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Throne of Glass 5 - Die Sturmbezwingerin Roman von Maas, Sarah J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.06.2018
  • Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
eBook (ePUB)
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Throne of Glass 5 - Die Sturmbezwingerin

Heiß ersehnt: Band 5 des großen Epos Celaena ist in ihre Heimat zurückgekehrt, aber nicht mehr als Celaena Sardothien, sondern als Aelin Galathynius. Das ist ihr wahrer Name, der Name der rechtmäßigen Königin von Terrasen. Doch der Weg auf den Thron ist noch lang, denn von allen Seiten nahen Feinde heran. Aelin muss sich nicht nur gegen den dunklen Valg-König Erawan, der ihre Welt erobern und versklaven möchte, behaupten, sondern auch gegen die Königin der Fae, die unsterbliche Maeve. Es wird zu einem Kampf kommen und Aelin muss sich fragen, was - oder wen - sie bereit ist zu opfern, um ihre Welt zu retten ... Doch ganz gleich, was auch passiert, Rowan steht unverrückbar an ihrer Seite. Sarah J. Maas wuchs in Manhattan auf und lebt seit einiger Zeit mit ihrer Familie in Pennsylvania. Bereits mit sechzehn schrieb sie den ersten Entwurf zu ihrer Erfolgsserie Throne of Glass Das Reich der sieben Höfe

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 896
    Erscheinungsdatum: 22.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783423433709
    Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
    Serie: dtv Taschenbücher 71789
    Originaltitel: Empire of Storms
    Größe: 1515 kBytes
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Throne of Glass 5 - Die Sturmbezwingerin

PROLOG Abenddämmerung

D ie Knochentrommeln dröhnten seit Sonnenuntergang über die zerklüfteten Hänge der Schwarzen Berge.

Von dem steinigen Felsvorsprung aus, auf dem ihr Kriegszelt sich ächzend gegen den trockenen Wind stemmte, hatte Prinzessin Elena Galathynius den ganzen Nachmittag lang die Armee des Schreckensfürsten beobachtet, die diese Berge in ebenholzschwarzen Wellen überflutete. Und nun, da die Sonne längst verschwunden war, flackerten die feindlichen Lagerfeuer über den Bergen und unten im Tal wie eine Decke aus Sternen.

So viele Feuer - so viele verglichen mit denen, die auf ihrer Seite des Tals brannten.

Sie brauchte die Gabe ihrer Fae-Ohren nicht, um die Gebete ihrer menschlichen Armee zu hören, laut ausgesprochene wie stumme. Sie hatte in den vergangenen Stunden selbst einige gen Himmel gesandt, obwohl sie wusste, dass sie unerhört bleiben würden.

Elena hatte nie darüber nachgedacht, wo sie eines Tages vielleicht sterben würde - hatte nie darüber nachgedacht, dass es so weit entfernt von dem felsigen Grün Terrasens geschehen könnte. Dass ihr Leichnam vielleicht nicht verbrannt, sondern von den Bestien des Schreckensfürsten verschlungen werden würde.

Es würde keinen Grabstein geben, welcher der Welt verriet, wo eine Prinzessin Terrasens gefallen war. Es würde für keinen von ihnen einen Grabstein geben.

"Du brauchst Ruhe", erklang eine raue Männerstimme vom Eingang des Zeltes hinter ihr.

Elena schaute über ihre Schulter und ihr offenes, silbernes Haar verfing sich in den kunstvollen Lederplatten ihrer Rüstung. Aber Gavins finsterer Blick ruhte bereits auf den beiden Armeen, die sich unter ihnen erstreckten. Auf diesem schmalen, schwarzen Grenzstreifen, der nur allzu bald durchbrochen werden würde.

Trotz seines Geredes über Ruhe hatte auch Gavin seine Rüstung nicht abgelegt, als er vor Stunden ihr Zelt betreten hatte. Erst vor wenigen Minuten hatten sich seine Kriegsherren endlich aus dem Zelt geschoben, mit Karten in den Händen und keinem Fünkchen Hoffnung in den Herzen. Sie konnte sie an ihnen riechen - die Furcht. Die Verzweiflung.

Gavins Schritte knirschten kaum auf der trockenen, steinigen Erde, als er sich ihr bei ihrer einsamen Wache näherte, fast lautlos dank der Jahre, in denen er die Wildnis des Südens durchstreift hatte. Elena wandte sich erneut den unzähligen feindlichen Feuern zu.

Er sagte heiser: "Die Streitmächte deines Vaters könnten es immer noch schaffen."

Die Hoffnung eines Narren. Ihr war kein Wort der stundenlangen Debatte entgangen, die hinter ihr im Zelt getobt hatte. "Dieses Tal ist eine Todesfalle", erwiderte Elena.

Und sie hatte sie alle hierhergeführt.

Gavin antwortete nicht.

"Bei Tagesanbruch", fuhr Elena fort, "wird es in Blut getränkt sein."

Der Kriegsherr an ihrer Seite blieb still. Es war selten bei Gavin, dieses Schweigen. Kein Aufblitzen seiner ungezähmten Wildheit lag in seinen Augen und sein braunes Haar hing ihm schlaff vom Kopf. Sie konnte sich nicht daran erinnern, wann einer von ihnen das letzte Mal gebadet hatte.

Gavin wandte sich ihr mit jenem unverhohlenen Blick zu, unter dem sie sich vom ersten Moment an, als sie ihm vor fast einem Jahr in der Großen Halle ihres Vaters begegnet war, vollkommen entblößt gefühlt hatte. Vor einem ganzen Leben.

Eine solch andere Zeit, eine andere Welt - als das Land noch voller Gesang und Licht gewesen war, als die Magie noch nicht begonnen hatte, im erstarkenden Dunkel Erawans und seiner Dämonensoldaten schwächer zu werden. Wie lange würde Orynth noch standhalten, wenn das Gemetzel hier im Süden erst geendet hatte? Würde Erawan zuerst den glänzenden Palast ihres Vaters auf dem Berg zerstören oder die königliche Bibliothek niederbrennen - das Herz und das Wissen eines Zeitalters? Und dann sein Volk?

"Bis zum Tagesanbru

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