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Zitrönchen Braune Rappen jagen Füchse von Durand, Maria (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.06.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
6,99 €
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Zitrönchen

Seit gut einem halben Jahr gehört Zitrönchen zur Familie. Jo und Mücke lernen jeden Tag, was es heißt, ein eigenes Pferd zu besitzen. Trotzdem sind sie überglücklich darüber und freuen sich auf den bevorstehenden Karnevalsumzug. Während Samantha für Goethe schon das scheinbar perfekte Kostüm plant, rätselt Jo noch, wie sie Zitrönchen verkleiden wird. Am Morgen des Umzugs sind auch Kimba und Trude nicht mehr wieder zu erkennen. Doch der Rosenmontag verläuft ganz anders als geplant und das führt zu großer Aufregung im Stall. Keiner kann sich auf das Training für das geplante Reitabzeichen konzentrieren. Seba ist verzweifelt, da jede Stunde im Chaos endet. Auch Jo, Mücke, Inchi und Esra erkennen, dass das so nicht weitergehen kann und beschließen, zusammen mit Luis, das Problem auf eigene Faust zu lösen. Werden sie es rechtzeitig schaffen oder ist das Reitabzeichen in Gefahr? Wird Samantha sie unterstützen? Und warum muss Jo Zitrönchen noch einmal verkleiden? Lies jetzt den zweiten Band! Zitrönchens Abenteuer: Band 1: Zitrönchen - Ein gutes Pferd hat keine Farbe Band 2: Zitrönchen - Braune Rappen jagen Füchse Im Norden Englands geboren und aufgewachsen in Berlin, wo sie heute noch lebt. Pferde spielten in ihrem Leben schon von klein auf eine große Rolle. Zusammen mit den eigenen Pferden und ihren beiden Töchtern, die inzwischen schon erwachsen sind, erfuhr sie ein Pferdeleben mit allen Höhen und Tiefen. In einer großen Schatzkiste hütet sie bis heute spannende Geschichten, die das Leben selbst geschrieben hat. Bisher erschienen: Zitrönchens Abenteuer: Band 1: Zitrönchen - Ein gutes Pferd hat keine Farbe Band 2: Zitrönchen - Braune Rappen jagen Füchse Band 3: Zitrönchen - Ein klarer Fall von Dickfelligkeit

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 188
    Erscheinungsdatum: 29.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741243875
    Verlag: Books on Demand
    Serie: Zitrönchen .2
    Größe: 389 kBytes
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Zitrönchen

Schneeweißchen und Rosenrot

S amantha ließ Goethe auf der kleinen Wiese vor der Reithalle Gras fressen. Der Februar gab allerdings nicht mehr als ein paar Grashalme her. Der frühe Samstagmorgen zeigte sich eisig kalt, mit glitzerndem Raureif auf den Dächern, an den Bäumen und an den vom letzten Jahr übrig gebliebenen Blättern. Nach ein paar dunklen Tagen schien endlich mal wieder die Sonne, die Goethes Fell braun färbte.

Inchi, Jo und Mücke traten durch das Tor der Reitanlage, woraufhin Samantha die drei freundlich begrüßte.

Doch die Freundlichkeit währte nicht lang.

Inchi trat an Goethe heran und musterte mit hochgezogenen Augenbrauen Goethes Fell. "Ich glaube, die haben dir das falsche Pferd verkauft."

Samanthas freundliches Gesicht verzog sich schlagartig zu einer ernsten Miene, die aber für Jo und Mücke weniger bedrohlich wirkte als Samanthas freundliches Gesicht. Mit funkelnden Augen war Samantha ihnen irgendwie besser vertraut.

"Wieso?", fragte Samantha, schob ihre Mütze aus dem Gesicht und blickte Inchi auffordernd an. Inchi betrachtete immer noch Goethes glänzendes Fell und antwortete ohne Samantha anzusehen: "Du hast definitiv keinen Rappen gekauft. Goethe ist eindeutig braun."

Jo und Mücke begannen zu lachen und liefen weiter in Richtung Stall.

Samantha schien nicht sehr amüsiert.

"Goethe ist ein Rappe!", verteidigte Samantha sich und Jo vernahm den warnenden Ton in ihrer Stimme noch an der Stalltür.

"Ist er nicht!", antwortete Inchi bestimmt, drehte sich zu Samantha um und grinste über das ganze Gesicht: "Goethe ist braun. Eindeutig braun."

Mücke sah von der Stalltür aus, wie Samantha die Zähne zusammenbiss, was auch Inchi nicht entging.

"Bleib locker, Sam", versuchte Inchi Samantha zu beruhigen, "dann ist Goethe halt ein Brauner."

Samantha kniff die Augen zusammen, was für Inchi jetzt das Zeichen für den Abflug bedeutete. Sie drehte sich rasch um und folgte Jo und Mücke, die immer noch in der Stalltür warteten.

"Ich habe wenigstens ein Pferd!", rief Samantha Inchi nach, woraufhin Inchi sich noch einmal umdrehte und Samantha zurief: "Richtig, ein braunes", dann rannte sie los.

Mücke hielt Inchi die Stalltür auf und Inchi landete nach einem großen Satz auf der Stallgasse. Vorsichtshalber schloss Mücke rasch die Tür, bei Samantha musste man mit allem rechnen.

"Ob das so schlau war?", fragte Mücke und hob dabei warnend den Zeigefinger der rechten Hand. Aber es dauerte nur ein paar Sekunden, bis auch sie sich das Grinsen nicht mehr verkneifen konnte.

"Inchi, du kleines Zicklein", mischte Jo sich ein, "du kannst es nicht lassen, oder?" Doch bevor Inchi darauf antworten konnte, unterbrach ein lautes Wiehern die Unterhaltung.

Eilig folgte Jo dem Ruf, der aus der letzten Box am Ende der Stallgasse kam.

Jo blickte in die Box und eine weiche Nase drückte sich von innen an die Gitterstäbe.

Als Jo die Boxentür öffnete traute sie ihren Augen nicht.

"Was hast du gemacht?", fragte sie entsetzt, doch das Pferd gab ihr keine Antwort, sondern erwiderte Jos Blick genauso vorwurfsvoll.

"Zitrönchen", Jo versuchte einen strengen Ton anzuschlagen, "so geht das nicht. Oma kann nicht jede Woche eine neue Stalldecke für dich kaufen."

Zitrönchen wollte einen Schritt auf Jo zugehen, jedoch hinderte ihn die Winterdecke daran. Die Decke hing zur Hälfte zerrissen um seinen Hals, die andere Hälfte wickelte sich um seine Beine.

Mücke und Inchi, die inzwischen auch vor Zitrönchens Box standen, begannen zu lachen und Inchi prustete hervor: "Ich würde mal sagen, Zitrönchen hatte heute Nacht keine kalten Füße."

Mücke kramte in ihrer Tasche nach ihrer Kamera und fing gekonnt den Augenblick ein.

Jo schüttelte den Kopf: "Das wird Oma nicht gefallen", dann befreite sie Zitrönchen von seiner Fußfessel. "Es wird Zeit, dass es Frühling wird."

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