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Ueberreuter Lesebuch Kinder- und Jugendbuch Frühjahr 2017 von Reed, Ava (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.11.2016
  • Verlag: Verlag Carl Ueberreuter
eBook (ePUB)
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Ueberreuter Lesebuch Kinder- und Jugendbuch Frühjahr 2017

Beinhaltet Leseproben folgender Frühjahrsnovitäten 2017 des Ueberreuter Kinder- und Jugendbuchprogramms: Andrea Jacobi, Kastanienallee 8 - Zohras Reise (ab 8) Martin Widmark, Detektivbüro LasseMaja: Das Gefängnisgeheimnis (ab 8) Andrea Schütze, Molli Minipony - Großes Glück auf kleinen Hufen (ab 8) Christop Schöne, Käpt'n Windbeutel - Logbuch einer wilden Fahrt (ab 9) Marliese Arold, Cool Cats & Hot Dogs (ab 10) Akram El-Bahay, Henriette und der Traumdieb (ab 11) Ava Reed, Wir fliegen, wenn wir fallen (ab 12) Kate Frey, Cat Deal (ab 12) Susanne Gerdom, Die Erwählten von Aranea Hall (ab 12) Fabio Geda/ Marco Magnone, Staubgeboren - Die Stadt der Vergänglichen (ab 12)

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 110
    Erscheinungsdatum: 30.11.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783764191658
    Verlag: Verlag Carl Ueberreuter
    Größe: 7517 kBytes
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Ueberreuter Lesebuch Kinder- und Jugendbuch Frühjahr 2017

Über das Buch:

Die 8-jährige Fee ist untröstlich. Nach zwei traumhaften Wochen Urlaub auf dem Bauernhof soll sie sich von dem Minipony Molli trennen. Doch sie und Molli gehören einfach für immer zusammen! Nach allen Regeln der Kunst versucht Fee ihre Eltern zu überzeugen, bis ihr Vater schließlich genervt nachgibt: "Du bekommst dein Minipony, wenn vorher zehn Hexen durch den Garten tanzen!" Ganz klar, für Fee ist das so gut wie ein Ja! Fehlen nur noch die Hexen. Doch Fee hat schon tausend Ideen, wie sie auch diese letzte Hürde nehmen kann ...

- Süßer geht's kaum: Molli Minipony verzaubert einfach alle

- Starkes Thema: das Haustier als bester Freund

- Erfolgreiche Autorin Andrea Schütze, niedlich illustriert von Karin Lindermann
1. Fee kennt bereits das Ergebnis, aber sie weiß noch nicht so recht, wie sie auf die Lösung kommen soll ...

"Nein!", brüllt Fee und stemmt sich mit beiden Beinen in den Boden. "Ich komme nicht mit. Und Molli bleibt GENAU. DA. DRIN!"

Mama seufzt und Papa hupt.

"Was soll denn das, Felinda?", fragt Mama und macht ihr bestes 'Dieses-Kind-bringt-mich-noch-um- den-Verstand'-Gesicht, während sie Molli ächzend aus dem Kofferraum befreit. Molli ist ein waschechtes, lebendiges Minipony, superwinzig und nicht größer als ein Hund. Ja, Molli Minipony reicht Mama gerade mal bis zu den Knien! Und sie ist natürlich das süßeste Tier der Welt. So kuschelig und knuffig, so goldig und niedlich, so herzerwärmend, niedlich und rundherum ... "Wie kann etwas so Kleines nur so schwer sein?", japst Mama. "Und wie hast du sie nur da reinbekommen?" Schimpfend verfrachtet sie die Koffer wieder an Ort und Stelle.

"Entweder wir beide oder keiner", sagt Fee bestimmt und gibt der Holzlatte, die sie als Rampe benutzt hat, einen unauffälligen Schubs. Dann klammert sie sich an Molli, die verdutzt von einem zum anderen blickt. So viel hin- und herbugsiert wurde sie ja noch nie!

"Pfrüh", macht das Minipony, einfach nur, um auch mal etwas zu sagen.

"Du zerwürgst es noch", warnt Momo, der gerade dabei ist, aus dem Autofenster zu krabbeln. "Tot wär blöd."

"ERwürgen, Momo. Und jetzt chillt mal alle, klar?", mault Luzius und versucht vergeblich, seinen kleinen Bruder am Hosenbund zu packen.

"Ich TSCHILLE Ü-BER-HAUPT nicht!", regt sich Papa auf und hupt erneut. Möög! Mööög! Mööööööööög! "Wenn ihr beide jetzt nicht endlich einsteigt und Mortimer sich nicht ordentlich in den Kindersitz setzt, dann fahre ich einfach so los und ihr könnt den Zug nehmen."

"Cool", sagt Luzius, "ein paar entspannte Stunden ohne Frauen. Gib Speed, Dad, schnell!" "IchwillaberzuMama!", kreischt Mo erschrocken und plumpst vollends aus dem Auto.

"Mist", sagt Luzius.

"Kind!", schimpft Mama und hebt Mo hoch. "Hat Papa doch nicht so gemeint."

"Hat er wohl", knurrt Papa leise. Rotototodomm, dommel, dommel , macht es, als Papa nervös auf dem Lenkrad herumtrommelt. Er ist heute ein ganz klein wenig unentspannt. Wie immer, wenn es nach den Ferien nach Hause geht. Denn Papa konnte es nicht lassen und hat bereits in aller Frühe seine Mails gecheckt und dabei festgestellt, dass 432 davon auf ihn warten. Doch bevor er endlich wieder an seinen Schreibtisch kann, muss er erst noch mit seiner Familie quer durch Deutschland fahren. Und das scheint komplizierter zu sein, als es sich anhört.

Papa ächzt.

"Selber schuld, Dad, echt", meint Luzius.

"Wiiie bitte?", fragt Papa und dreht sich zu Luzius um. "Woran soll ich schuld sein? Ich glaub's ja wohl nicht ..."

"Auch okay", erwidert Luzius und vertieft sich in sein Handy.

"Hmpf", macht Papa, während Mama Mortimer in seinem Kindersitz festschnallt, und trommelt weiter.

Fee hat das Durcheinander derweilen ausgenutzt und sich mit Molli Minipony in den hintersten Winkel der Scheune verkrochen. Zum Abschied

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