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Vladimir Tod ist ganz schön untot von Brewer, Heather (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.12.2017
  • Verlag: Loewe Verlag
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Vladimir Tod ist ganz schön untot

Vlad läuft die Zeit davon. Der Elysianische Rat hat ihm vor seiner Hinrichtung nur noch zwei Wochen gegeben - und die sind ihm auch nur sicher, falls die Vereinigung der Vampirjäger ihn nicht vorher pfählt! Nebenbei hat er die Frage nach seinem Vater zu klären - der vielleicht, vielleicht auch nicht, doch noch am Leben ist. Und dann wäre da außerdem noch diese klitzekleine Prophezeiung, nach der er die Menschheit versklaven und die Vampire unterwerfen soll. So viel zum Thema Abschlussprüfungen. Im atemberaubenden Finale um Vladimir Tod deckt Heather Brewer finstere Geheimnisse auf. Alte Freunde werden zu eingeschworenen Feinden und so manch einer muss aufpassen, dass ihm nicht das Blut in den Adern gefriert! 'Vladimir Tod ist ganz schön untot' ist der fünfte Band der Vladimir Tod-Pentalogie. Die vier Vorgängertitel lauten 'Vladimir Tod hat Blut geleckt', 'Vladimir Tod beisst sich durch', 'Vladimir Tod hängt todsicher ab' und 'Vladimir Tod kämpft verbissen'. Zac Brewer (schreibt als Heather Brewer) ist New York Times-Bestsellerautor der erfolgreichen Vladimir Tod-Reihe und vieler weiterer Bücher. Er lebt gemeinsam mit seinem Mann, zwei Kindern und vier pelzigen Königen, die den meisten als 'Katzen' bekannt sind, in Missouri. Leider glaubt er nicht an Happy Ends - außer dabei kommt reichlich Blut vor.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 18.12.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732011506
    Verlag: Loewe Verlag
    Serie: Vladimir Tod 5
    Originaltitel: The Chronicles of Vladimir Tod - Twelfth Grade Kills
    Größe: 1072 kBytes
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Vladimir Tod ist ganz schön untot

UNVERHOFFT

"Dad?"

Das Wort selbst schien zu beben, vielleicht sogar mehr als Vlads Lippen, als er es aussprach. Er sah dem Mann forschend in die Augen, studierte seine Lachfältchen und suchte nach irgendeiner Unstimmigkeit, einem Beweis dafür, dass der Mann, der da vor ihm stand, jeder andere war, nur nicht sein Vater.

Doch er fand nichts. Es war Tomas. Oder vielleicht dessen Zwillingsbruder. Nur dass er nie einen gehabt hatte. Und selbst wenn, wäre die Wahrscheinlichkeit, dass er und sein Zwillingsbruder beide Vampire waren, verschwindend gering. Und der Mann vor ihm war definitiv ein Vampir. Vlad konnte es riechen.

Er roch nach Blut. Und Weisheit. Und Jugend. Alles miteinander vermengt.

Nichts auf der Welt war damit vergleichbar.

Tränen verschleierten Vlads Blick und schreckliche Zweifel machten sich in seinem Herzen breit. Das hier konnte nicht sein Vater sein. Sein Vater war tot. Das wusste er genau. Er hatte seine verkohlte Leiche gesehen, den Gestank des Todes im Zimmer gerochen. Tomas war tot.

Und stand doch direkt vor ihm.

Voller Misstrauen, beinahe wütend, krächzte er abermals: "Dad?"

Tomas nickte und presste die Lippen aufeinander. In seinen Augen lagen Trauer, Schmerz und Verlust. Als er schließlich antwortete, konnten seine Worte nur einen Teil von Vlads Zweifeln beseitigen. "Ja, mein Sohn."

Vlad drehte sich um, als er hinter sich ein Rascheln hörte. Joss, blutüberströmt und ziemlich übel zugerichtet, kroch auf seinen Pflock zu, dann kämpfte er sich auf die Beine.

Einen Moment lang hatte Vlad komplett vergessen, dass Joss da war - dass er selbst hier war, um Joss zu töten. Seinen Freund. Der ihn verraten hatte.

Joss strauchelte und brach wieder zusammen. Vlads Blick flog zwischen Joss und seinem Vater hin und her und verharrte schließlich voll ungläubiger Ehrfurcht auf dem Mann vor ihm.

"Bist du ..." Vlad schluckte, noch immer den Geschmack von Dorians Blut auf der Zunge und seine Gedanken erfüllt von dessen Wahnsinn.

Dorian war genial gewesen, aber zugleich völlig verrückt. Hatte Vlad womöglich einen Teil seines Wahnsinns geerbt, als er sein Blut getrunken hatte? Waren seine schlimmsten Ängste plötzlich Wirklichkeit geworden?

Vlad war sich darüber im Klaren gewesen, dass es ein großes Risiko sein würde, Dorians Bitte nachzukommen und sein Blut zu trinken. Otis hatte einst von Dorians Sohn, Aidan, getrunken und verfügte seitdem über telekinetische Kräfte - was Vlad immerhin demonstriert hatte, wie unberechenbar die Folgen waren.

Und trotzdem hatte er es getan. Kurz bevor Dorian gestorben war, hatte Vlad von seinem Blut getrunken. Vielleicht war er jetzt auch dem Wahnsinn verfallen. Vielleicht gab es jetzt kein Zurück mehr.

Er holte tief Luft und zwang die Frage über seine Lippen, obwohl er wusste, dass die Antwort Nein lauten würde. Musste. Denn er war jetzt wie Dorian. Er war wahnsinnig geworden. Ganz und gar wahnsinnig. Und halluzinierte anscheinend wie wild. "Bist du wirklich da?"

Die Vision seines Vaters lächelte nur. Tomas stand schweigend da - eine Erinnerung, die jeden einzelnen Gedanken Vlads überschattete, jeden Albtraum, alles, was er je getan hatte. Sein Vater. Sein toter Vater.

Hier. Jetzt.

Vlad schloss die Augen, als ihn die Erinnerung an das Feuer einholte, das ihm seine Eltern genommen hatte, und fragte sich, ob er nun zur Strafe für immer Visionen von seinem Vater haben würde. Mit jeder Sekunde war er sich sicherer, dass Dorians Blut seinen Verstand vergiftet hatte. Schließlich seufzte er und machte die Augen wieder auf.

Der Mann, der wie sein Vater aussah, die Ausgeburt seines kranken Bewusstseins - was auch immer es gewesen war ... war fort.

Nur er und Joss und Dorians Leiche waren noch auf der Lichtung.

Vlad fuhr herum, suchte die Umgebung ab, doch da war nichts. Nicht mal ein Zweig knackte, kein Ze

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