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Wilderwald (3). Im Auge des Inselmonsters von Cowell, Cressida (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.11.2019
  • Verlag: Arena Verlag
eBook (ePUB)
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Wilderwald (3). Im Auge des Inselmonsters

Neue, umwerfend komische Abenteuer aus dem Wilderwald - von 'Drachenzähmen leicht gemacht'-Autorin Cressida Cowell! Xar, der übermütige Magierjunge, und Willa, das schüchterne Kriegermädchen, reisen gemeinsam mit Quetscher, dem Riesen, durch den Wilderwald. Und diesmal geht es um alles, denn sie müssen den mächtigen, dunklen Königshexer endgültig besiegen ... Dazu stellen sich die beiden Freunde und ihre magischen Tierwesen einer uralten bösen Macht, die sich im Wilderwald verbirgt. Nur mit ihrer Hilfe - und mit der Kraft von Willas Magie - können die Krieger- und Zaubererstämme über die Hexenschaaren triumphieren ... Nach dem internationalen Bestseller- und Kino-Erfolg von 'Drachenzähmen leicht gemacht' ist 'Wilderwald' die zweite Kinderbuch-Reihe ab 10 von Star-Autorin Cressida Cowell. Für alle Mädchen und Jungs, die witzige Geschichten mit wilder Magie und Abenteuer mit Gruselfaktor lieben. 'Ein urkomisches Abenteuer, gemischt mit einer Coming-of-Age-Geschichte in einem einzigen hochunterhaltsamen Paket.' - Kirkus Review 'Ein neuer Geniestreich von Cressida Cowell!' - The Sunday Times Cressida Cowell lebt mit ihrem Mann Simon, den Töchtern Maisie und Clementine sowie zwei Katzen namens Lily und Baloo in London. Neben der Aufzeichnung von Hicks' Memoiren hat sie auch verschiedene Bilderbücher geschrieben und illustriert, z. B. 'Was ist los mit dem Buh-Huu-Baby?' Foto: Copyright by Hachette Children's Books

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 18.11.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783401808383
    Verlag: Arena Verlag
    Serie: Wilderwald 3
    Größe: 29264 kBytes
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Wilderwald (3). Im Auge des Inselmonsters

VERRATEN!

Vor dreitausend Jahren, in einem Zeitalter, das man heute das "Bronzezeitalter" nennt, waren die Britischen Inseln völlig von wilden Wäldern bedeckt.

Die wilden Wälder wurden von vielen guten Geschöpfen bewohnt, von Tieren und magischen Lebewesen und Menschen, die sich gegenseitig in Ruhe ließen, aber damals lebten auch bösartige Kreaturen darin und manche waren wirklich sehr böse.

Jetzt gerade flogen zwei dieser sehr bösen Kreaturen über den Wilderwald. Die bösen Kreaturen waren in diesem Moment unsichtbar, aber wenn menschliche Augen sie hätten sehen können, wäre ihnen aufgefallen, dass sie weiche schwarze Flügel hatten, so ähnlich wie Krähenflügel, dass ihre Finger wie die Klauen von Raubvögeln in langen Krallen endeten und dass ihre Nasen wie scharfe Schnäbel aussahen. Aber diese Kreaturen waren keine Raubvögel, sondern HEXEN, und zwar keine guten Hexen, sondern sehr, sehr böse Hexen. Sie flogen extrem hoch, knapp unter den Wolken, und beobachteten mit scharfen Augen etwas, das sich weiter unten befand.

Dieses Etwas war eine Tür, aber im Moment tat sie nicht das, was eine Tür normalerweise tun sollte, nämlich den Durchgang zwischen zwei Kammern zu öffnen oder zu schließen, zwischen Räumen, die sich sicher, fest und ordentlich auf der Erde befanden. Nein - diese besondere Tür flog durch die Luft, ungefähr wie ein fliegender Teppich, aber mit der Vorderseite nach unten, und sie flog knapp über den Baumwipfeln.

Die Hexen hatten sich auf dem Rückflug zu ihren Horsten in den Heulenden Bergen befunden, wobei sie sich mit gemächlichen Flügelschlägen von den starken Aufwinden hoch über die Baumwipfel des Wilderwalds tragen ließen. Zuerst hatten sie die Tür nur als kleinen fliegenden Punkt bemerkt. Aber es war nicht die Tür selbst, die sie neugierig gemacht und veranlasst hatte, sich die Sache genauer anzusehen.

Drei Kinder lagen bäuchlings auf der fliegenden Tür.

Die unsichtbaren Hexen starrten auf die Kinder hinab.

Und die Kinder starrten über den Rand der Tür nach unten. Offenbar suchten sie nach etwas, das sich im Wald befinden musste.

Die Hexen waren hungrig, so hungrig, dass ihnen schwarzer Speichel in langen Fäden aus den Schnäbeln troff. Seit Wochen hatten sie etwas so Köstliches wie diese Kinder nicht mehr zu sehen bekommen, nein, vielleicht sogar seit Jahren nicht mehr (und das sollte dir eigentlich klarmachen, warum Hexen bei den Menschen so unbeliebt sind, nicht nur damals im Bronzezeitalter, sondern in jedem anderen Zeitalter, in dem die Hexen auf der Bildfläche erschienen).

Aber irgendetwas war mit diesen Kindern, etwas, das die Hexen davon abhielt, sich sofort wie gierige Geier auf diese saftigen kleinen Leckerbissen hinabzustürzen und ihre scharfen Krallen in das frische Fleisch zu schlagen.

"Saw nebah eis reih neßuard uz nehcus?", heulte Würgklaue und wedelte schnüffelnd die lange Nase hin und her. "Muraw tztühcseb eis dnamein? Tsbualg ud, sad tsi enie ellaf?"

Auch Knochenknacker zögerte, obwohl ihm der Blutgeruch der Menschenkinder (der für eine hungrige Hexe noch köstlicher riecht als frisch gebackener Kuchen für uns Menschen) in die Nase stieg, sodass er wie ein Hund sabberte. Er war gierig darauf, Würgklaue diese köstlichen Brocken unter der schnüffelnden Nase wegzuschnappen und sie geradewegs in seinen Horst zu schaffen, um die kleinen zarten Leckerbissen in aller Ruhe ganz allein zu verspeisen.

Aber er war auch vorsichtig. Bevor die Hexen in den Wilderwald zurückgekehrt waren, hätte es um diese Zeit in der Luft über den Baumkronen von geflügelten Wesen nur so gewimmelt - Vögel und Elfen und Greife, Drachen, Nachtrappen und jede Menge anderer wunderbarer magischer Kreaturen. Aber so früh am Morgen lag die nächtliche Hexenstunde noch nicht lange genug zurück; der Wald war deshalb stumm und still wie ein Grab, die Krieger hatten sich und ihre kleinen Kinder sicher in ihren

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