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Wohin meine Flossen mich tragen von Gordon, Kate (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.03.2016
  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Wohin meine Flossen mich tragen

Manchmal muss man einfach gegen den Strom schwimmen!
Clementine Darcy ist 15, ein bisschen verrückt (im positiven Sinne), gehört nicht zu den coolen Kids (auch im positiven Sinne), sie steht zu ihrer Kleidergröße (44) und sie würde am liebsten alle um sich herum glücklich sehen. Leider löst sich ihre Clique auf, ihre perfekte Schwester hat Probleme, ihr großer Bruder leidet unter Depressionen, und die ganze Familie droht, daran zu zerbrechen. Clementine lässt sich nicht einschüchtern und versucht zu helfen, wo sie helfen kann - bis sie einsehen muss, dass jeder für sein eigenes Glück selbst verantwortlich ist und dass sie anderen auf den Weg helfen, sie aber nicht ans Ziel bringen kann ... Sich selbst dagegen schon!

Kate Gordon lebt in Hobart, in einem Mintgrünen Cottage, zusammen mit ihrem Mann, ihrer seltsamen Katze Mephy Danger Gordon, und einem wundervollen kleinen Mädchen, das auf den Namen Tiger hört. Kate träumt davon, eines Tages in einem Cottage am Meer zu leben, mit Ziegen und Hühnern. Bis es so weit ist, füllt sie ihr Haus mit Büchern, erlebt fantastische Abenteuer mit Tiger und schreibt.
Kate hat 2011 und 2012 den Arts Tastmania Assistance to Individuals Preis gewonnen, und kann nun noch mehr Zeit mit schreiben verbringen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 21.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641162139
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Originaltitel: Writing Clementine
    Größe: 629kBytes
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Wohin meine Flossen mich tragen

"Führt diesen Satz zu Ende", haben Sie gesagt. "Das Leben ist zu kurz, um nicht ..."

"Zu kämpfen!", hat Gemma Gleave wie aus der Pistole geschossen gesagt. "Gegen Ungerechtigkeit zu kämpfen. Gegen Unterdrückung. Und ..."

"Ihr sollt es schreiben !", haben Sie gesagt und mussten sich ein Schmunzeln verkneifen. "Vervollständigt diesen Satz. Wenn euch nicht gleich etwas einfällt, schreibt einfach drauflos, bis ihr eine Idee habt. Es ist egal, wie lange ihr dazu braucht, Hauptsache, euch fällt etwas ein."

Gemma begann sofort wie wild zu schreiben, mit entschlossenem Gesicht. Sie hat jetzt schon drei Seiten geschrieben. Ab und zu legt sie eine Pause ein und schielt auf ihr Handy. Wer immer ihr simst - es scheint sie zu besänftigen, denn sie lächelt vor sich hin, bevor sie sich wieder ihrer Empörung widmet und weiterschreibt.

Ich weiß nicht viel über Gemma Gleave: nur dass sie Vegetarierin ist und manchmal im Unterricht über Kriege spricht, von denen ich gar nicht wusste, dass es sie gibt. Aber sie ist ziemlich beliebt in der Klasse. Ich frage mich, wie sie das schafft; wie sie es hinbekommt, beliebt zu sein und ihre eigene Meinung zu haben.

Und sie selbst zu sein.

Das Leben ist zu kurz, um nicht ...

Ich wünschte, mir würde spontan etwas einfallen, Ms Hiller, aber dem ist nicht so. Ich wünschte, ich hätte am Wochenende all die Dinge getan, die man sich vornimmt zu tun, bevor man stirbt. Habe ich aber nicht. Mein Wochenende war nett - weitgehend zumindest -, aber ein Abenteuer war es nicht.

Mein verrücktes, aufregendes Wochenende begann auf der Couch, wo ich mit meinem Dad ferngesehen habe, weil ich sonst nichts vorhatte. Das war am Freitagabend. Cleo und Chelsea-Grace waren auf ihrem Doppel-Date, Sophie war ausgegangen, meine Mutter bei der Arbeit. Ich habe versucht, Fergus aus seinem Zimmer zu locken, um mit uns fernzusehen, doch als ich anklopfte und dann hineinging, hat er sich die Bettdecke über den Kopf gezogen und sich zur Wand gedreht. Ich habe die leeren Teller aufgehoben, und als ich damit hinausging, hörte ich ihn murmeln: "Das musst du nicht machen, Cleo. Kann ich doch selbst."

Ich bin früh ins Bett gegangen und traurig wieder aufgewacht.

Am Samstagmorgen rief Cleo an. Sie platzte fast vor Aufregung, weil Todd sie gefragt hatte, ob sie seine Freundin sein wolle. Ich habe mich nach Chelsea-Grace und Brent erkundigt, und Cleo hat gelacht und gesagt: "Oh, dafür musst du vorbeikommen, Clem. Es ist etwas kompliziert."

Als ich bei Cleo eintraf, saß Chels auf deren Bett, immer noch im Schlafanzug. Sie musste bei Cleo übernachtet haben.

Nicht, dass es mir etwas ausgemacht hätte.

Sie hatte diesen Gesichtsausdruck, den sie immer aufsetzt, wenn sie ein Geheimnis hat, das sie einem unbedingt erzählen will, aber zuerst tut sie so, als wenn nichts wäre, bis man sie anfleht, einen doch bitte, bitte einzuweihen.

"Geht es um Brent?", fragte ich und ließ meine kleine Reisetasche auf den Boden fallen.

Wir 3CDs übernachten oft beieinander, manchmal gleich mehrere Nächte hintereinander. Normalerweise bei Cleo. Früher eher bei mir, doch wegen der Sache mit Fergus mag ich sie nicht mehr zu uns nach Hause einladen.

Dann fällt es mir leichter, so zu tun, als gebe es diese Sache nicht.

Chelsea-Grace schüttelte vehement den Kopf. Sie zog ihre Knie an die Brust, umschlang sie mit beiden Armen und legte ihr Kinn darauf.

Sie lief rot an.

"Sag's ihr schon, Chels!" Cleo ließ sich neben sie aufs Bett fallen.

Ich betrachtete meine beiden besten Freundinnen. Sie passten richtig gut zusammen, wie sie nun zusammen auf Cleos Glitzer-Tagesdecke saßen. Ich, auf dem Sitzsack, fühlte mich meilenweit entfernt von ihnen.

"Was ist?" Ich versuchte, aufgeregt zu klingen, obwohl sich mein Magen gerade verknotete.

"Chelsea-Grace hat Sam geküsst!", verkünd

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