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Willkommen in der Schattenjäger-Akademie Legenden der Schattenjäger-Akademie (1) von Clare, Cassandra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.04.2015
  • Verlag: Arena Verlag
eBook (ePUB)
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Willkommen in der Schattenjäger-Akademie

Simon Lewis hätte nicht im Traum daran gedacht, ein Schattenjäger zu werden ... doch nun bekommt er die Chance dazu. Nach einem Leben als ganz normaler menschlicher Schüler und als Vampir beginnt heute sein Training an der Schattenjäger-Akademie.



Cassandra Clare wurde in Teheran geboren und verbrachte die ersten zehn Jahre ihres Lebens in Frankreich, England und der Schweiz. Ihre Reihe Chroniken der Unterwelt sowie die zweite Reihe Chroniken der Schattenjäger wurden auf Anhieb zu internationalen Erfolgen, ihre Bücher stehen weltweit auf den Bestsellerlisten. Cassandra Clare lebt mit ihrem Mann, ihren Katzen und einer Unmenge an Büchern in einem alten viktorianischen Haus in Massachusetts.

Foto: Kelly Campbell © S&SInc

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 22.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783401805009
    Verlag: Arena Verlag
    Größe: 457 kBytes
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Willkommen in der Schattenjäger-Akademie

Das Problem war, dass Simon nicht wusste, was er packen sollte ... was so ein knallharter Typ packen würde.

Gepäck für einen Campingausflug - easy. Für eine Übernachtung bei Erik nach einem Wochenendgig - alles klar. Für ein paar Tage am Strand, mit seiner Mom und Rebecca - kein Problem. Simon konnte Sonnencreme, Shorts, passende Band-T-Shirts und saubere Unterwäsche in kürzester Zeit in eine Reisetasche werfen. Für ein normales Leben war er bestens gerüstet.

Aber er hatte einfach keine Ahnung, was er für den Aufenthalt in einem Elitecamp einpacken sollte, in dem dämonenbekämpfende Halbengel namens Schattenjäger versuchen würden, aus ihm ein Mitglied ihrer Kriegerrasse zu machen.

In Büchern und Filmen wurden die Helden entweder in den Klamotten, die sie am Leib hatten, in ein magisches Land transportiert, oder der Teil, wo der Held seine Sachen packte, wurde einfach übergangen. Jetzt hatte Simon das Gefühl, dass die Medien ihm diese entscheidende Information vorenthalten hatten. Sollte er ein paar Küchenmesser in die Tasche packen? Oder den Toaster mitnehmen und zu einer Waffe aufmotzen?

Simon tat weder das eine noch das andere. Er ging lieber auf Nummer sicher: saubere Unterwäsche und T-Shirts mit schrägen Sprüchen. Die Schattenjäger standen doch auf T-Shirts mit schrägen Sprüchen, oder nicht? So was mochte schließlich jeder.

»Ich bin mir nicht sicher, was man in der Militärakademie von T-Shirts mit anzüglichen Sprüchen hält«, wandte seine Mutter ein.

Simon wirbelte herum - zu schnell, denn sein Herz machte einen schmerzhaften Satz. Seine Mom stand mit verschränkten Armen in der Tür. Ihr dauerbesorgtes Gesicht zeigte zusätzliche Sorgenfalten, aber sie betrachtete ihn mit einem eher liebevollen Blick. So, wie sie es immer getan hatte.

Nur mit dem Unterschied, dass Simon sich in einem völlig anderen Strang von Erinnerungen, zu dem er kaum Zugang hatte, in einen Vampir verwandelt hatte. Und dass seine Mutter ihn damals aus dem Haus geworfen hatte. Das war einer der Gründe, weshalb Simon jetzt für die Schattenjäger-Akademie packte und seiner Mutter etwas darüber vorgelogen hatte, unbedingt auf diese Militärakademie zu wollen. Magnus Bane, ein Hexenmeister mit Katzenaugen - Simon kannte wahrhaftig einen echten Hexenmeister mit echten Katzenaugen! -, hatte für ihn ein paar Unterlagen gefälscht, um Simons Mutter davon zu überzeugen, dass ihr Sohn ein Stipendium für diese erfundene Militärakademie erhalten hatte.

Simon hatte sich diese ganze Sache mit der Akademie ausgedacht, weil ihn der Anblick seiner Mutter jeden Tag aufs Neue daran erinnerte, auf welche Weise sie ihn damals angesehen hatte, als sie sich vor ihm gefürchtet hatte. Ihn gehasst hatte. Als sie ihn verstoßen hatte.

»Ich denke, ich hab meine T-Shirts schon richtig ausgewählt«, erwiderte Simon nun. »Ich bin ein ziemlich umsichtiger Typ. Keine zu schicken Sachen fürs Militär. Einfach nur solide Klassenkasperklamotten. Vertrau mir.«

»Natürlich vertraue ich dir. Sonst würde ich dich gar nicht gehen lassen«, sagte seine Mom. Sie machte einen Schritt auf ihn zu, drückte ihm einen Kuss auf die Wange und reagierte überrascht und gekränkt, als Simon zurückzuckte. Aber sie ging nicht weiter darauf ein, nicht an seinem letzten Tag. Stattdessen schlang sie die Arme um ihn. »Ich liebe dich. Vergiss das nicht.«

Simon wusste, dass er unfair war: Seine Mutter hatte ihn damals rausgeworfen, weil sie ihn nicht mehr für ihren Sohn, sondern für ein gottloses Monster mit Simons Gesicht gehalten hatte. Dennoch fand er, dass sie ihn hätte erkennen und trotz allem lieben müssen. Er konnte einfach nicht vergessen, was sie getan hatte.

Auch wenn sie es vergessen hatte. Auch wenn das Ganze für sie und fast alle anderen auf der Welt überhaupt nicht passiert war.

Und deshalb musste er fort.

Simon versuchte, sich in ihrer Umarmung zu entspannen. »Ich hab ziemlich viel um die Ohren«, sagte er un

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