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Top Secret - Der Deal von Muchamore, Robert (eBook)

  • Verlag: cbt
eBook (ePUB)
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Top Secret - Der Deal

Sein achter Fall - sein Comeback
Der blutige Revierkampf der beiden mächtigsten Drogen-Gangs hält die Unterwelt in Atem - und ruft die CHERUB-Agenten auf den Plan: Der Beginn einer hochgefährlichen Mission! Genau das Richtige für James, um nach seiner Suspendierung endlich wieder undercover zu gehen. Tatsächlich gelingt es ihm, sich bei den berühmt-berüchtigten "Mad Dogs" einzuschleusen - und schon bald eine zentrale Rolle innerhalb der Gang zu spielen. Als sich James an einem Raubüberfall beteiligen soll, kann er seine wahren Agentenqualitäten erneut unter Beweis stellen ...

Robert Muchamore, Jahrgang 1972, lebt und arbeitet in London. Als Teenager träumte er davon, Schriftsteller zu werden. Er wusste nur nicht, worüber er schreiben sollte. Daher arbeitete er dreizehn Jahre als Privatdetektiv, doch als sich sein Neffe darüber beschwerte, dass es nichts Vernünftiges zu lesen gäbe, beschloss er, das Schreiben wieder aufzunehmen. Seine Agentenreihe TOP SECRET wurde in über 28 Länder verkauft und zum internationalen Millionenbestseller.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641120016
    Verlag: cbt
    Serie: Top Secret Bd.8
    Originaltitel: Cherub: Mad Dogs
    Größe: 860kBytes
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Top Secret - Der Deal

1

Die Toilette in einer Hercules-Transportmaschine ist selbst für ein Flugzeug beengend klein. James Adams' Schultern berührten zu beiden Seiten die Kunststoffwände, als er sich über die stählerne Kloschüssel beugte und auf die Spuren seines Mittagessens im desinfektionsmittelblauen Wasser schaute.

Von draußen rief seine Freundin Dana Smith: "Alles okay da drinnen?"

James hörte sie bei all dem Maschinenlärm nicht, denn er hatte gerade die Klospülung betätigt und sein Erbrochenes wurde weggesaugt. Er richtete sich auf und betrachtete sich im Spiegel.

Die vergangenen acht Tage hatte er im Dschungel von Malaysia verbracht, und obwohl er regelmäßig Sunblocker aufgetragen hatte, schälte sich seine Haut.

"James!", rief Dana erneut und hämmerte an die Tür.

"Ich komme ja gleich!"

Der Pappbecherspender war leer, daher spülte James den bitteren Geschmack aus dem Mund, indem er das Wasser in die Handfläche laufen ließ und daraus trank.

"Habe ich dich gerade kotzen gehört?"

James gurgelte und spuckte aus. "Das muss an diesen ekligen Hamburgern liegen, die wir zu Mittag hatten..."

Doch mit dem Essen hatte es nichts zu tun, und Dana wusste das. "Du schaffst das schon, James", redete sie ihm gut zu.

James trocknete sich die Hände an der Tarnhose ab und zog den Kopf ein, als er durch die niedrige Toilettentür in den riesigen Innenraum des Flugzeugs trat. Seine Hände zitterten so sehr, dass er fürchtete, die Toilette bald wieder aufsuchen zu müssen.

"Ich wusste gar nicht, dass du Höhenangst hast", empfing ihn Dana grinsend, legte ihm eine schmutzige Hand in den Nacken und küsste ihn auf die Wange.

"Habe ich auch nicht", wehrte James ab. "Mit Höhen komme ich gut klar, aber ein Sprung aus einem Flugzeug ist ja wohl ein bisschen was anderes."

"Mich wundert's, dass du schon so lange ein Cherub bist und noch nie einen Sprung gemacht hast. Ich habe einen in der Grundausbildung gemacht. Und wenn ich es mir genau überlege, bin ich sogar schon davor, als Rothemd, einige Male gesprungen."

"Ich glaube, ich bringe das nicht", argwöhnte James, als sie sich schwankend auf den Weg durch den großen Frachtraum machten und das Cockpit hinter sich ließen. Das Schwanken und Schaukeln bekam seinem Magen gar nicht gut.

Die Hercules C5 ist ein Flugzeug mit Doppelfunktion. Für Frachtflüge kann die Maschine mit Lebensmittelpaketen der Vereinten Nationen bis hin zu Challenger-Panzern beladen werden. Kommt das Fallschirmspringerregiment zum Einsatz, werden Sitzreihen auf den Boden geschraubt, und aus den Seitentüren kann binnen neunzig Sekunden eine ganze Kompanie Springer hinausgelassen werden.

Bei diesem Einsatz würden die Kapazitäten des Fliegers nicht ausgeschöpft werden: Nur zwölf Leute würden abspringen. Acht davon waren Zehn- bis Zwölfjährige am Ende ihrer einhunderttägigen Grundausbildung, James und Dana waren fertig ausgebildete Cherubs, und die letzten beiden Springer waren erwachsene Trainer.

Mr Pike war der Trainingsleiter. Er war taff, aber fair, und James brachte ihm großen Respekt entgegen. Bei Mr Kazakov, der erst vor einem knappen Monat eingestellt worden war, war er sich da nicht so sicher. Der Mann war ein Tyrann, was James nur zu gut wusste, nachdem er sich die letzten sieben Nächte ein Zelt mit ihm geteilt hatte.

Wie alle CHERUB-Trainer hatte Kazakov eine beeindruckende Statur. Von Geburt war er Ukrainer. Sein spärliches graues Haar war kurz geschoren, und die Narbe in seinem Gesicht hätte auch einer Actionfigur gut gestanden. Nach seinem Dienst bei den SpezNas - einer Spezialeinheit des russischen Geheimdienstes - und Kampfeinsätzen bei der Invasion von Afghanistan hatte Kazakov zehn Jahre lang SAS-Soldaten in Guerillakampftechniken ausgebildet, bevor er zu CHERUB gekommen war.

"Was treibt ihr zwei Turteltäubchen da eigentlich?", dröhnte Mr Pike und deutete wütend auf die Abspr

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