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Zirkel Band 1 der Engelfors-Trilogie von Elfgren, Sara B. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.02.2012
  • Verlag: Dressler Verlag GmbH
eBook (ePUB)
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Zirkel

Düstere Spannung, dunkle Magie: die Engelsfors-Trilogie. Die sechs Mädchen könnten nicht verschiedener sein. Abgesehen davon, dass sie in der schwedischen Kleinstadt Engelsfors leben, auf dieselbe Schule gehen und sich nicht mögen, haben sie nichts gemeinsam. Glauben sie. Doch eines Nachts werden sie im Wald zusammengeführt. Sie sind auserwählt, das Böse, das in der Stadt lauert, zu bekämpfen. Schaffen sie es, miteinander auszukommen? Denn nur mit vereinten Kräften können sie die dunklen Mächte besiegen. Reinster Nervenkitzel aus Schweden, dem Land der Krimi-Meister. 'Zirkel' ist der grandiose Auftakt der Engelsfors-Trilogie. Sara B. Elfgren arbeitet als Drehbuchautorin und Dramaturgin und feiert mit ihren Film- und TV-Produktionen in Schweden große Erfolge. Als sie zum ersten Mal auf den erfolgreichen Autor und Journalisten Mats Strandberg traf, entdeckten sie ihre gemeinsame Leidenschaft für Bücher mit übersinnlichen Elementen. Die Idee, zusammen an einem Buch für junge Leser zu arbeiten, war schnell geboren. Zirkel ist der grandiose Auftakt einer Trilogie. Mats Strandberg hat in seinem Heimatland bereits drei Bücher veröffentlicht. Er arbeitet außerdem als Journalist und Kolumnist beim Aftonbladet, Schwedens größter Abendzeitung. Als er das erste Mal mit der erfolgreichen schwedischen Drehbuchautorin und Dramaturgin Sara B. Elfgren zusammentraf, entdeckten sie ihre gemeinsame Leidenschaft für Bücher mit übersinnlichen Elementen. Die Idee, zusammen an einem Buch für junge Leser zu arbeiten, war schnell geboren. Zirkel ist der grandiose Auftakt einer Trilogie.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 608
    Erscheinungsdatum: 01.02.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862722402
    Verlag: Dressler Verlag GmbH
    Originaltitel: Cirkeln
    Größe: 3149 kBytes
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Zirkel

1. Kapitel

Sie wartet auf eine Antwort, aber Elias hat keine Ahnung, was er sagen soll. Ihm fällt nichts ein, womit sie sich zufriedengeben würde. Stattdessen starrt er seine Hände an. Sie sind so blass, dass in dem grellen Licht der Neonröhren jede Ader zu sehen ist.

"Elias?"

Wie hält sie es nur aus, in diesem trostlosen kleinen Raum zwischen all den Aktenordnern, den traurigen Topfpflanzen und dem Blick auf den Schulparkplatz zu arbeiten? Wie hält sie es mit sich selbst aus?

"Kannst du mir erklären, was in dir vorgeht?"

Elias hebt den Kopf und sieht die Rektorin an. Natürlich hält sie es aus. Menschen wie sie passen wie selbstverständlich in diese Welt. Sie tun immer das Erwartete und Normale. Vor allem sind sie davon überzeugt, für jedes Problem die richtige Lösung zu haben. Lösung Nummer eins: Passe dich an und befolge die Regeln. Als Rektorin ist Adriana Lopez Königin einer Welt, die auf dieser Philosophie aufbaut.

"Diese Angelegenheit macht mir große Sorgen", sagt sie, aber Elias merkt, dass sie eigentlich verärgert ist. Weil er sich nicht einfach zusammenreißt. "Seit den Ferien sind nicht einmal drei Wochen vergangen und du hast schon fünfzig Prozent Fehlstunden. Ich versuche, das hier mit dir zu klären, damit du nicht vollkommen den Anschluss verlierst."

Elias denkt an Linnéa. Für gewöhnlich hilft das, aber in diesem Moment kann er sich nur an letzte Nacht erinnern, daran, wie sie sich angeschrien haben. Es tut weh, daran zu denken, dass sie geweint hat. Er konnte sie nicht trösten. Schließlich war er der Grund für ihre Tränen. Vielleicht hasst sie ihn jetzt.

Linnéa hält die Dunkelheit von ihm fern. Sie hindert ihn daran, die Auswege zu nehmen. Die Rasierklinge, die ihm für eine Weile die Kontrolle über die Angst zurückgibt. Das Rauchen, das ihn vergessen lässt. Aber gestern konnte er nicht mehr widerstehen und Linnéa hat es gemerkt, natürlich. Und jetzt hasst sie ihn vielleicht.

"Bei uns auf dem Gymnasium läuft vieles anders als in der Mittelschule", fährt die Königin fort. "Du hast mehr Freiheiten, aber du musst auch verantwortungsvoll mit ihnen umgehen. Hier wird dich niemand verhätscheln. Es liegt allein an dir, den Rest deines Lebens zu gestalten. Dies ist der Ort, an dem sich deine Zukunft entscheidet. Willst du das wirklich einfach so wegwerfen?"

Elias muss beinahe laut loslachen. Glaubt sie diesen Mist am Ende etwa wirklich? Sie nimmt ihn doch gar nicht als Menschen wahr, für sie ist er nur ein weiterer Schüler, der "ein bisschen aus der Spur geraten ist". Er kann unmöglich ein Problem haben, das sich nicht mit den Schlagworten "Pubertät" und "Hormone" wegerklären lässt. Das Einzige, was einem wie ihm hilft, sind "feste Regeln" und "deutliche Grenzen".

"Es gibt ja auch noch Aufnahmeprüfungen."

Es rutscht ihm einfach so raus. Der Mund der Rektorin verzieht sich zu einem schmalen Strich.

"Auch eine Aufnahmeprüfung erfordert zunächst einmal die Hochschulreife."

Elias seufzt. Dieses Gespräch dauert schon viel zu lange.

"Ich weiß", sagt er und weicht ihrem Blick aus. "Ich will das hier nicht vermasseln. Ich dachte, das Gymnasium könnte ein Neuanfang sein, es ist nur viel schwerer, als ich es mir vorgestellt habe ... Ich bin mit dem Stoff wirklich ziemlich hintendran. Aber ich werde es schaffen."

Die Rektorin scheint überrascht. Dann breitet sich ein Lächeln auf ihrem Gesicht aus, das erste echte Lächeln während des ganz

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