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Voyagers - Tödliches Labyrinth von Magoon, Kekla (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.10.2016
  • Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Voyagers - Tödliches Labyrinth

In einem gigantischen Labyrinth unter der Oberfläche des Planeten Infinity müssen Dash und seine Freunde vom Team Alpha das dritte der sechs gesuchten Elemente finden. Doch dort lauern schreckliche Ungeheuer, und auch das Omega Team ist den Alphas nach wie vor auf den Fersen. Außerdem ist das gesuchte Element so gefährlich, dass ein einziger falscher Handgriff tödliche Folgen haben kann. Jeder Fehler, den das Alpha Team begeht, könnte sein letzter sein!

Kekla Magoon, 1980 in Michigan geboren, studierte Geschichte und Creative Writing. Sie lebt heute als Autorin und Dozentin in New York. Sie hat schon mehrere Jugendbücher sowie Jugendsachbücher veröffentlicht und wurde unter anderem mit dem ALA Coretta Scott King New Talent Award ausgezeichnet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 31.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641189211
    Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
    Serie: Voyagers Bd.4
    Originaltitel: Voyagers - Infinity Riders
    Größe: 1163kBytes
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Voyagers - Tödliches Labyrinth

Gabriel krümmte sich und ächzte laut, dann fiel er zu Boden. Nun ja, genauer gesagt warf er sich auf den Boden. Der Raum war mit Gymnastikmatten ausgepolstert, und sowohl er wie auch Piper trugen Schaumstoff-Schutzanzüge, in denen sie wie Comic-Figuren aussahen oder wie zu klein geratene Sumo-Ringer. Piper hatte es gerade so geschafft, sich in ihren Luftstuhl zu zwängen, der nun wie ein überfüllter Wäschekorb durch den Raum schwebte. Ein überquellender Wäschekorb mit Gesicht.

Dash musste lachen. "Gut getroffen, Piper", sagte er. "Gut ... ähm, abgestürzt, Gabriel."

Gabriel rollte sich auf den Rücken und wedelte mit Armen und Beinen. Er konnte sich nicht wieder aufrichten.

"Gut fallen ist auch eine Kunst, vergiss das bloß nicht", sagte er und hob einen Finger. Offenbar war das der einzige Körperteil, den er problemlos bewegen konnte.

"Ich würde mal sagen, die beherrschst du", sagte Dash.

Gabriel warf ihm einen spielerisch bösen Blick zu.

Dann blitzte er Piper wütend an. "Unfair! Dein Stuhl ist ja wie eine Rüstung", protestierte er. "Ich nenne das ein Foul."

"In einem echten Kampf habe ich ihn aber auch dabei", argumentierte Piper fröhlich. "Deswegen ist es gerecht." Sie steckte das stumpfe Schwert in die Scheide an der Seite ihres Luftstuhls und schwebte hinunter zu Gabriel. Sie streckte die Hand aus und half ihm auf die Füße.

Dash grinste. "Ich muss Piper recht geben. Im Krieg ist alles erlaubt ... und im Simulationsanzug auch."

Gabriel kam taumelnd auf die Beine. "Das Schönste an diesen Simu-Anzügen ist der Moment, in dem man sie auszieht", sagte er. Er öffnete einen Reißverschluss des Anzugs und seine Voyagers-Uniform kam darunter zum Vorschein. Er schlug Beine und Arme des Simu-Anzugs um und faltete ihn dann mehrmals in der Mitte zusammen. Jedes Mal presste er ihn flach und der ursprünglich fünf Zentimeter dicke Schaum wurde immer dünner. Der gerade noch so sperrige Anzug ließ sich erstaunlich klein zusammenfalten. Gabriel stopfte das Bündel in ein flaches schwarzes Etui, das kaum größer war als ein Federmäppchen.

"Was treibt ihr beide denn hier überhaupt?", fragte Dash. Er hob das Schwert auf, das Gabriel hatte fallen lassen. "Was hat es mit diesen neuen Schwertern auf sich? Wie kommt es, dass ihr nicht die übliche Fechtausrüstung benutzt?"

Den Simu-Anzug hatten sie normalerweise für Ringkämpfe oder andere Formen des Bewegungstrainings benutzt. Wer es schaffte, sich in einem dieser Monster geschickt zu bewegen und zu wehren, der konnte sich noch erheblich schneller bewegen, wenn er dann wieder nur mit seinem eigenen Körper zurechtkommen musste.

"Chris hat sie uns gegeben", sagte Piper. "Er hat gesagt, wir brauchen sie vielleicht demnächst."

Das frustrierte Dash. "Merkwürdig", sagte er. "Mir hat er davon überhaupt nichts gesagt." Er betrachtete das Schwert. Es war lang, wie ein Fechtdegen, aber weder so dünn noch so biegsam. Nahe am Griff war es flach und breit und lief dann zu einer bösartigen Spitze aus. Glücklicherweise war diese für Übungszwecke mithilfe einer Metallkugel entschärft worden.

"Hast du uns gesucht?", fragte Piper.

Dash nickte. "Wir haben Infinity fast erreicht."

"Dann sehen wir uns gleich auf dem Flugdeck?", fragte Gabriel.

"Genau. Geht direkt hoch." Dash wandte sich zur Tür. "Wir haben keine Zeit für irgendwelche Umwege durch die Röhren." Der Wettbewerb zwischen den Mitgliedern der Mannschaft war rein freundschaftlicher Natur, aber Dash wollte trotzdem gewinnen. Und Chris, der Außerirdische der Mannschaft, hatte angedeutet, es gebe so eine Art Belohnung oder Preis für denjenigen, der die längste Verbindung zwischen zwei Endpunkten fand.

"Ja, genau", rief Gabriel hinter ihm her. "Als würde ich darauf reinfallen."

Dash grinste. Er flitzte in den Flur und näherte sich den von Chris bewohnten Räumen.

Er klopfte an.

Beinahe im selben Augen

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