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The Chosen. Was wir fürchten Band 2 von Sara, Pia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.07.2015
  • Verlag: Oetinger34
eBook (ePUB)
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The Chosen. Was wir fürchten

Gefährliche Invasion. Jeanne und der Segler Ian kommen sich immer näher. Doch bevor die beiden Zeit haben, ihr Glück zu fassen, landet ein Raumschiff der Biosphärianer im Dorf. Die Biosphärianer begegnen den Dorfbewohnern zunächst freundlich und wollen eine Reihe von Untersuchungen mit ihnen durchführen, angeblich aus reinem Forschungsinteresse. Doch nach und nach findet Jeanne heraus, was sie wirklich in das Dorf führt ... The Chosen - Der zweite Band der berührenden Geschichte über unerbittlichen Widerstand, große Hoffnung und die unsterbliche Liebe. Pia Sara wurde 1996 in Nürnberg geboren. 2014 erlangte sie die allgemeine Hochschulreife. Im Moment studiert sie an der Universität Regensburg Anglistik (englische Literatur und Kulturwissenschaft) im ersten Semester. Richtig glücklich ist sie, wenn sie als Backpacker mit ihrer Schwester durch einsame Gegenden wandert und für Tage keinen anderen Menschen sieht. Dabei hat sie immer einen Stift und ein Notizbuch, damit sie einzelne Verse aufschreiben kann, die ihr durch den Kopf gehen. Außerdem liebt sie Musik, die sie immer wieder zum Schreiben inspiriert.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 01.07.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959279727
    Verlag: Oetinger34
    Größe: 2135 kBytes
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The Chosen. Was wir fürchten

Panisch rasen wir den Strand entlang. Sandkörner fliegen zu allen Seiten, während wir uns schwer atmend durch den weichen Sand kämpfen. Ian ist mir mittlerweile ein paar Schritte voraus und zerrt mich an der Hand mit sich.

"Rüber!", keuche ich.

Ian wirft mir über die Schulter einen verständnislosen Blick zu.

"Wir müssen zum festen Sand!", rufe ich.

Da begreift er und zieht mich mit sich Richtung Wasser.

Keuchend sprinten wir weiter. Wasser spritzt an meinen Waden hoch. Das Summen hinter uns schwillt zu einem ohrenbetäubenden Dröhnen an. Hektisch werfe ich einen Blick über meine Schulter. Es kommt näher. Ich zwinge meine protestierenden Beine noch schneller zu laufen. Jeder Atemzug löst einen Stich in meiner Lunge aus, nach Luft schnappend haste ich weiter.

Vor uns kann ich jetzt meine Familie sehen, die immer noch am Strand steht. Wir rennen auf sie zu, das riesige Ding direkt hinter uns.

Mein Bruder hat die anderen beschützend hinter sich geschoben und schaut, das nackte Grauen ins Gesicht geschrieben, auf den Schatten hinter uns.

" TILO ! LAUFT !", schreie ich.

Ian stolpert, doch mein fester Griff hält ihn auf den Beinen.

"Zum Haus!", keuche ich.

Ian versteht, schlägt einen Haken und rennt auf unser Haus zu. Er umklammert meine Hand so fest, dass es wehtut.

Keuchend hole ich Luft, mein Hals fühlt sich wund an, ich habe das Gefühl zu ersticken. Unser Haus kommt immer näher. Ian zerrt mich entschlossen weiter.

Nur noch zehn Meter. Fünf. Ich reiße die Tür auf, schubse Ian herein und stürze hinterher.

Dann dränge ich ihn nach rechts in die Küche und falle atemlos auf den Fußboden. Ian ziehe ich mit mir zu Boden.

Die Tür knallt erneut gegen die Hauswand, einen Wimpernschlag später stolpern Tilo, Dan, Mum, Mike und Nathalie herein. Die Küche ist erfüllt von unseren pfeifenden Atemzügen. Ich presse beide Hände in meine Seiten und schaue rüber zu Ian, der neben mir auf den kühlen Fliesen liegt. Seine Atmung beruhigt sich allmählich, er sieht mir in die Augen und richtet sich dann auf. Ich hieve mich ebenfalls hoch und taumele zum Fenster.

Das monströse Ding schwebt über dem Strand, genau da, wo meine Familie vor ein paar Sekunden noch gestanden hat. Von Mo, Sandra und George ist keine Spur zu sehen. Das Ding glänzt schwarz, ist länglich geformt und hat zwei gigantische radähnliche Schrauben an der Seite, die sich rasend schnell drehen.

"Scheiße!", flucht Ian neben mir. " VERDAMMT !"

"Ian, was ist das?", frage ich keuchend, meine Stimme zittert.

" EIN AUGE ! VERDAMMT !!", brüllt Ian. "Ein verdammter Späher der Biosphärianer!"

In der Küche wird es totenstill, alle Augen sind auf Ian gerichtet.

"Augen sind Expeditionsflieger der Biosphärianer. Sie kommen regelmäßig auf die Erde und schauen, wie sich das Klima verändert, ob die Menschen noch leben und ob sie irgendwann wieder zur Erde zurückkehren können", erklärt Ian etwas ruhiger, als er die fragenden Gesichter sieht.

Ich drehe mich zu ihnen um und übersetze schnell, was er gesagt hat; augenblicklich fangen alle an, wild durcheinanderzureden.

"Wie damals", flüstert meine Mutter. "Es ist wie damals."

"Mum, was ist wie damals?", hake ich nach, doch sie dreht sich um, schiebt Tilo und Nathalie zur Seite und geht aus der Küche.

" MUM ?", rufe ich, doch sie ist schon verschwunden.

"Lass sie", sagt Tilo. "Sie kommt schon wieder zurück."

"Ja, aber was ist, wenn sie rausgeht?"

"Warum sollte sie rausgehen?"

" ES LANDET !", ruft Mike.

Wie in Zeitlupe gehe ich zum Fenster.

Langsam sinkt das Ungetüm zu Boden. Ein Wirbel aus Staub und Sandkörnern hebt sich in die Luft und umhüllt das Ding. Das Summen wird leiser.

Dann ist es still.

Staub und Sand werden vom Wind weggetragen, und die S

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