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Zwei Herzen - eine Pferdeliebe 2: Maries Geschichte von Kirschner, Sabrina J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.06.2019
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH
eBook (ePUB)
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Zwei Herzen - eine Pferdeliebe 2: Maries Geschichte

Zwei Mädchen. Zwei Pferde. Eine große Pferdeliebe ... BAND 2: Nach dem Unfall hat die verwöhnte Marie ihr Gedächtnis verloren. Anstelle von Pia wird sie zurück zur Klasse gebracht. Auf dem Reiterhof entdeckt sie Dark Shadow, ein junges, wildes Pferd, das noch nicht eingeritten ist. Gemeinsam mit Robbie, dem Sohn der Besitzer, kümmert sie sich um ihn. Dabei knistert es gewaltig zwischen den beiden. Doch langsam erinnert sich Marie auch wieder - und ein dunkles Familiengeheimnis kommt ans Licht ... Spannender Doppelband: für echte Pferde-Fans! Band 1: Pias Geschichte Band 2: Maries Geschichte Von der ehemaligen internationalen Turnierreiterin Sabrina J. Kirschner Für Pferde-Mädchen ab 11 Jahren Sabrina J. Kirschner studierte BWL und Film, Englische Literatur und Kreatives Schreiben und arbeitete als internationale Turnierreiterin und Kinderbuchlektorin. Heute lebt sie mit ihrer Familie bei München und schreibt erfolgreich Kinderbücher.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 27.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646929560
    Verlag: Carlsen Verlag GmbH
    Größe: 2738 kBytes
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Zwei Herzen - eine Pferdeliebe 2: Maries Geschichte

"Robbie Heinemann, was machst du denn hier?", rief Marie lachend und ließ ihre Arme fallen. Helge war schlagartig vergessen.

Der Junge jenseits der VIP -Absperrung schnaubte. "Das frage ich mich auch!" Er wandte sich zum Gehen.

"Wir wollten gerade noch eine Runde bestellen. Willst du nicht auch was trinken?", fragte Marie und musste sich beherrschen, dabei nicht zu eifrig zu klingen. Verstohlen musterte sie seine dunklen Haare und die breite Brust, die sich deutlich unter seinem Hemd abzeichnete. Meist sah sie ihn nur von Weitem auf einem der klapprigen Reitschulgäule, in Reiterkluft und mit verstrubbeltem Haar. Doch heute Abend war er genau wie Helge ordentlich angezogen und frisiert.

Robbie verzog den Mund. "Nein, danke. Ich bin bloß hier, um nach meinem Alten zu sehen. Anscheinend hat er trinktechnisch mal wieder über die Stränge geschlagen", erwiderte er genervt, doch Marie stellte mit Genugtuung fest, dass sein Blick dabei eine Sekunde länger als nötig auf ihren langen Beinen ruhte. Tatsächlich war sie Robbies Vater, dem alten Heinemann, vorhin auf dem Weg zu den Toiletten begegnet. Er war am Arm einer - für ihn - viel zu jungen Frau über den schummrigen Flur gewankt. Rainer Heinemann war ein Stammgast des Hotels und saß fast jeden Abend an der Bar oder im hauseigenen Kasino, wo er den Rest seines einst so großen Vermögens verzockte.

Marie schenkte Robbie ihr strahlendstes Lächeln. "Ach, komm schon, Robbie. Sei nicht so ein Spielverderber wie mein spießiger Bruder."

Robbies dunkle Augen verengten sich. "Nein, lass gut sein. Ich muss gehen."

Marie sog die Luft ein. Hatte Robbie ihr gerade wirklich eine Abfuhr verpasst? Ärger stieg in ihr hoch. Was bildete der Kerl sich eigentlich ein? Die Hälfte der Jungs in diesem Club - nein, eigentlich alle - hätten dafür Schlange gestanden, dass sie, Marie von Elstenbühl, sie einmal so anlächelte. Und er ließ sie einfach abblitzen? Eiskalt auflaufen?!

Bevor Helge oder Celine eine Bemerkung machen konnten, sprang Marie vom Sofa auf und stürmte in Richtung Tanzfläche. Jetzt reichte es ihr! Das war einfach alles zu viel.

Sie schluchzte trocken, während sie sich rücksichtslos durch die Menge drängelte. Was zum Teufel hatte sie Robbie getan? Seit sie denken konnte, begegnete er ihr mit Abneigung.

Halb blind vor Tränen stolperte sie auf den Ausgang zu und stieg die Treppe zum Hotelfoyer hinauf. Dort war es nach der lauten Musik und dem dumpfen Wummern der Bässe fast paradiesisch still. Irgendwo spielte jemand leise Klavier.

Die Absätze ihrer Riemchenstilettos rutschten über den glatten Marmorboden, während Marie auf den Concierge zustöckelte. Wütend knallte sie ihre Tasche auf den Tresen, an dem der Mann in eleganter Uniform saß. "Den Wagen, bitte!", schniefte sie laut, ohne den Concierge dabei anzusehen.

"Natürlich, Fräulein von Elstenbühl!", sagte der Mann höflich. Trotzdem rührte er sich nicht.

Sie sah ihn zornig an. "Wenn's geht, heute noch."

"Sehr wohl, die Dame ..." Der Concierge griff zögernd nach dem Telefon. "Ihr werter Herr Bruder wird dann sicher auch gleich kommen?" Er ließ die Frage in der Luft hängen.

Marie schnaubte. Sie war noch keine achtzehn und durfte darum noch nicht selbst fahren. Um genau zu sein, war sie gerade erst fünfzehn geworden. Eine Tatsache, über die - dank einer spektakulären Geburtstagsparty auf dem Anwesen der von Elstenbühls - offensichtlich die ganze Insel Bescheid wusste.

"Er muss jede Sekunde hier sein", log sie also und drehte dem Mann den Rücken zu.

Ihre Antwort schien ihm zu genügen, denn er wählte eine Nummer und veranlasste, dass ein Hotelpage den Wagen vorfuhr. "Zwei Minuten, Fräulein von Elstenbühl", sagte er dann. "Darf ich Sie schon einmal zur Tür geleiten?"

Marie stieß sich vom Tresen ab und wackelte los. "Nein, danke, ich komme allein klar."

Sie steuerte auf den Ausgang zu u

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