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Voyagers - Das siebte Element von Mass, Wendy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.09.2017
  • Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Voyagers - Das siebte Element

Galaktische Spannung - galaktischer Lesespaß! 13 Monate, 1 Tag und 10 Stunden ... Endlich haben die Voyagers den letzten Planeten erreicht. Wenn die letzte Mission gelingt und das sechste Element gefunden ist, dann ist die Erde gerettet und sie können heimkehren. Doch die Zeit im Weltraum war lang, und jetzt müssen die Voyagers den Preis dafür bezahlen. Als einer von ihnen erkrankt, beginnt ein Rennen um Leben und Tod. Wendy Mass, geboren 1967, wuchs in Livingstone, New Jersey auf. Schon als Kind liebte sie Bücher, was sie - nach einigen Schreibkursen - zur Schriftstellerin machte. Heute lebt die mehrfach ausgezeichnete Jugendbuchautorin in New Jersey mit ihrem Mann, ihren Zwillingen und ihrer Katze.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 04.09.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641177225
    Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
    Serie: Voyagers .6
    Originaltitel: Voyagers - The Seventh Element
    Größe: 1210kBytes
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Voyagers - Das siebte Element

Voller Entsetzen hatte das Alpha-Team vom Steuerdeck aus beobachtet, wie die Light Blade explodierte und Trümmer des Schiffes in der eisigen weißen Atmosphäre von Tundra versanken. Piper war mehr als ein Mitglied ihrer Mannschaft, sie waren alle eine Familie. Carly fiel in ihren Flugsessel und brach in heftiges Schluchzen aus. Gabriel sank in den Sitz neben ihr. Er zog die Beine an die Brust, umklammerte sie mit den Armen und legte seinen Kopf auf die Arme.

"Chris!", rief Dash durch den Raum hindurch ihrem außerirdischen Mannschaftsmitglied zu, der wild auf einer der Tastaturen herumhämmerte - er versuchte, die Light Blade zu erreichen, nur für den Fall, dass irgendetwas von ihr übrig war, was man erreichen konnte. "Kannst du noch mal die Clipper anfunken? Vielleicht ist Piper ja doch bei ihnen."

Chris nickte kurz und eine Sekunde später hörten sie, wie die Mitglieder der Omega-Mannschaft einander anbrüllten. "Anna!", schrie Dash über den Lärm hinweg. "Habt ihr sie? Hat Piper es zu euch an Bord geschafft?"

Schlagartig wurde es still. Dash dachte, die Verbindung sei abgerissen. Aber dann:

"Es tut mir so leid, Dash", sagte Anna. "Ich wollte umkehren, aber ..."

"Schalte das aus", kommandierte Dash. Chris gehorchte. " STEAM ", fing Dash an, "wie hoch sind die Chancen, eine solche Explosion zu überleben? Vielleicht hat es ja schlimmer ausgesehen, als es war?"

STEAM zögerte keine Sekunde. "Ich glaube nicht, dass du hören willst, wie hoch die Chancen sind. Nein, nein, mein Herr."

Dash sank in den Sitz neben dem zusammengekauerten Gabriel. Piper war so stark und tapfer und freundlich, und sie hatten gerade geplant, sie zurückzuholen. Warum war die Zeit bloß ihr größter Feind? Er fühlte, wie etwas in seinem Inneren zerbrach. Das war zu viel für ihn.

Keiner redete. Keiner wusste, wie er den anderen trösten sollte.

Über Carlys Schluchzen hinweg registrierte Gabriels Bewusstsein ein kurzes Vibrieren seines Handgelenkcomputers. Er beachtete es nicht. Vermutlich irgendein Alarm, der ihm mitteilte, es sei Zeit für sein Training. Er wollte nicht trainieren. Er wollte überhaupt nichts. Er wollte nie mehr aus diesem Sessel aufstehen.

Dann hörte er ein helles "Ping." Dann noch ein "Ping". Er griff nach seinem Handgelenk, um den Ton auszustellen, und sein Blick überflog aus Gewohnheit den Bildschirm. In Sekundenschnelle saß er aufrecht.

"Leute! Leute, seht euch das an!"

Keiner rührte sich. Gabriel streckte die Hand aus und schüttelte Carly und Dash, bis sie ihm endlich Beachtung schenkten. Dann hielt er seinen Arm so, dass die Anderen die Worte lesen konnten, die auf dem Bildschirm erschienen waren.

Ffne de Schlsentre Hl

Dash starrte Gabriel an, als sei er durchgedreht, dann wandte er sich ab. Carly konnte durch den Tränenschleier vor ihren Augen kaum etwas entziffern. Warum hielt Gabriel ihnen so eine verstümmelte alte Nachricht vor die Nase? Wie konnte er sich in so einem Moment bloß um etwas anderes kümmern als um Piper? Auch Carly wandte sich ab.

Aber Gabriel sprang auf, sein Herz klopfte wild. Er schrie in seinen Telekommunikator: "Hallo, hallo!"

Wieder ein Ping.

Sorry, schwr im Raumanzug zu tpn. SUMI übersetzt in Sprache bleibt dran.

Nur eine Sekunde später hallte eine hohe Stimme über das Steuerdeck. "Öffne die Schleusentore, HAL !"

Gabriel brach gleichzeitig in Lachen und Weinen aus. Das war typisch Piper, diesen berühmten Satz aus der Geschichte des Science-Fiction-Films zu zitieren. Die anderen starrten ihn geschockt an. Sie hatten immer noch nichts verstanden. Wie sollten sie auch? Keiner von ihnen wusste, dass er sich in SUMI s System eingehackt hatte (das dem von STEAM sehr ähnlich war), um mit Piper auf der Light Blade zu kommunizieren. Und jetzt hatte der Roboter ihm mitgetei

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