text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Throne of Glass 3 - Erbin des Feuers Roman von Maas, Sarah J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.10.2015
  • Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Throne of Glass 3 - Erbin des Feuers

Das Abenteuer geht weiter Celaena hat tödliche Wettkämpfe überlebt, ihr wurde das Herz gebrochen und sie hat es überstanden. Nun macht sie sich auf in ein neues, unbekanntes Land. Von den Salzminen Endoviers über das gläserne Schloss in Rifthold bis nach Wendlyn - ganz gleich, wohin Celaenas Weg führt, sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen und dem Geheimnis ihrer Herkunft. Sarah J. Maas wuchs in Manhattan auf und lebt seit einiger Zeit mit Mann und Hund in Pennsylvania. Bereits mit dem ersten Entwurf zu ?Throne of Glass? sorgte sie für Furore: Mit 16 veröffentlichte sie ?Queen of Glass? (so der damalige Titel) auf einem Online-Forum für Autoren und initiierte damit eines der frühesten Online-Phänomene weltweit.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 544
    Erscheinungsdatum: 23.10.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783423428552
    Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
    Serie: dtv junior Bd.3
    Originaltitel: Throne of Glass - Heir of Fire
    Größe: 1324 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Throne of Glass 3 - Erbin des Feuers

1

H immel, war es heiß in diesem dämlichen Königreich.

Oder vielleicht kam es Celaena Sardothien nur so vor, weil sie seit dem Vormittag auf dem Rand des Terrakotta-Dachs herumlag, den Unterarm über den Augen, und langsam in der Sonne backte wie die Fladenbrote, die die ärmsten Bewohner der Stadt auf ihre Fenstersimse legten, weil sie sich keinen gemauerten Ofen leisten konnten.

Und Himmel, hatte sie das Fladenbrot satt, dieses Teggya . Vor allem seinen penetranten Zwiebelgeschmack, der sich nicht einmal mit reichlich Wasser hinunterspülen ließ. Selbst wenn sie nie wieder einen Bissen Teggya aß, wäre das schon zu spät.

Hauptsächlich weil sie sich nichts anderes hatte leisten können, seit sie vor zwei Wochen in Wendlyn an Land gegangen war und sich auf den Weg in die Hauptstadt, Varese, gemacht hatte, genau wie es ihr von Seiner Majestät des Weltreichs und Herrn der Erde, dem König von Adarlan, befohlen worden war.

Und nicht lange nach dem ersten Blick auf das stark befestigte Schloss aus Kalkstein, die gut ausgebildeten Wachen, die kobaltblauen Fahnen, die so stolz im trockenen, heißen Wind flatterten, und dem Entschluss, ihren Auftrag nicht auszuführen, war ihr das Geld ausgegangen und sie musste Teggya und Wein bei Straßenverkäufern mitgehen lassen.

Das Teggya war also gestohlen gewesen ... und der Wein auch. Herber Rotwein von den Rebstöcken, die sich auf den Hügeln rings um die Stadtmauer herum ausbreiteten – ein Geschmack, der ihr zunächst zuwider gewesen war, den sie inzwischen jedoch sehr, sehr mochte. Besonders seit dem Tag, als sie beschlossen hatte, nichts mehr wirklich wichtig zu nehmen.

Sie streckte den Arm über den Terrakotta-Boden hinter sich aus und tastete nach dem Tonkrug mit Wein, den sie am Vormittag aufs Dach geschleppt hatte. Sie bewegte die Hand nach rechts, nach links, aber ...

Sie fluchte. Wo zur Hölle war der Wein?

Die Welt kippte und wurde gleißend hell, als sie sich auf die Ellbogen hochstemmte. Über ihr kreisten Vögel, in sicherem Abstand zu dem Habicht mit den weißen Schwanzfedern, der schon den ganzen Vormittag auf einem nahen Schornstein hockte und auf die Gelegenheit wartete, sich seine nächste Mahlzeit zu schnappen. Unter ihr war die Marktstraße ein Getümmel aus Farben und Geräuschen: iahende Esel, Händler, die ihre Waren anpriesen, fremde und zugleich vertraute Gewänder und das Klappern von Rädern auf hellen Pflastersteinen. Aber wo zur Hölle war der ...?

Ah, hier, unter einer der schweren roten Platten, damit er kühl blieb. Genau da, wo sie ihn vor Stunden versteckt hatte, als sie auf das Dach der großen Markthalle geklettert war, um die zwei Querstraßen entfernte Schlossmauer im Auge zu behalten. Oder was auch immer sie sich als offizielle, vernünftige Begründung zurechtgelegt hatte, bevor sie merkte, dass sie sich eigentlich lieber im Schatten ausstrecken wollte – einem Schatten, den Wendlyns unbarmherzige Sonne inzwischen längst weggebrannt hatte.

Celaena nahm einen Schluck aus dem Weinkrug – oder wollte es zumindest. Er war leer, worüber sie eigentlich froh war, denn Himmel , in ihrem Kopf drehte sich alles. Sie brauchte Wasser und mehr Teggya. Und vielleicht etwas für ihre aufgeplatzte Lippe und die Schramme am Wangenknochen, die sie sich gestern Abend in einem der Wirtshäuser der Stadt eingehandelt hatte und die ziemlich wehtaten.

Stöhnend drehte sie sich auf den Bauch und beobachtete die Straße tief unter sich. Mittlerweile kannte sie die Wachen, die dort patrouillierten, und hatte sich ihre Gesichter und Waffen eingeprägt, genau wie

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen