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Mädelskram Bauchkribbeln, Deo & elternfreie Zone von Buth, Ute (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.04.2016
  • Verlag: SCM Hänssler im SCM-Verlag
eBook (ePUB)
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Mädelskram

'Was ist nur plötzlich mit meinem Körper los? Woher kommt bloß diese ständige Gefühlsachterbahn? Und bin ich eigentlich schön?' In der Pubertät haben Mädchen jede Menge Fragen. 'Mädelskram' informiert fachkundig und ehrlich über Dinge, die Mädchen nicht mit jedem besprechen möchten. Und natürlich geht es auch um Jungs - und was Mädels über sie wissen wollen. Dabei spricht Frauenärztin Ute Buth auch Brisante Themen wie Sexting und Pornos offen an.

Ute Buth ist Frauenärztin und Mutter von zwei Töchtern. Seit vielen Jahren unterrichtet sie Aufklärungsprojekte an Grund- und weiterführenden Schulen. In Bochum leitet sie eine christliche Beratungsstelle zu sexuellen Fragen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 21.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783775172684
    Verlag: SCM Hänssler im SCM-Verlag
    Größe: 5811 kBytes
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Mädelskram

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PUBERTÄT

WAS BEDEUTET "PUBERTÄT"?

Das Fachwort "Pubertät" klingt schon irgendwie fremd und hat natürlich nichts damit zu tun, was "Pu, der Bär gern tät". Übersetzt bedeutet es: "Die Zeitspanne, in der du vom Kind zum Erwachsenen wirst", oder genauer gesagt, "vom Mädchen zur Frau", also die Geschlechtsreife.

Warum man dem so einen komplizierten Namen geben muss? Keine Ahnung, der Begriff ist schon uralt, stammt aus dem Lateinischen und hat sich doch gut gehalten. Ähnliche Begriffe sind Reifezeit, Wachstum, Entwicklung oder Jugendzeit.

Glücklicherweise erreichst du die Geschlechtsreife nicht plötzlich über Nacht. Stell dir bloß mal vor, wie schräg es wäre, wenn du am nächsten Morgen völlig verändert aufwachst und direkt so zur Schule gehen müsstest! Irgendwie hat es doch etwas Gutes, dass die ganze Entwicklung ihre acht bis zehn Jahre Zeit braucht - lang genug, um sich in aller Ruhe an die einzelnen Veränderungen zu gewöhnen.

Apropos Veränderungen: Sie beginnen durch Botenstoffe, auch Hormone genannt.
IM WECHSELBAD DER GEFÜHLE

Als Menschen verfügen wir über ein inneres Nachrichtensystem. Es hilft unserem Körper, normal zu funktionieren. Das alles läuft völlig unbewusst ab. Und das ist gut so. Denn wenn wir jedes Mal dran denken müssten, dass nun ein bestimmter Botenstoff aktiviert werden muss, könnten wir, wenn wir ihn vergessen, ganz schön viel Chaos anrichten.

Hormone oder auch Botenstoffe sind also ein körpereigenes Infosystem wie ein Newsticker. Sie teilen bestimmten Körperbereichen mit, was gerade zu tun ist, welche Veränderungen gestartet werden sollen - und sie bewirken, wie du dich fühlst. Gefühle sind Ausdrucksformen unseres Befindens. In der Teeniezeit sind die Ausschläge nach oben und unten besonders krass. Man spricht auch von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt - mit allen Varianten dazwischen -, die berühmte Gefühlsachterbahn.

Du kannst deine Botenstoffe also nicht direkt sehen, bemerkst aber ihre Auswirkungen. Mit Gefühlen ist das so eine Sache. Sie sind genial, weil sie uns von sachlich funktionierenden Systemen zu individuellen Menschen machen. Aber sie können total anstrengend sein, wenn wir uns schlechten Gefühlen gegenüber ausgeliefert fühlen.
"Die schlechte Laune ist eine Art Ohrfeige ins eigene Gesicht." 8

Werner Mitsch

KLARTEXT: Manche Menschen bekommen regelmäßig im Winter schlechte Gefühle und fühlen sich antriebslos. Meist ist es ein Winterblues, manchmal eine echte Winterdepression. Man vermutet, dass es an zu wenig natürlichem Tageslicht liegt, was sich dann negativ auf die Bildung wichtiger körpereigener Botenstoffe auswirkt. Daher ist ein erster Schritt im Herbst / Winter, nach Möglichkeit natürliches Tageslicht zu nutzen, Sport an der frischen Luft zu treiben, zum Beispiel Nordic Walking, Joggen oder einfach Spaziergänge. Das kann auch vorbeugend helfen, um gar nicht erst in einen kritischen Bereich abzurutschen. Es gibt auch spezielle Lichtlampen, die man zu Hause aufstellen kann. Wenn das alles nicht ausreichend hilft, ist es wichtig, sich fachkundige Hilfe zu suchen. Es kann ein erster Schritt sein, deine Hausärztin darauf anzusprechen.

TIPP: Du kannst schlechte Gefühle oft auch wieder drehen. Ich hatte als Studentin eine Uli-Stein-Postkartensammlung. Da waren jede Menge witzige Cartoons drauf. Wenn ich schlechte Laune hatte, der Tag trüb aussah oder ich mich geärgert hatte, nahm ich mir immer mal wieder die Postkarten vor. Das Schmunzeln setzte sich prompt durch. Mit etwas Abstand konnte ich manche Situation anders betrachten. Oft hat

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