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The Run. Die Prüfung der Götter High-Fantasy-Liebesroman über eine starke Heldin und ein göttliches Schicksal von Müller-Braun, Dana (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.03.2021
  • Verlag: Impress
eBook (ePUB)
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The Run. Die Prüfung der Götter

NIEDRIGER EINFÜHRUNGSPREIS NUR FÜR KURZE ZEIT! **Ein Lauf um Leben und Liebe** Vier Götter wurden einst auf die Erde gesandt, um das Zeitalter der Menschen einzuläuten. Aus schwarzem Sand schufen sie das Reich des Kampfes. Aus goldenem Staub erwuchs die Weisheit. Aus roter Asche wurde der Tod geboren. Und aus blauem Eis das Leben. So die Legende, die noch heute Saris Schicksal bestimmt. Wie alle Achtzehnjährigen muss sie den gefährlichen Lauf durch die vier Reiche der Götter bestehen, bevor sie ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft werden kann. Dabei ist sie auf die Hilfe eines mächtigen Schattenbringers angewiesen, der ihr Herz ungewöhnlich tief berührt. Aber seine Treue gilt nicht ihr ... Eine epische Liebesgeschichte voller überraschender Twists! //Textauszug: Was, wenn ich mich nach dir sehne, auch wenn du nicht mein Schicksal bist? Wenn ich entscheide, dass ich dich liebe?// Leserstimmen: 'Ich feiere, was diese Autorin hier erschaffen hat.' 'Spektakel der Extraklasse' 'The Run ist atemberaubend, intensiv, beeindruckend, unvorhersehbar.' 'WOW! Ich denke nicht, dass ich die passenden Worte für dieses großartige Werk finden werde.'

Dana Müller-Braun wurde Silvester '89 in Bad Soden im Taunus geboren. Geschichten erfunden hat sie schon immer - Mit 14 Jahren fing sie schließlich an ihre Fantasie in Worte zu fassen. Als das Schreiben immer mehr zur Leidenschaft wurde, begann sie Germanistik, Geschichte und Philosophie zu studieren. Wenn sie mal nicht schreibt, baut sie Möbel aus alten Bohlen, spielt Gitarre oder verbringt Zeit mit Freunden und ihrem Hund.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 18.03.2021
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646607000
    Verlag: Impress
    Größe: 3435 kBytes
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The Run. Die Prüfung der Götter

K A P I T E L   1

»Das Licht des blauen Eises

kämpft nun am Firmament.

Es strahlt bis in die Wüste

aus schwarzem Turmalin.

Der Dämon war gekommen

und nahm sie mit zu sich.

Vier Völker sind gespalten

und finden nicht zurück.«

Das Lied gleitet mir wie selbstverständlich über die Lippen, während ich mir die schwarze, lederbesetzte Hose überstreife.

»Arasá, lasse mich ziehen durch das Reich des Lichts, der Liebe und Heilung. Sei mein Schutzschild mit deinem goldenen Staub«, flüstere ich das Gebet, das ich so oft zusammen mit meiner Mutter gebetet habe, und verbinde mir meine Brüste mit der schwarzen Bandage, bevor ich das enge, dunkle Oberteil darüberziehe.

»Kalipar, gib mir die Kraft, ein Krieger auf deinem Pfad zu sein. Lege mir die Waffen deines schwarzen Sandes in die Hände.« Es sind beruhigende Worte, die ich gern sage, während ich meinen Körper verschleiere. Ich lege das goldene Korsett an, das kurz unter meinen Brüsten endet und sie nach oben drückt. Die Bandagen helfen schon seit Monaten nicht mehr. Ich bin erwachsen geworden.

»Tunis, erlaube mir, an deinem Tisch des unendlichen Todes und der Unterwelt zu speisen, bis ich zu roter Asche vergehe.« Nachdem ich die Schnallen festgezogen habe, nehme ich die schwarze Sturmhaube und stülpe sie über meinen Kopf, bis nur noch mein Gesicht zu sehen ist. Keine einzige meiner goldenen Haarsträhnen darf hervorschauen. Während ich die schwarze Kapuze darüberziehe und das schwarze Tuch, das alles bis auf meine Augen verdeckt, an der linken Seite feststecke, atme ich schwer ein und aus. Ich hasse es, mich derart verhüllen zu müssen. Aber das ist nicht nur mein Schicksal. Jeder, der the Run noch nicht bestanden hat, lebt als Phantom in unserer Gesellschaft und muss ein Tahill tragen. Als Namenloser, der sich verhüllen muss und niemanden berühren darf, weil er noch kein Mitglied der Gesellschaft ist.

»Emza, gib mir die Kraft deines blauen Eises. Lass mich eintreten in ein Reich, in dem alles Leben erstarrt ist, und die Hektik des Tages vergessen.«

Ich kenne das Gebet nur bis hierhin. Marra hat damals viel mehr gesagt, aber ich habe mir nur den Anfang gemerkt und jetzt kann ich sie nicht mehr danach fragen. Ich schiebe den Gedanken beiseite, bücke mich und binde meine schwarzen Stiefel fest, bevor ich aus meinem Zimmer trete. Eigentlich ist es eher so etwas wie ein Dachboden, mit einer alten Leiter. Es gibt keine Türen, keine Privatsphäre. Nur Stroh, auf dem ich nachts unruhig schlafe.

Mein Blick fällt auf meinen kleinen Bruder Jarrusch und meine Hände ballen sich automatisch zu Fäusten, während ich den letzten Meter hinabspringe und vor dem Esstisch lande.

»Was machst du hier?«, frage ich ihn.

Dann sehe ich zu unserem Vater hinüber, der in sich gekehrt neben Jarrusch sitzt. Er zuckt immer wieder und sein Kopf wippt hin und her. Seit Marras Tod ist es, als würde er Gespenster sehen. Dunkle Wesen. Nur uns sieht er seitdem nicht mehr.

»Ich hatte Hunger«, brummt Jarrusch in einem für ihn eher aufmüpfigen Ton.

Ich schlucke schwer, um nicht die Beherrschung zu verlieren. Sein Leben ist auch so schon schwarz genug. Ständig in diesem Loch eingesperrt zu sein und nie nach draußen gehen zu dürfen.

»Warum hast du wieder dieses Gebet gesprochen?«, fragt er mit erhobenen Brauen, als ich mich neben ihn setze und mir die Kruste des Brotes nehme, die er nicht mag.

»Weil man das eben so macht«, gebe ich zurück.

Sein Gesichtsausdruck wird noch skeptischer. »Aha.«

»Weil es mir hilft, zu mir zu finden und zu Marra. Und weil die Götter es dann vielleicht gut mit dir und mir meinen.« Beschwingt kneife ich ihm in seine rosige Wange.

»Sie werden es nie gut mit uns meinen. Außerdem sind sie unsere Feinde, Sari

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