie an der University of Leeds, ehe er seinen Dienst als Truppenkommandant in der Royal Artillery antrat. Er arbeitet jetzt als Rechtsanwalt und hat sich auf Strafverteidigung und Menschenrechte spezialisiert. Er geht gern angeln und zelten, spielt Wasserpolo und Klavier. Mit seiner Frau und seinen drei Kindern lebt er in North Chesire. Schon in seiner Jugend wollte er Schriftsteller werden. Filme, Abenteuergeschichten, Science-Fiction und Fantasy faszinierten ihn. Sein besonderes Interesse gilt der Frage, warum Menschen so handeln, wie sie es tun: Ist es gerechtfertigt, aus falschen Gründen etwas Gutes zu tun? Und ist es in Ordnung etwas Schlechtes zu tun, um etwas Gutes zu erreichen?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 359
    Erscheinungsdatum: 20.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783772540929
    Verlag: Verlag Freies Geistesleben
    Serie: The Bad Tuesdays Bd.2
    Originaltitel: Strange Energy
    Größe: 1220kBytes
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The Bad Tuesdays: Fremde Energie

KAPITEL 2

Der Bulldozer brach mit einem quietschenden Reißen von Metall und einem Regen aus Putz und Steinen durch die Wand. Professor Breslaw steckte das kleine Funkgerät wieder in die Tasche seines bunten Flickenmantels und schrie über den heulenden Alarm und den brüllenden Motor hinweg: "Der Fahrer wartet. Wer mitkommen will, steigt jetzt ein." Sein Rollstuhl schoss vorwärts, wobei sein Körper in den Sitz gedrückt wurde. Der gelbe Rumpf des Bulldozers riss sich aus der zerklüfteten Öffnung in der Wand des Tresorraums los und zog sich zurück. Professor Breslaw fuhr holpernd über den Schutt und durch die Öffnung hinaus.

Box schaute Chess an und Chess schaute Splinter an und Splinter schaute wütend auf das Loch in der Wand, durch das die Nacht eindrang. In den Alarm mischte sich nun das langsam näher kommende Geheul von Polizeisirenen.

"Aufmischer!", warnte Box. "Wir sollten machen, dass wir wegkommen." Dann drehte er sich um und rannte dem Professor hinterher.

"Splinter?", sagte Chess. "Wir müssen los. Es ist doch sinnlos hierzubleiben." Dann fügte sie hinzu: "Wir können uns nicht ewig vor der Verbogenen Symmetrie verstecken."

Splinter knirschte mit den Zähnen. "Die Entscheidung wurde ja schon getroffen", sagte er.

Chess drehte sich um, aber Splinter packte sie am Handgelenk. "Wenn die Zeit kommt", sagte er mit einer Stimme, die so kalt war wie Eis, "dann werde ich ihnen zeigen, was es heißt, sich zu entscheiden."

Dann rannten sie los.

Der Lieferwagen stand mit laufendem Motor und geöffneter Seitentür auf der anderen Seite des Lochs, das in dem Sicherheitszaun klaffte. Ein dünner Mann in einer ausgebeulten Jacke und Hose schob gerade eine Rampe auf die Ladefläche des Wagens, als Chess und Splinter durch den Zaun stürzten. Der Bulldozer entfernte sich gemächlich über eine von Reklameschildern neonorange erleuchtete Querstraße, aber die Sirenen klangen jetzt deutlich lauter. An der Wand des Lagerhauses blitzte es blau und weiß auf, als die Polizeiwagen mit kreischenden Bremsen am Ende der Straße zum Stehen kamen.

"Rein mit euch", sagte der drahtige Mann. "Ich hab keine Lust, hier die ganze Nacht lang rumzuhängen."

Splinter bemerkte die Schrift auf der Seite des Lieferwagens: ETHELS OBST & GEMÜSE stand darauf. "Sehr witzig", murmelte er.

"Also mach schon", krächzte der Mann, "oder willst du hier Wurzeln schlagen?"

Chess und Splinter kraxelten in den Lieferwagen. Hinter ihnen schloss sich die Schiebetür, dann schlug die Fahrertür mit einem Knall zu. Ohne die Scheinwerfer einzuschalten und nur mit einem leisen Knirschen der Reifen auf dem Asphalt, ließ der Fahrer den Lieferwagen in eine schmale Gasse rollen.

"Was jetzt?", erkundigte sich Box fröhlich, als sie sich neben ihm auf die Holzbank quetschten, die an der Seitenwand des Laderaums entlangführte. Joachim Breslaw saß mit dem Rücken zur Fahrerkabine, und die Lehne seines Rollstuhls schabte bei den Bewegungen des Wagens leicht gegen die Metallwand.

"Jetzt werden wir uns mit Mevrad treffen", erklärte er.

"Gut", sagte Box.

Es war merkwürdig, das aus seinem Mund zu hören, aber Chess wusste genau, was er meinte. Der Gedanke, Ethel wiederzusehen, hob die gedrückte Stimmung, die schwer auf ihr gelastet hatte, seit sie weggelaufen waren. Und es war besser, zurückzugehen und sich der Symmetrie zu stellen, die sie jagen würde, wohin auch immer sie flohen. Besser kämpfen als sich verstecken, behauptete Box immer.

Splinter schnaubte angewidert. "Auf welcher Seite stehst du eigentlich, Fliegenkopf?"

"Wir stehen alle auf derselben Seite, oder etwa nicht?", gab Box zurück, wuchtete seinen gedrungenen Körper nach h

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