text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Das Darm-Schlank-Programm Programmieren Sie Ihren Darm auf schlank! Nachhaltig abnehmen über die Darmflora von Oldhaver, Mathias (eBook)

  • Verlag: Eubiotika M.O. Verlag e.K.
eBook (ePUB)
7,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Das Darm-Schlank-Programm

Viele fragen sich, warum manche Menschen essen können, was sie wollen, und andere schon vom Hinschauen an Gewicht zulegen. Die Antwort liegt vermutlich im Darm. Denn viele Studien deuten mittlerweile darauf hin, dass die Zusammensetzung der im Darm lebenden Mikroorganismen darüber entscheidet, ob jemand übergewichtig ist oder nicht. Die Darmflora von Übergewichtigen und Normalgewichtigen unterscheidet sich nämlich und beeinflusst jeweils in unterschiedlicher Art und Weise, wie viel Energie aus den zugeführten Nahrungsmitteln gewonnen wird. Übergewichte haben einen größeren Anteil an Bakterienarten, die komplexe Kohlenhydrate sehr effizient zu Zucker und Fett verarbeiten. Das 'Darm-Schlank-Programm' der Ernährungswissenschaftlerin Pia-Franziska Reichwein und des Probiotika-Experten Dr. Mathias Oldhaver zeigt auf der Basis aktueller Studienergebnisse, wie mit speziellen Darmbakterien und Ballaststoffen das Verhältnis zwischen 'guten' und 'dick machenden' Bakterien im Darm positiv verändert und eine gesunde, nachhaltige Gewichtsreduktion gefördert werden kann. Neben einer allgemein verständlichen Darstellung der wissenschaftlichen Hintergründe werden mithilfe von praktischen Handlungstipps und leckeren, die Darmflora unterstützenden Rezepten vor allem konkrete Umsetzungsmöglichkeiten dargestellt, um den Darm (wieder) auf 'schlank' zu programmieren und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur (Darm-)Gesundheit zu leisten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 110
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783944592305
    Verlag: Eubiotika M.O. Verlag e.K.
    Größe: 7870 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Das Darm-Schlank-Programm

EINLEITUNG

Warum Übergewicht nicht nur ein optisches Problem ist

"A us unserer Praxis wissen wir, wie schwierig es ist, abzunehmen und das Idealgewicht dann dauerhaft zu halten. Viele, die deutlich übergewichtig sind, leiden oft sehr darunter. Viele sind resigniert und glauben, sie würden es ohnehin nicht schaffen abzunehmen. Es gibt auch Menschen, die Übergewicht als Teil der Persönlichkeit begreifen und damit zufrieden sind. Es gibt sogar Aktivisten, die 'Moppeligkeit' als neues Schönheitsideal stilisieren. Aber bitte bedenken Sie: Übergewicht ist leider nicht gesund! Und mit dem Ansatz über die Darmflora eröffnet sich nach unserer Überzeugung für viele Menschen eine Möglichkeit der nachhaltigen Gewichtsreduktion.

Ob man sich mit seinem Gewicht im grünen Bereich bewegt, kann man ganz einfach mithilfe des sogenannten Body-Mass-Index (BMI) überprüfen. Diese Maßzahl bewertet das Körpergewicht eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße. Der BMI wurde bereits 1832 entwickelt und ist heute immer noch aktuell, auch wenn heute vermehrt der Bauchumfang als Kriterium hinzugenommen und damit auf das Viszeralfett geachtet wird. Den Einwand, Muskeln würden hier nicht berücksichtigt, sie seien schwerer als Fett, was dazu führe, dass der BMI sportliche Menschen zu fettleibigen mache, können Sie getrost vergessen: Damit Ihre Muskeln Ihre BMI-Einordnung verfälschen, müssten Sie schon Bodybuilder sein. Um Ihren BMI zu berechnen, teilen Sie Ihr Gewicht in Kilogramm durch Ihre Größe in Metern zum Quadrat. Kostenlose BMI-Rechner finden Sie problemlos im Internet.

Gewichtsklassifikation bei Erwachsenen anhand des BMI
Kategorie BMI (kg/m²) Starkes Untergewicht < 16 Mäßiges Untergewicht 16 - < 17 Leichtes Untergewicht 17 - < 18,5 Normalgewicht 18,5 - < 25 Präadipositas (Übergewicht) 25 - < 30 Adipositas Grad I 30 - < 35 Adipositas Grad II 35 - < 40 Adipositas Grad III 40
Nach WHO, Stand 2008

Vielleicht haben viele von Ihnen Ihren BMI schon einmal berechnet und mussten dann mit großem Erstaunen feststellen, dass sie laut BMI übergewichtig sind - obwohl sie sich selbst doch gar nicht zu dick finden. Ist das ein Fehler im System? Oder kann es vielleicht sein, dass die Menschen immer dicker werden und das Dicksein daher als normal betrachtet wird? Die Fakten sprechen für die zweite Annahme: Fettleibigkeit ist weltweit auf dem Vormarsch. Die Weltgesundheitsorganisation WHO zeichnet im aktuellen Report "Global Health Journey 2007-2017" zwar ein in vielen Bereichen positives Bild - die Lebenserwartung steigt kontinuierlich, die Mütter- und Kindersterblichkeit nimmt ab und Todesfälle durch Infektionskrankheiten wie Aids, Malaria und Tuberkulose haben deutlich abgenommen -, eine andere gesundheitliche Problematik breitet sich dagegen weiterhin epidemisch aus: Übergewicht und Fettleibigkeit.

Weltweit ist die Zahl der Übergewichtigen bei den Männern um 38 Prozent auf 950 Millionen und bei den Frauen um 39 Prozent auf 980 Millionen dramatisch gestiegen. Auch die Fettleibigkeit hat weltweit stark zugenommen: bei den Männern um elf Prozent auf 270 Millionen und bei den Frauen sogar um 15 Prozent auf 370 Millionen! In Deutschland sind zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen übergewichtig. Rund ein Viertel aller Erwachsenen in Deutschland ist sogar fettleibig. Wenn die Mehrheit der Menschen in Deutschland übergewichtig ist, dann ist

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen