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Die Chronodiät Satt essen und abnehmen mit der inneren Uhr von Fauteck, Jan-Dirk (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.03.2016
  • Verlag: Christian Brandstätter Verlag
eBook (ePUB)
15,99 €
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Die Chronodiät

Kalorien zählen und Diäten gehen Hand in Hand, besagen einschlägige -Ernährungsprogramme. Ein Trugschluss, wie die Chronobiologen Dr. Fauteck und Dr. Platzer nun herausgefunden haben. 'Das Richtige zum richtigen Zeitpunkt tun', ist der Schlüssel für eine gesunde und nachhaltige Ernährung. Sprich: 'WANN wir etwas essen, ist genauso wichtig wie WAS wir essen.' Diäten, die schnödes Zählen von Kalorien zur Grundlage haben, sind und bleiben ewig gestrig. Die einfache Abnehm-Formel lautet: Frühstück - fünf Stunden Pause - Mittagessen - fünf Stunden Pause - Abendessen. Morgens wird ausgiebig kohlenhydratreich gefrühstückt, mittags darf mit einer ausgewogenen Mischkost gesündigt werden, und abends stehen eiweißhaltige Speisen auf dem Ernährungsplan. Wichtig ist, dass kleine Snackszwischendurch der Vergangenheit angehören. Mit Ernährungsplänen, Tipps für den Start in die Chronodiät sowie leckeren Rezepten für morgens, mittags und abends. Jan-Dirk Fauteck, Chronobiologe, promovierte an der Universität Mailand zum Doktor der Medizin und erforscht seit eineinhalb Jahrzehnten die Rolle der inneren Uhren im menschlichen Organismus. Thomas Michael Platzer, Präventionsmediziner, wurde von der Ärztekammer in Siena als Doktor der Medizin anerkannt. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt: das metabolische Syndrom und dessen Ursachen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 22.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783710600616
    Verlag: Christian Brandstätter Verlag
    Größe: 18622 kBytes
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Die Chronodiät

IN DIESEM KAPITEL:

' DAS GEHIRN ALS STEUERZENTRALE

Der Hypothalamus

Hormone: Botschafter im Stoffwechsel

Melatonin: Botschafter des Tag-Nacht-Rhythmus

Die Regelung von Hunger und Sättigung

' DICK DURCH FALSCHE CHRONO-RHYTHMEN

Dick durch Essen zum falschen Zeitpunkt

Dick durch gestörten Schlaf-Wach-Rhythmus

' RICHTIGE ERNÄHRUNG MIT DER CHRONODIÄT

Übergewicht ist ein schwerwiegendes Problem der heutigen Menschheit

Welcher Chronotyp sind Sie?

Welcher Stoffwechseltyp sind Sie?

" Testen Sie, welcher Chrono- und Stoffwechseltyp Sie sind! "
UNSER CHRONOBIOLOGISCHES PROGRAMM

DAS GEHIRN ALS STEUERZENTRALE

DER HYPOTHALAMUS

Unser Gehirn ist das oberste Steuerwerk und für viele Vorgänge im Körper verantwortlich, beispielsweise Hormon- und Stoffwechselkreisläufe. Ein Kerngebiet des Gehirns ist der so genannte Nucleus suprachiasmaticus (SCN) im Vorderhirn, genauer gesagt im so genannten Hypothalamus. Unsere innere Uhr oder "master clock" ist in diesen spezialisierten Nervenzellen lokalisiert. Einer der wichtigsten exogenen Zeitgeber ist der Wechsel zwischen Tag und Nacht bzw. Licht und Dunkelheit. Dieser Rhythmus existiert seit über 4 Milliarden Jahren und hat mit dazu beigetragen, dass sich circadiane Rhythmen überhaupt erst entwickeln konnten. In Säugetieren und somit auch im Menschen entstand parallel dazu der SCN, also auch die innere Uhr.

"Jedes einzelne Lebewesen besitzt verschiedene innere Uhren"

HORMONE: BOTSCHAFTER IM STOFFWECHSEL

In allen Lebewesen, und somit auch beim Menschen, gibt es verschiedene innere Uhren, die unterschiedliche Rhythmen hervorrufen. Diese Regelkreise stehen in einem engen Zusammenhang untereinander und beeinflussen sich oftmals gegenseitig. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass auch die Hormone, die maßgeblich an der Verwertung der aufgenommenen Nahrung mitverantwortlich sind, eine solche Rhythmik aufweisen.

Die Ausschüttung aller Hormone erfolgt zeitlich gepulst, seien es Sexualhormone zur Fortpflanzung, Stresshormone, die unter anderem auch zur Krankheitsunterdrückung dienen, oder Regelhormone zur Steuerung unseres Energiehaushaltes und somit auch zur Steuerung unseres Nahrungstriebes. Heute nennt man diesen Trieb "Essverhalten".

MELATONIN:
BOTSCHAFTER DES TAG-NACHT-RHYTHMUS

Die Lichtimpulse werden von der Netzhaut des Auges aufgenommen und über spezialisierte Nervenzellen von der Retina an den SCN, also den Sitz der inneren Uhr, weitergeleitet. Der SCN wiederum ist über einen sehr komplexen Weg mit dem Pinealorgan, auch Zirbeldrüse genannt, verbunden, weshalb man diese Drüse auch als "das dritte Auge" bezeichnet. In dieser Drüse wird vor allem das Hormon der Dunkelheit, das Melatonin, gebildet. Während der Dunkelphase kommt es zur Stimulation der Melatoninproduktion mit anschließender Freisetzung. Lichtimpulse hingegen unterdrücken diese Produktion bzw. Freisetzung. Die nächtliche Freisetzung von Melatonin ist somit ein weiterer Zeitgeber, an Hand dessen die Information "Dunkelheit" an fast alle, wenn nicht sogar alle Zellen aller Organe weitergeleitet werden kann. Dabei agiert Melatonin über spezifische Rezeptoren, also spezifische Bindungsstellen, auf den Zellen. Unter anderem finden wir solche Bindungsstellen vermehrt auch im SCN. Melatonin reguliert somit sowohl die Amplitude (Schwingungsstärke) als auch die Phase dieses wichtigen inneren Zeitgebers. Daher stellt Melatonin eine Art von Feedback-Mechani

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