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You make my heart race von Kenneally, Miranda (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.08.2018
  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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You make my heart race

Vor ihren Gefühlen kann sie nicht weglaufen Wäre ihr Exfreund Kyle noch am Leben, wenn sie sich nicht getrennt hätten? Von Schuldgefühlen getrieben, bereitet sich Annie auf den Marathon vor, den eigentlich er laufen wollte. Das Training ist hart und wird nur durch Annies attraktiven und draufgängerischen Laufpartner Jeremiah versüßt. Die Anziehung zwischen den beiden ist nicht zu leugnen - doch Jeremiahs dunkle Vergangenheit scheint ihn immer wieder einzuholen und Annies Herz ist noch immer gebrochen. Sie muss sich entscheiden: Läuft sie vor ihren Gefühlen weg, oder direkt in Jeremiahs Arme? Miranda Kenneally verbringt ihre Zeit am liebsten damit, Jugendbücher zu schreiben oder zu lesen. Sie liebt Star Trek, Musik, Sport, mexikanisches Essen, Twitter, Kaffee und ihren Mann. Ursprünglich ist sie in Tennessee aufgewachsen, aber heute lebt und arbeitet sie in Washington D.C..

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 13.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641167707
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Originaltitel: Breathe, Annie, Breathe
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You make my heart race

Heutige Distanz: 5 Meilen

Noch sechs Monate bis zum Country Music Marathon

Als Kind war ich beim Ausdauerlauf mit Abstand die Schlechteste.

Unser Sportlehrer ließ uns mehrmals im Jahr für den sogenannten präsidentiellen Fitness-Test eine Meile laufen. Ich schnaufte und keuchte und fragte mich jedes Mal, warum zum Teufel Präsident Bush sich dafür interessierte, wie schnell ich den Sportplatz umrunden konnte. Ich kam immer als Letzte ins Ziel.

Die meisten Jungs liefen eine Meile in acht oder neun Minuten. Die Mädchen schafften es normalerweise in zehn Minuten. Ich brauchte über dreizehn Minuten. Ehrlich gesagt, fand ich Laufen tierisch langweilig. Da hätte ich noch lieber Textaufgaben gelöst.

Heute laufe ich fünf Meilen den Little Duck River entlang. Falls ich es ins Ziel schaffe, wird das die weiteste Strecke sein, die ich je gelaufen bin. Und ich werde es schaffen - ich darf auf keinen Fall aufgeben.

Denn ich tue es für ihn.

Nach 3,5 Meilen holt mich mein Lauftrainer mit seinem Fahrrad ein. Matt Brown ist 24 und hat ein Programm entwickelt, das Leute für Marathons fit macht. Manche in meinem Team sind dabei, weil sie ein Leben lang davon geträumt haben, einige wollen abnehmen und andere, wie ich, haben noch keinem erzählt, warum sie es tun.

"Wie läuft's, Annie?", fragt Matt.

"Oo-kkay." Na, super. Ich stottere, weil ich keine Luft mehr bekomme.

"Du bist Jordans Freundin, stimmt's?"

Wenn man die neue Footballtrainerin unserer Schule als meine Freundin bezeichnen möchte. "Sie h-hat mich für dein Programm a-angemeldet, j-ja."

Er springt vom Rad und schiebt es neben mir her. Ich kann nicht fassen, dass er so schnell geht, wie ich laufe. "Brauchst du was? Wasser? Schmerztabletten? Vaseline?"

" Vaseline? "

Matt zuckt mit den Schultern. "Ja, gegen Wundscheuern an den Oberschenkeln. Hast du da irgendwelche Probleme?"

In meinen wildesten Träumen hätte ich mir nicht vorgestellt, dass mich mal ein Mann fragt, ob ich wunde Schenkel habe. "Nein, danke."

Ich setze einen Fuß vor den anderen und versuche so zu laufen, wie Matt es mir zu Beginn des heutigen Trainings erklärt hat. Meine Zehen zeigen nach vorne. Ich bewege die Arme vor und zurück. Ich atme durch die Nase ein und durch den Mund aus. Trotzdem habe ich Seitenstechen.

"Wie war bis jetzt dein Tempo?"

Ich werfe einen Blick auf meine neue Uhr und bin versucht zu behaupten, ich hätte eine Meile in neun Minuten geschafft. "Etwa zwölf Minuten pro M-Meile."

"Nicht schlecht. Wenn du am Wochenende die Langstrecke läufst, dann achte darauf, dass du pro Meile eine Minute langsamer läufst als normalerweise auf der Kurzstrecke."

Obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass es möglich ist, noch langsamer zu laufen, nicke ich. Matt steigt wieder auf sein Fahrrad. "Wir sehen uns am Ziel."

Ich muss aus Versehen Klebstoff oder so was eingeatmet haben, als ich mich für den Country Music Marathon angemeldet habe.

Die Markierung zeigt 4,5 Meilen an.

Durch die Nase einatmen, durch den Mund ausatmen.

Durch die Nase einatmen, durch den Mund ausatmen.

Zehen nach vorn.

Ein Blick auf die Uhr. Mein Tempo hat sich auf 14 Minuten pro Meile verlangsamt. Ich bin ungefähr so schnell wie die Wolke über mir, die gemächlich am blauen Himmel dahinzieht. Noch eine halbe Meile.

Eine hübsche Frau mit oliv-brauner Haut, auf und ab wippenden braunen Locken und einem pinkfarbenen Namensarmband holt mich ein. Jeder in unserem Team trägt so ein Armband, damit Matt uns identifizieren und sich mit unserem Notfallkontakt in Verbindung setzen kann - für den Fall der Fälle .

"Unser Coach sieht verdammt gut aus", sagt sie, während sie Matt nachschaut.

"Vielleicht ist das Teil des Plans. Wir rennen ihm alle hinterher

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