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Onkel Toms Hütte Sklaverei im Lande der Freiheit (Ausgabe mit Originalillustrationen) von Stowe, Harriet Beecher (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.10.2014
  • Verlag: e-artnow
eBook (ePUB)
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Onkel Toms Hütte

Dieses eBook: 'Onkel Toms Hütte' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Onkel Toms Hütte ist ein 1852 veröffentlichter Roman von Harriet Beecher Stowe, der das Schicksal einer Reihe afroamerikanischer Sklaven und ihrer Eigentümer in den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten von Amerika schildert. Die Titelfigur Onkel Tom ist ein Sklave in Kentucky. Sein Herr Mr. Shelby behandelt ihn gut. Tom ist als Verwalter der Farm tätig. Er ist bekennender Christ und leitet regelmäßig die Gottesdienste der Sklaven. Als Tom jedoch aus Geldmangel verkauft werden muss, wird er von seiner Frau und seinen Kindern getrennt. Sein neuer Eigentümer, Herr St. Claire, ist ein gutmütiger, nachsichtiger Lebemann. Seine Tochter Eva entwickelt eine innige Freundschaft zu Tom. Harriet Beecher Stowe war eine US-amerikanische Schriftstellerin und erklärte Gegnerin der Sklaverei. Der Roman Onkel Toms Hütte beeinflusste die politische Meinung in den USA zu diesem Thema wesentlich und wurde zu einer wichtigen Kampfschrift im Bürgerkrieg der Nordstaaten gegen die Südstaaten. Abraham Lincoln soll bei einem Zusammentreffen mit Harriet Beecher Stowe gesagt haben: 'Sie sind also die kleine Frau, deren Buch diesen großen Krieg verursacht hat.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 21.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788026825203
    Verlag: e-artnow
    Größe: 1544 kBytes
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Onkel Toms Hütte

2. Kapitel
Der Gatte und Vater

Inhaltsverzeichnis

Mrs. Shelby war zum Besuch ausgefahren, und Elisa stand in der Veranda und sah etwas niedergeschlagen dem verschwindenden Wagen nach, als sie eine Hand auf ihrer Schulter fühlte. Sie drehte sich um, und ein helles Lächeln glänzte sofort in ihren schönen Augen.

"Georg, du bist's? Wie du mich erschreckt hast! Nun, es freut mich, daß du da bist! Missis ist für den Nachmittag ausgefahren: So komm mit in mein Stübchen, wir wollen den ganzen Nachmittag miteinander verbringen."

Mit diesen Worten zog sie ihren Mann in ein nettes Zimmerchen, das auf die Veranda hinausging, und wo sie gewöhnlich im Bereich der Stimme ihrer Herrin mit Nähen beschäftigt saß.

"Wie froh ich bin! - Warum lächelst du nicht? - Und sieh nur Harry wie - er wächst!" Der Knabe blickte durch seine Locken scheu den Vater an und hielt sich am Rock seiner Mutter fest. "Ist er nicht wunderschön!" sagte Elisa, indem sie ihm die Locken aus dem Gesicht strich und ihn küßte.

"Ich wollte, er wäre nie geboren worden!" sagte George bitter. "Ich wollte, ich wäre selbst nie geboren worden!"

Überrascht und erschrocken setzte sich Elisa hin, legte ihren Kopf auf ihres Gatten Schultern und brach in Tränen aus.

"Ach, Elisa, es ist zu schlecht von mir, dir so weh zu tun, armes Mädchen!" sagte er zärtlich. "Es ist zu schlecht! O wie ich wünsche, ich hätte dich nie gesehen - du hättest glücklich sein können."

"George, George! Wie kannst du so reden? Was ist Schreckliches geschehen, oder was soll geschehen? Gewiß sind wir sehr glücklich gewesen bis vor ganz kurzem."

"Jawohl, liebes Weib", sagte George. Dann nahm er sein Kind auf die Knie, blickte ihm in die schönen, dunklen Augen und fuhr mit der Hand durch seine langen Locken.

"Ganz dein Gesicht, Elisa, und du bist die schönste Frau, die ich jemals gesehen habe, und die beste, die ich zu sehen wünsche; aber ach ich wünschte, ich hätte dich nie gesehen, und du nie mich!"

"Aber George, wie kannst du so sprechen!"

"Ja, Elisa, es ist alles Jammer, Jammer, Jammer! Mein Leben ist bitter wie Wermut; die Lebenskraft zehrt sich selbst auf in mir. Ich bin ein armes, elendes, unglückliches Packholz: Ich werde dich nur mit mir zu Boden ziehen, weiter nichts. Was nützt es, zu versuchen, etwas zu tun, etwas zu wissen, etwas zu werden? Was nützt es, zu leben? Ich wollte, ich wäre tot!"

"Aber das ist wirklich gottlos, lieber George! Ich weiß, wie dir der Verlust deiner Stelle in der Fabrik zu Herzen geht, und du hast einen harten Herrn; aber bitte, habe Geduld, und vielleicht kann etwas -"

"Geduld!" unterbrach er sie. "Habe ich nicht Geduld gehabt? Habe ich ein Wort gesagt, als er kam und ohne den geringsten Grund mich von einem Platze wegnahm, wo mich jedermann gut behandelte! Ich habe ihm jeden Cent meines Verdienstes gewissenhaft bezahlt, und alle sagen, daß ich ein tüchtiger Arbeiter war."

"Ja, es ist schrecklich", sagte Elisa, "aber trotz alledem ist er dein Herr, weißt du."

"Mein Herr! Und wer hat ihn zu meinem Herrn gemacht? Das ist's, was ich wissen möchte - welches Recht hat er auf mich? Ich bin ein Mensch, so gut wie er; ich bin ein besserer Mensch als er; ich verstehe mehr als er; ich wirtschafte besser als er; ich kann besser lesen als er; ich schreibe eine bessere Hand; und ich habe das alles von selbst gelernt und schulde ihm keinen Dank - ich habe es wider seinen Willen gelernt; und welches Recht hat er nun, aus mir ein Packholz zu machen? - Mich von einer Arbeit zu entfernen, die ich verrichten kann, und zwar besser als er, und mich bei einer anzustellen, die jedes Stück Vieh verrichten kann? Er versucht es und sagt, er will meinen Stolz brechen und mich demütigen, und er gibt mir mit Absicht die gröbste und schlechteste und schmutzigste Arbeit."

"Ach, George - George, du erschreckst mich! Ich habe dich noch n

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