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The Chosen. Gesamtausgabe Alle drei Bände der Chosen-Trilogie von Sara, Pia (eBook)

  • Verlag: Oetinger34
eBook (ePUB)
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The Chosen. Gesamtausgabe

Alle drei Bände der Chosen-Trilogie zum Aktionspreis in einem Band. Band 1: Was wir fürchten Im Jahr 2316 gleicht die Erde einer lebensfeindlichen Wüste: Weite Landstriche sind durch Atomkatastrophen verstrahlt, das Wasser wird knapp und es herrschen blutige Bürgerkriege. Jeanne und ihre Familie kämpfen jeden Tag ums Überleben. In dieser lebensfeindlichen Welt trifft Jeanne auf den Segler Ian, einen Jungen mit goldener Haut, zu dem sie sich sofort hingezogen fühlt. Gibt es auf der Erde vielleicht doch noch Hoffnung auf eine Zukunft? Band 2: Was wir hoffen Jeanne und der Segler Ian kommen sich immer näher. Doch bevor die beiden Zeit haben, ihr Glück zu fassen, landet ein Raumschiff der Biosphärianer im Dorf. Die Biosphärianer begegnen den Dorfbewohnern zunächst freundlich und wollen eine Reihe von Untersuchungen mit ihnen durchführen, angeblich aus reinem Forschungsinteresse. Doch nach und nach findet Jeanne heraus, was sie wirklich in das Dorf führt ... Band 3: Was uns blieb Ein Leben ohne Ian ist für Jeanne sinnlos und all ihre Hoffnungen sind zerstört, seitdem sie mit ihren Brüdern bei den Biosphärianern gefangen ist. Die Aussicht auf ein Leben auf der Biosphäre 5 ist für sie schlimmer als der Tod. Allein Dakar scheint noch einen Zugang zu ihr zu finden. Auch er lebte früher auf der Erde und kann Jeannes Ängste nur zu gut verstehen. Doch Jeanne hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist bereit, alles zu riskieren, um sich und ihre Brüder zu retten. The Chosen - atemlos spannend und emotional packend: eine bedrückende Zukunftsvision und zugleich eine große Liebesgeschichte! Pia Sara wurde 1996 in Nürnberg geboren. 2014 erlangte sie die allgemeine Hochschulreife. Im Moment studiert sie an der Universität Regensburg Anglistik (englische Literatur und Kulturwissenschaft). Richtig glücklich ist sie, wenn sie als Backpacker mit ihrer Schwester durch einsame Gegenden wandert und für Tage keinen anderen Menschen sieht. Dabei hat sie immer einen Stift und ein Notizbuch, damit sie einzelne Verse aufschreiben kann, die ihr durch den Kopf gehen. Außerdem liebt sie Musik, die sie immer wieder zum Schreiben inspiriert.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 627
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959270632
    Verlag: Oetinger34
    Größe: 4522 kBytes
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The Chosen. Gesamtausgabe

Tag 3 - Die Berge

7 . August 2012 : Um 7 : 32 Uhr landet der US -Roboter Curiosity auf dem Mars. Er ist deutlich größer als seine Vorgänger Opportunity und Spirit und soll zwei Jahre lang Informationen auf dem roten Planeten sammeln.

Als hätte mein Körper sich verselbstständigt, schleppen sich meine Beine voran. Gerade als ich mich frage, wie lange Tilo uns noch treiben will, beginnt der Himmel sich zu verfärben. Das dunkle Schwarz der Nacht verflüchtigt sich, und der Horizont wird langsam gelb. Ich laufe schneller, bis ich bei Tilo ankomme, der mich anlächelt. Wir gehen noch ein paar Minuten weiter und machen schließlich im Schatten eines riesigen Felsbrockens unsere erste Pause. Mit schmerzenden Muskeln fallen wir stöhnend auf den Boden.

Die nahen Berge stehen wie Giganten vor uns. Je näher wir kommen, desto höher und bedrohlicher scheinen sie in den Himmel zu ragen. Ich versuche das beklemmende Gefühl zu unterdrücken und rutsche weiter an den großen Felsbrocken heran.

Ich sehe mich noch einmal um, wir sind nur fünfzehn aus einer Siedlung mit einundfünfzig Einwohnern. Die jüngsten sind Lucy, Timothy und Dan, und ich komme nicht umhin, mich zu fragen, ob sie die Reise über die Berge überhaupt schaffen können. Dan ist gewachsen, er ist nicht mehr so klein wie noch vor ein paar Monaten, aber trotz allem ist er noch ein Kind, und mit jedem Schritt, den wir uns den Bergen nähern, suche ich nahezu manisch nach den ersten Anzeichen von Erschöpfung in seinem Gesicht.

Doch nicht nur um ihn mache ich mir Sorgen. François und Sophie sind bereits sehr alt. Auch bei ihnen frage ich mich, ob die körperliche Belastung nicht zu viel wird.

Die jungen von uns, Tilo, Mo, Mike, Nathalie und ich, sind zwar fit, aber Unfälle können immer passieren. Am ruhigsten wirken noch Marie und meine Mutter. Und was Sandra und George anbelangt, habe ich keine Ahnung, die beiden sind für mich schwer einzuschätzen.

Wie viele von uns also tatsächlich im Dorf ankommen, werden die nächsten Tage zeigen. Hoffentlich reicht wenigstens der Proviant.

Nach und nach dösen die anderen ein. Angesteckt von den tiefen und gleichmäßigen Atemzügen meines kleinen Bruders, der sich an mich gelehnt hat, fallen schließlich auch mir die Augen zu.

Als ich aufwache, beginnt es schon zu dämmern. Müde, durstig und mit knurrendem Magen raffen wir uns auf, die Wasserflaschen werden herumgegeben, und als wir einigermaßen sicher auf den Beinen stehen, geht es auch schon weiter. Wie in der Nacht zuvor schlurfen wir vor uns hin, bis wir den Fuß der Berge erreichen. Tilo, der nur als schemenhafte Figur zu erkennen ist, hebt den Arm und winkt uns heran.

"Ich weiß, ihr seid müde und erschöpft, aber wir dürfen keine Zeit verlieren. Das Gelände wird ab hier steiler und ist oft steinig und uneben. Lauft also bitte mit einem gewissen Sicherheitsabstand, sodass niemand jemanden mitreißt, wenn er abrutscht. Und helft bitte anderen, wenn sie Probleme beim Aufstieg haben."

Unsicher starren wir ihn an.

Tilo lächelt gequält, unter seinen blauen Augen zeichnen sich bereits Ringe ab.

"Passt bitte einfach auf euch auf, ja?"

Zuerst ist es noch flach, doch nach nur wenigen Minuten steigt das Gelände spürbar an. Erste Steinbrocken mischen sich unter den Sand, und das Laufen wird beschwerlicher. Ich überhole meine Mutter, die Dan an der Hand mit sich zieht, und laufe weiter, bis ich bei Marie bin, die mit Timothy auf der Hüfte keuchend vorwärtsschreitet.

"Marie, ich kann dir Timothy mal abnehmen, wenn du willst", sage ich, woraufhin Marie dankbar lächelt.

"Danke, das wäre nett. John hat mir vorhin schon Lucy abgenommen, aber Timothy ist auch schwer genug, um ziemlich außer Atem zu kommen."

"Kann Lucy nicht alleine laufen?"

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