text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Die Abenteuer der Prinzessin Katharina von Sitzmann, Heike (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
7,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Die Abenteuer der Prinzessin Katharina

Prinzessin Katharina möchte aus ihrem goldenen Käfig ausbrechen. Zusammen mit Julian bricht sie zu einem großen Abenteuer auf. Sie lernt fremde Menschen, Kulturen und Religionen kennen und erfährt dabei viel über sich selbst und ihren Glauben. Die Geschichte erzählt vom Glauben und friedlichen Miteinander. Heike Sitzmann, geb. 1979 in Marktoberdorf. Aufgewachsen im Allgäu. Meine Eltern ließen mich nicht taufen und deshalb durfte auch ich mich selbst auf die Suche nach meinem persönlichen Glauben machen. Mit den richtigen Menschen an meiner Seite habe ich den richtigen Weg für mich gefunden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 308
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783744860604
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 483 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Die Abenteuer der Prinzessin Katharina

4) Das zweite Treffen

Am nächsten Morgen ist Katharina sehr früh wach. Der Tag gestern war ganz schön aufregend. Jetzt ist sie sich sicher, sie will auch so einen Weg gehen, der nur ihr gehört. Ein Weg ganz für sie alleine. "Ob Julian mir wohl noch mehr erzählt? Ob er mir hilft, damit ich meinen Weg finden kann? Obwohl ich Julian erst seit gestern kenne und wir nur wenig geredet haben, habe ich das Gefühl ihn schon ewig zu kennen."

"Katharina komm Frühstücken!"

"Ja, ich komme!"

Komisch, heute nervt Katharina nicht einmal das rufen der Mutter, sie ist einfach zu aufgeregt. Der Vormittag vergeht viel zu langsam. Katharina räumt ihr Zimmer auf, aber es ist immer noch so lang.

Sie hilft in der Küche mit, aber es ist immer noch so lang. Sie geht immer wieder hinaus in den Stall um nach Silver zu sehen, sie kümmert sich auch um die anderen Tiere, aber es ist immer noch lang.

Dann gibt es endlich Mittagessen. Katharina sitzt mit ihren Eltern am Mittagstisch. Es will kein Gespräch aufkommen. Kathrina hat Angst sich zu verplappern und ihre Eltern glauben, Katharina sei noch beleidigt. Also nehmen sie schweigend das Essen ein, bis die Mutter doch das Wort aufnimmt:

"Du warst heute so fleißig, irgendetwas stimmt nicht mit dir! Hast du heute noch etwas Besonderes vor?"

Katharina antwortet: "Ja schon, ich reite mit Silver nochmals in den Wald, gestern habe ich dort so schöne Tiere gesehen, die ich unbedingt nochmals beobachten will. Aber ich möchte erst am Nachmittag los reiten, denn dann ist die Lichtung so schön hell. Und damit die Zeit etwas schneller vergeht, habe ich mich eben beschäftigt. Aber wenn dir das nicht passt, kann ich es das nächste Mal auch bleiben lassen."

"Ach Katharina, so war das doch gar nicht gemeint. Du drehst mir das Wort im Mund um. Ich freue mich doch wenn du etwas unternimmst und es dir gut geht. Das musst du doch verstehen."

"Ja, Katharina, deine Mutter und ich meinen es nur gut mit dir. Außerdem wird es langsam Zeit, dass du aufhörst dich wie ein Junge zu benehmen. Du kannst nicht jeden Tag auf deinem Pferd sitzen und einfach nur in der Gegend herumreiten. Du musst allmählich lernen dich wie eine junge Dame zu benehmen."

"Wenn ich mich so benehmen soll, dann müsst ihr mich auch so behandeln. Ich bin kein kleines Kind mehr, ich weiß selber was gut für mich ist."

Katharina steht auf und läuft auf ihr Zimmer. Sie ist wütend. Der Tag hat so schön begonnen und jetzt. Sie wirft sich auf ihr Bett und schmollt. Vor lauter Wut und Müdigkeit schläft sie ein.

"O Gott, wie spät ist es. Hoffentlich habe ich nicht verschlafen. Ich muss doch raus zu Julian. Zu dumm, dabei wollte ich mir doch noch Zeit nehmen um mich herzurichten. Aber na ja. Ich habe noch 10 Minuten. Also, nichts wie raus zu Silver."

"Johann, wo bist du. Kannst du ganz schnell Silver fertig machen. Ich muss dringend weg. Ich zieh mich noch schnell um. Denn im Kleid reiten ist immer so unbequem. Johann, bitte beeil dich!"

"Warum haben sie es denn so eilig Prinzessin Katharina. Ob sie eine Minute früher oder später los reiten ist doch gar nicht so wichtig. Oder weiß der gute alte Johann etwas ganz wichtiges nicht, was er wissen sollte?"

"Ach Johann, ich erzähl dir später alles, aber jetzt muss ich mich beeilen. Ich werde erwartet. Tschüss Johann bis später."

Katharina hat ihre alten Hosen und einen Schlabberpullover angezogen. Nun ist sie auf dem Weg zum Tor, wo sie sich gestern verabredet hatten.

"Hoffentlich ist Julian gekommen. Ich weiß nicht, irgendwie strahlt er etwas ganz besonderes aus, bei ihm fühle ich mich stärker als sonst. Ich glaub mit ihm kann man über alles reden, ohne ständig als Kind behandelt zu werden."

Kathrina erschrickt. Julian hat sich hinter der Säule des großen Tores versteckt und als sie durchgeritten kam sprach er. "Hallo, schöne Frau. Haben wir uns nicht hier verabredet?"

"Was fäl

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen